Volleyball

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Einen Tag nach dem Damen- und Herren-Nationalteam kennen auch die ÖVV-Nachwuchsspielerinnen und -spieler ihre EM-Qualifikationsgegner. Die Auslosung in Luxemburg bescherte den rotweißroten Auswahlen durchwegs interessante Aufgaben.

Die von Evelyn Siebert und Tereza Soukup betreuten U17-Mädchen treffen auf Italien (Gastgeber), Kroatien und Polen. Die U18-Burschen, sie werden vom Trainergespann Sebastian Tatra/Bogdan Tanase gecoacht, bekommen es mit Deutschland (Gastgeber), Belgien und Estland zu tun. Beide Qualifikationsturniere finden zwischen dem 4. und 7. Jänner statt. Jeweils die Gruppensieger sowie die drei besten -zweiten qualifizieren sich für die Endrunde. Die WU17-EM findet vom 13. bis zum 21. April in Bulgarien (Sofia und Samokov) statt. Die MU18-Teams ermitteln vom 7. bis zum 15. April in Tschechien (Zlin) und Slowakei (Puchov) ihren Europameister.

Das ÖVV-Juniorinnenteam (U19) von Benedikt Frank und Eva Brodyova wurde in die Gruppe mit Italien (Gastgeber), Tschechien und Norwegen gelost. Die ÖVV-Junioren (U20) gehen unter der Führung des Betreuerduos Roland Schwab/Robert Koch in die Qualifikation, müssen gegen Rumänien (Gastgeber), Deutschland und Schweden bestehen. Gespielt wird jeweils vom 26. bis zum 29. April. Die Gruppensieger lösen das EM-Ticket, während die zweitplatzierten Teams in die dritte Quali-Runde (Ende Juni/Anfang Juli) aufsteigen. Die Endrunde der Juniorinnen geht vom 1. bis zum 9. September in Albanien in Szene. Die Spielorte stehen noch nicht fest. Die Europameisterschaft der männlichen U20-Nationalteams wird vom 14. bis zum 22. Juli in Niederlande und Belgien zur Austragung kommen. Spielstädte sind Den Haag und Ede bzw. Kortrijk.

ÖVV-Sportdirektor Gottfried Rath…
… über die bevorstehenden EM-Qualifikationen: „Unsere Nachwuchs-Nationalteams haben ihre Vorbereitung im Sommer gestartet. Ende Oktober und im Dezember stehen die nächsten Lehrgänge auf dem Programm. Wir denken langfristig, unser oberstes Ziel ist es, die jungen Spielerinnen und Spieler kontinuierlich weiter zu entwickeln und sie zu A-Nationalteamspielerinnen und -spielern auszubilden. Für diesen Prozess sind natürlich Qualifikationsspiele gegen starke Gegner sehr wichtig.“

… zur EM-Qualigruppe der U17-Mädchen: „Das ist natürlich eine echte Hammergruppe. Stärkere Gegner hätten wir kaum bekommen können. Unser Team wurde komplett neu zusammengestellt. Dass sich nur die Gruppensieger und drei besten -zweiten qualifizieren mach die Aufgabe natürlich enorm schwierig.“

… zur EM-Qualigruppe der U1-Burschen: „Mit Deutschland und Belgien treffen wir auf Nationen, die schon im Nachwuchs aufgrund ihrer Ausbildungsmodelle sehr gut aufgestellt sind. Auch das Duell mit Estland verspricht sehr interessant zu werden.“

… zur EM-Qualigruppe der Juniorinnen: „Die Italienerinnen sind laut Papierform wohl die Favoritinnen. Unsere weiteren Gegner heißen Tschechien und Norwegen. Wir treten mit dem Team an, das im vergangenen Jahr nur um einen Satz die Teilnahme an der U17-EM verpasst hat. Es handelt sich um eine spannende Gruppe. Wir werden sehen, was für unsere Spielerinnen möglich ist.

… zur EM-Qualigruppe der Junioren: „Deutschland schätze ich am stärksten ein. Über Rumänien und Schweden habe ich noch wenig Info. Ich denke, dass der Ausgang in dieser Gruppe recht offen ist.“

Presseinfo ÖVV/red.

13.10.2017