Alle Stimmen zu den Spielen der 14. Runde der Sky Go Ersten Liga

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Am Freitag wurde die 14. Runde in der Sky Go Erste Liga gespielt. Der bisherige Tabellenführer SC Wiener Neustadt musste sich dabei vor eigenem Publikum dem Tabellenschlusslicht FAC mit 1:2 geschlagen geben.

Diese Niederlage konnte Verfolger SV Ried nutzen. Nach dem 2:1 Heimsieg im Oberösterreich Derby gegen Blau-Weiß-Linz übernehmen die Rieder die Tabellenführung von den Niederösterreichern.

Wir haben die Stimmen zu den Spielen:

FC Wacker Innsbruck – WSG Wattens, 1:0 (1:0)
Schiedsrichter: Gerhard Grobelnik

Karl Daxbacher (Trainer Wacker Innsbruck):
… nach dem Spiel: „Wir müssen am Boden bleiben, haben heute hochverdient gewonnen, hochkarätige Torchancen mit schönen Aktionen herausgespielt. Mich freut, dass die Spieler, die von den Amateuren einspringen mussten, ihre Chance nutzten und wirklich sehr gute Leistungen boten, ich kann ihnen nur gratulieren. Wenn das ein Tor geworden wäre, hätte ich drei Purzelbäume gemacht und nicht getanzt. Diese Aktion war das Highlight des Spiels meiner Meinung nach. Wenn man sich das nochmal anschaut, wenn das ein Tor geworden wäre, ist es für mich das Tor des Jahres. Die nehmen die Austria-Qualitäten von früher in der Stadthalle an. Ried ist dort wo ich sie erwartet habe, Wiener Neustadt hat bisher total überrascht – durch unglaubliche Effizienz und gutes Spiel auch. Wir sind auf Schlagdistanz und das passt gut.“

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
… nach dem Spiel: „Wacker ist der verdiente Sieger, darüber gibt es heute keine zwei Meinungen. Dem Land Tirol haben wir einen hervorragenden Torwart präsentiert, Ferdl Oswald hat uns im Spiel gehalten. Natürlich haben wir probiert und probiert, aber wir waren heute nicht in der Lage zu klaren Chancen zu kommen. Wacker war im Konter sehr gefährlich und dem 2:0 nahe. Wir haben mit zu vielen Spielern gespielt, die heute keine gute Tagesverfassung gehabt haben. Die Niederlage ist schmerzhaft, weil sie in Tirol vor einer tollen Kulisse passiert ist.“

Daniele Gabriele (Siegestorschütze Wacker Innsbruck):
… nach dem Spiel: „Es ist immer eine schöne Sache, wenn man das Derby mit einem Tor enstcheiden kann, es wäre ohne meine Mitspieler nicht möglich gewesen. Es war ein verdienter Sieg, auch wenn wir am Ende nach dem langen Einwurf noch kurz geschwitzt haben. Wir haben über acht Stationen ein Direktpasspiel aufgezogen, dann will der Flo (Jamnig, Anm.) nochmal aufspielen, einmal zu viel, das wäre ein Traumtor geworden.“

Ferdinand Oswald (Torhüter WSG Wattens):
… nach dem Spiel: „Ich denke, dass wir ballbesitztechnisch ein Übergewicht hatten, aber in den entscheidenden Situationen haben wir Wacker in die Karten gespielt. Wir hatten Chancen, da müssen wir konsequenter sein. Wir müssen vorne konsequenter sein, im letzten Pass, in der Chancenauswertung und dann fährt man hier nicht als Verlierer heim.“

Florian Jamnig (Wacker Innsbruck):
… nach dem Spiel: „Ich habe die eine oder andere Großchance vergeben, es ist egal, es zählen die drei Punkte. Wir stehen defensiv im Moment sehr gut. Die Zuschauer haben ein richtig gutes Fußballspiel gesehen. Der Sieg ist verdient, wir haben die größeren Chancen gehabt. Es ist wunderschön, wenn so viele Zuschauer da sind, so wünscht man sich das in jedem Spiel. Hoffen wir, dass nächste Woche gegen Ried auch so viele kommen.“

Harry Pichler (Wacker Innsbruck):
… nach dem Spiel: „Es war ein sehr schöner Abend, so eine Kulisse hat sich das Tivoli öfter verdient. Ein verdienter Sieg, wenn wir konsequenter bei der Chancenauswertung sind, können wir höher gewinnen. Man sieht, dass es die ganze Mannschaft begriffen hat nach hinten zu arbeiten, man sieht es an den Resultaten, das ist ein sehr gutes Zeichen. Es ist noch eine lange Meisterschaft, natürlich ist es schön, dass wir oben dabei sind.“

KSV 1919 – SC Austria Lustenau, 0:1 (0:1)
Schiedsrichter: Oliver Drachta

Stefan Rapp (Trainer KSV 1919):
… nach dem Spiel: „Im Prinzip haben wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, waren zu wenig präsent, in der zweiten waren wir bemüht und es war mit der einen oder anderen Chance besser. Was mich gestört hat war, dass wir Pässe spielen, die so nicht ausgemacht waren. In der zweiten Halbzeit haben wir so gespielt, wie wir uns das alle vorstellen.“

Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):
… nach dem Spiel: „Mich freut es, dass sich die Mannschaft durch harte Arbeit belohnt hat. Über weite Strecken ist sie kompakt gestanden, in der zweiten Halbzeit ist ein bisschen die Ordnung verloren gegangen. Alles in allem geht der Sieg in Ordnung. Ich möchte sehen, dass die Mannschaft als Team nach vorne und hinten arbeitet und das hat heute ganz gut funktioniert. Es war ein gutes Spiel. Jung oder Alt gibt es nicht, entweder ist der Spieler gut oder nicht.“

Majeed Ashimeru (Siegestorschütze SC Austria Lustenau):
… nach dem Spiel: „Es fühlt sich großartig an, ich bin sehr glücklich, dass ich dem Team helfen konnte. Mein Torjubel war an Cristiano Ronaldo angelehnt. Mit dem Sieg ist es auch ein großartiger Start für unseren Trainer.“

Christoph Kobleder (SC Austria Lustenau):
… nach dem Spiel: „Wir haben versucht in den letzten zwei Wochen an der Kompaktheit und Defensivleistung zu arbeiten. Heute haben wir das Spiel über den Kampf gewonnen, heute ist es ein hart erarbeiteter Sieg und ein bisschen ist das Glück zurückgekommen. Die Räume eng zu machen war heute wichtig. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen.“

David Sencar (KSV 1919):
… nach dem Spiel: „Wir sind überhaupt nicht aus den Startlöchern gekommen. Austria Lustenau hat auch nicht besonders viel für das Spiel getan, nichts riskiert und auf den Fehler gelauert, den haben sie bekommen. Solche Bälle spiele ich normal im Schlaf, diesmal ist mir leider ein Fauxpas passiert. Wir haben wenige Chancen gehabt und die haben wir leider nicht genützt. Lustenau war heute definitiv zu knacken, das haben wir nicht geschafft und aus dieser Niederlage müssen wir lernen und es das nächste Mal besser machen.“

FC Liefering – TSV Prolactal Hartberg, 3:1 (1:0)
Schiedsrichter: Felix Ouschan

Gerhard Struber (Teamchef FC Liefering):
… nach dem Spiel: „Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns, wir haben viel reinschmeißen müssen, der Gegner war gut, das haben wir gewusst. Der Schlüssel zum Erfolg waren heute schnelle Kombinationen nach vorne, Situationen, in denen der Gegner dann immer einen Schritt zu spät war. Das haben wir viel trainiert und heute gut umgesetzt. Wir sind reifer, bringen so ein Resultat über das Spiel. Unsere jungen Burschen haben das sehr gut gemacht.“

Christian Ilzer (Trainer TSV Hartberg):
… nach dem Spiel: „Unterm Strich war es ähnlich wie in Hartberg, in der Schlussphase haben wir endlich Druck machen können und Topchacnen vorgefunden, das Tor ist uns nicht geglückt, Liefering hat mit einem Konter den Sack zugemacht und heute verdient gewonnen. Nach dem Gegentor haben wir gut reagiert. Das frühe Gegentor war sicher ein entscheidendes Momentum in diesem Spiel. Die Lieferinger haben sehr gut gespielt, extrem Druck gemacht. Liefering ist gegen Ende müde geworden, wir haben daran geglaubt das Spiel noch drehen zu können, das ist uns dann leider nicht gelungen. Wenn man vier Spiele nicht gewinnt, dann hat man eine Ergebniskrise. Die Leistung war heute auch durchwachsen.“

Enock Mwepu (Doppeltorschütze FC Liefering):
… nach dem Spiel: „Es ist ein guter Sieg, wir haben gemeinsam gearbeitet. Das zweite Tor hat uns mehr Selbstvertrauen gegeben. Wir haben in der zweiten Halbzeit zugelegt. Am Ende haben wir auch gut dagegengehalten.“

SV Ried – FC Blau Weiß Linz, 2:1 (1:1)
Schiedsrichter: Dieter Muckenhammer

Lassaad Chabbi (Trainer SV Ried):
… nach dem Spiel: „Ich habe Blau Weiß heute so aggressiv erwartet, es waren sehr viele Zweikämpfe und wenn Blau Weiß öfter so wie heute spielt, dann werden sie in der Tabelle nach oben klettern. Seifedin macht seinen Job gut, er schießt sehr viele Tore, Top-Stürmer machen 30 Tore. Wenn er mit 12 Tore zufrieden ist, ist er ein guter Fußballer. Er muss noch mehr Tore schießen, sich in den Zweikämpfen verbessern und nach hinten arbeiten, er ist nicht mehr jung, muss sich schnell entwickeln, damit er eine gute Zukunft hat. Es freut uns, dass wir Erster sind und ich will, dass wir Erster bleiben. Ich freue mich auf nächsten Freitag und auf das wunderbare Stadion in Innsbruck, die Fans werden sicher ein gutes Spiel sehen.“

Günther Gorenzel (Trainer Blau Weiß Linz):
… nach dem Spiel: „Ich habe heute Spieler mit Eiern in der Hose gesehen, um meinen Freund Oliver Kahn zu zitieren. Spieler, die Verantwortung übernommen haben und Spieler, die den Gameplan durchgezogen haben. Wir haben den Gegner zweimal gezwungen sein System umzustellen, auf die erste Systemumstellung haben wir richtig reagiert, auf die zweite haben wir viel zu schnell das zweite Tor aus einem unnötigen Fehler bekommen. Ich kann mit Druck umgehen, Druck macht man sich nur selber. Wenn die Mannschaft weiter so auftritt, werden wir genug Punkte machen.“

Florian Templ (Blau Weiß Linz):
… nach dem Spiel: „In den entscheidenden Situationen waren wir nicht abgebrüht, sonst haben wir es ganz gut gemacht, aber die Tore entscheiden leider. Heute hat sich jeder einzelne gestellt und um jeden Zentimeter gefightet. Wenn wir so spielen, gibt es nichts zu zittern und dann werden wir unsere Punkte schon machen.“

Seifedin Chabbi (Doppeltorschütze SV Ried):
… nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat das überragend gemacht, es war heute ein Arbeitssieg, Blau Weiß hatte heute viel vor, über den Kampf, da haben wir ein paar Minuten gebraucht. Ohne die Mannschaft schieße ich keine Tore. Wenn der Trainer einen Spieler kennt und ihm vertraut, dann ist es immer einfacher. Das Vertrauen vom Trainerteam, von Franky Schiemer und der ganzen Mannschaft spüre ich und daher schieße ich Tore. Wir arbeiten weiter, die Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon – wir wollen den Rest der Saison da oben bleiben.“

SC Wiener Neustadt – FAC, 1:2 (1:0)
Schiedsrichter: Christian-Rene Eisner

Roman Mählich (Trainer SC Wiener Neustadt):
… nach dem Spiel: „Der FAC ist mit einem schönen Weitschusstor zum 1:1 gekommen, hat dann eine Unachtsamkeit ausgenützt, wir eine Vielzahl von guten Torchancen nicht, heute ist das Pendel einmal in die falsche Richtung ausgeschlagen, wir haben aber gut gespielt. Wir brauchen nicht den Kopf in den Sand zu stecken, mit einer solchen Leistung werden wir die nächsten Spiele wieder gewinnen können. Ab und zu ist es brutal im Fußball und dann verlierst du so ein Spiel. Wir hätten die Tabellenführung natürlich gerne behalten, aber Ried ist ein Brocken und wir sind immer noch dabei.“

Thomas Eidler (Trainer FAC):
… nach dem Spiel: „Es fühlt sich sehr, sehr gut an, v. a. in meiner Heimatstadt den ersten Auswärtssieg zu holen, ist hervorragend für uns. Fairplay steht bei uns auch ganz oben, wenn sie die Aktion zum 2:1 ansprechen, dann war es so, dass der Spieler 20 Sekunden später schon wieder gestanden ist, es in der Aktion war, auf der anderen Seite war 20 Minuten vorher das gleiche, die Aktion wurde fertig gespeilt, das ist natürlich bitter für Wiener Neustadt. Wir waren in vielen Belangen besser als Wiener Neustadt, sind nur in den letzten 10 Minuten in Bedrängnis gekommen. Der Sieg ist sehr, sehr wichtig für die Zukunft. Wir sind im Training voll in die Individualisierung gegangen und das passt ganz gut für die Jungs.“

Domenik Schierl (Tormann SC Wiener Neustadt):
… nach dem Spiel: „Eine komplett unnötige Niederlage, wir haben das Spiel komplett unter Kontrolle gehabt, wir haben aber nichts reingebracht. Es war schwer zu spielen, der FAC hat viel mit langen Bällen operiert. Wir hätten Chancen gehabt. Wir sind gut dabei, es kann noch so viel passieren, so viele Punkte hätte uns keiner zugetraut und die kann uns keiner mehr nehmen.“

Edrisa Lubega (Siegestorschütze FAC):
… nach dem Spiel: „Ich bin so froh über den Sieg, ich gebe nie auf, ich freue mich auch für das Team, dass wir nicht aufgegeben haben und immer weitermachen. Wir haben sehr hart gearbeitet.“

Mario Stefel (SC Wiener Neustadt):
… nach dem Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir die ersten 15 Minuten völlig verschlafen. Wir haben Chancen gehabt, die haben wir leider nicht nutzen können. Heute war das Glück nicht da, kann man nichts machen. In der Liga kann jeder jeden schlagen, das hat man heute auch wieder gesehen.“

Presseinfo Sky Austria/red.

13.10.2017