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Doppelte Premiere beim Linzer Damentennis-Klassiker: Magdalena Rybarikova ist bei dem WTA-Turnier, das erstmals den Namen „Upper Austria Ladies Linz“ trägt, zum ersten Mal in ihrer Karriere als Nummer eins gesetzt!

Die 29-jährige Slowakin freut sich, dass sie in Linz sein darf, wie sie bei einem Pressegespräch am Montagvormittag im VIP-Klub der TipsArena erklärte. Dass sie sich als großer Linz-Fan geoutet hat, freute natürlich ganz besonders Bürgermeister Dr. Klaus Luger. „Ja, ich liebe diese Stadt und ihre Köstlichkeiten. Das Frühstück hier in Österreich ist wirklich das Beste.“ Weiters betonte Rybarikova: „Dieses Jahr ist für mich einfach unglaublich. Ich bin zurzeit die Nummer 28 der Welt und hier als Nummer eins gesetzt. Ich fühle mich gut und freue mich schon auf den Start dieses Turniers. Bisher war ich ja nicht sehr erfolgreich in Linz.“

Zur Erinnerung: Magdalena Rybarikova hat eine lange Durststrecke hinter sich, denn sie hatte eine Verletzungsmisere im Jahr 2016 mit zwei Operationen – am Knie und am Handgelenk. Erst Ende Februar 2017 kam sie zurück, zunächst auf die kleinere ITF-Tour, im März war sie bis auf Platz 453 in der Weltrangliste abgestürzt.

Aber dann überraschte sich die Slowakin selbst und feierte ein märchenhaftes Comeback mit ihrem Halbfinaleinzug in Wimbledon. Das war zugleich ihr bisher größter Karriereerfolg. Gestoppt wurde ihr Erfolgslauf von der späteren Siegerin Garbine Muguruza aus Spanien. Besonders Rasen, aber auch Hartplatz sind ihre Lieblingsbeläge. In diesem September schaffte sie erstmals den Sprung unter die Top-30 der Weltrangliste. Magdalena Rybarikova gewann bisher vier WTA-Titel.

Über ihre Auftaktgegnerin Richèl Hogenkamp (NED) meint Rybarikova: „Sie spielt die beste Saison ihrer Karriere. Es wird nicht einfach, sie spielt viele Slices. Aber ich spüre keinen Druck.“ Amüsantes Detail am Rande: In der offiziellen WTA-Biografie von „Magda“ Rybarikova steht, dass sie eine Plastik-Ente als Glücksbringer hat. Allerdings gibt es diese nicht mehr (sie war ein Geschenk ihres Ex-Freundes) – nun hat sie eine namenlose Plüschtier-Schildkröte immer in ihrem Schläger-Bag dabei.

Der charmante Linzer Bürgermeister Dr. Klaus Luger wünschte der top-gesetzten Slowakin „viel Glück für das Turnier“ und bedankte sich bei Sandra Reichel, dass sie all` ihre Energie dafür einsetzt, dass die Stadt Linz mit dem Weltklasse-Damentennisturnier international in Erscheinung tritt. „Es tut auch dem Lebensgefühl der Linzerinnen und Linzer gut, zu wissen, dass die Stadt über Jahrzehnte im Blickfeld steht“, sagte Bürgermeister Dr. Luger.

Turnierbotschafterin Barbara Schett schätzt es sehr, dass Linz nicht nur als Kulturstadt, sondern auch als Sportstadt einen hohen Stellenwert genießt. Generell freut sich Österreichs ehemalige Weltklasse-Spielerin über die hohe Wertschätzung, die das WTA-Turnier „Upper Austria Ladies Linz“ hier im Land Oberösterreich und in der Stadt Linz erfährt.

Medieninfo: Upper Austria Ladies Linz

09.10.2017