Volleyball

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ASKÖ Linz-Steg feierte gegen TI-Fun-Box-Volley den zweiten AVL-Saisonsieg und unterstrich dabei die Heimstärke im Georg von Peuerbach-Gymnasium. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Durchgang, als die Stahlstädterinnen einen 18:22-Rückstand in einen 25:22-Erfolg verwandelte. Im dritten Satz legten sie nochmals zu und gewannen schließlich 3:0 (25:23, 25:22, 25:13).

„Der zweite Satz war natürlich der Schlüssel. In allen Phasen, in denen wir konsequent serviert und blockiert haben, waren wir überlegen. Im zweiten Durchgang haben wir mit dem Feuer gespielt. Unterm Strich ist dieser Sieg gegen ein risikofreudiges Team viel wert. Wir haben jedoch viele Bereiche, an denen wir arbeiten müssen. Ab Dienstag werden wir das tun“, berichtete Linz-Steg-Coach Roland Schwab.

Erster Verfolger von ASKÖ Linz-Steg ist die SG Kelag Klagenfurt. Die Wildcats setzten sich bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (25:18, 25:22, 25;20) durch und halten bei fünf Punkten. Salzburgs Co-Trainer Stephan Hirschbrich: „Das Spiel war von langen Ballwechseln geprägt und hart umkämpft. Letztlich waren die Klagenfurterinnen am Service besser und auch am Block (6:12 Punkte, Anm.).“

Den ersten Saisonsieg fuhren die Damen des UVC Holding Graz ein. Vor einer Woche hatten sich diese noch in einem dramatischen Spiel den Wildkatzen aus Klagenfurt in fünf Sätzen geschlagen geben müssen. Im ersten Heimspiel lief es für die Murstädterinnen allerdings wunschgemäß. Sie setzten sich im Duell mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20) durch. „Die Pergerinnen machten uns aber das Leben schwer, zeigten eine tolle Defensivleistung. So benötigten wir oft zwei, drei Anläufe, um den Ball endlich auf den Boden zu bekommen“, resümierte Graz-Libera Bettina Schröttner.

Die zweite Runde wird am Sonntag mit zwei Spielen abgeschlossen. Serienmeister und Titelverteidiger SG VB NÖ Sokol/Post gastiert beim VBV Trofaiach, der VC Tirol empfängt den TSV Sparkasse Hartberg.

Austrian Volley League Women, 2. Runde
14.10.: ASKÖ Linz-Steg – TI-Fun-Box-Volley 3:0 (25:23, 25:22, 25:13)
14.10.: UVC Holding Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20)
14.10.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Kelag Klagenfurt 0:3 (18:25, 22:25, 20:25)
15.10., 13:00: VC Tirol – TSV Sparkasse Hartberg
15.10., 17:00: VBV Trofaiach – SG VB NÖ Sokol/Post

Waldviertel ringt Topfavorit Aich/Dob nieder
Der Schlager der zweiten DenizBank AG Volley League-Runde in der Stadthalle Zwettl war nichts für schwache Nerven und ging über die volle Distanz. Gastgeber SG Union Raiffeisen Waldviertel bezwang den Titelkandidaten Nummer eins, Vizemeister, SK Posojilnica Aich/Dob, nach 0:2-Satzrückstand in 121 Minuten mit 3:2 (22:25, 19:25, 25:20, 25:21, 15:13). URW-Legionär Rudi Boff glänzte mit 25 Punkten. Für die Bleiburger war es die erste Saison-Niederlage nach drei Siegen im MEVZA-Cup, dem Liga-Auftakterfolg und dem Einzug ins ÖVV-Cup-Achtelfinale.

SG Union Raiffeisen Waldviertel-Trainer Zdenek Smejkal: „Wir waren heute viel konzentrierter als bei der 1:3-Niederlage in Amstetten. Wenn man diese Konsequenz durchzieht, kann man solche Leistungen bringen! Besonders hervorheben möchte ich heute David Adam Siwczyk, der als eigentlicher Mittelblocker ab dem 3. Satz auf der Diagonalposition spielen musste, weil Matiss Gabdullins angeschlagen war, und seine Sache sehr gut gemacht hat.“ Klubmanager Werner Hahn war begeistert: „Ein unglaubliches Match auf hohem Niveau! Unsere Mannschaft hat große Moral bewiesen!“

Verärgert nach der Niederlage war freilich Aich-Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Eine 2:0-Satzführung noch aus der Hand zu geben, ist natürlich bitter. Ich habe vor diesem Spiel gewarnt! Ab dem 3. Satz war unsere Leistung einfach nur desolat! Wer gedacht hat, dass wir einen Sololauf Richtung Meistertitel hinlegen würden, wurde eines Besseren belehrt. So wird man nicht Meister…“

Grazer spielen gegen Ried groß auf
Der UVC Holding Graz ist auch nach der zweiten Runde der DenizBank AG Volley League 17/18 ohne Satzverlust und steht an der Tabellenspitze. Das Team von Headcoach Robert Koch ließ im Heimspiel gegen den UVC Weberzeile Ried im Innkreis nichts anbrennen, fertigte die Oberösterreicher in der Bluebox in nur 67 Minuten 3:0 (25:18, 25:15, 25:14) ab. Topscorer war Felix Koraimann mit 15 Punkten.

Zum Auftakt hatte der UVC Graz die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys in drei Sätzen in die Schranken weisen können. Für den UVC Ried, der sich im Sommer mit Spielern aus Salzburg verstärkt hatte, war es in der Murstadt der erste Liga-Auftritt der Saison. Neuverpflichtung Helmut Moser steuerte zehn Punkte bei.

„Das war eine sehr souveräne und kompakte Vorstellung unserer Mannschaft. Wir waren in allen Elementen überlegen, vor allem im Angriff. Bis jetzt läuft es gut, die Saison ist aber natürlich noch sehr jung“, resümierte UVC Graz-Obmann Andreas Artl.

Amstetten gegen Weiz ohne Satzverlust
Auch die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys fuhr einen Heimsieg ein, schlug – angeführt vom überragenden Thomas Tröthann (21 Punkte) – den VBC TLC Weiz 3:0 (25:19, 26:24, 25:18) und setzte sich auf den zweiten Tabellenplatz vor Aich/Dob. Es war der zweite Erfolg im dritten Ligaspiel für den amtierenden ÖVV-Cup-Champion. Erst am Mittwoch hatte man im prestigeträchtigen NÖ-Derby die Union Raiffeisen Waldviertel in der Johann-Pölz-Halle in vier Sätzen bezwingen können.

Max Landfahrer, Kapitän der Gastgeber: „Das war im Kopf nach dem Derby ein schwieriges Spiel. Dennoch waren wir dominant. Unser Service war druckvoller, am Netz haben wir mehr Power gehabt und auch in der Verteidigung waren wir besser. Derzeit gelingt es uns auch, die knappen Sätze zu gewinnen.“

DenizBank AG Volley League, 2. Runde
14.10.: UVC Holding Graz – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 3:0 (25:18, 25:15, 25:14)
14.10.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – VBC TLC Weiz 3:0 (25:19, 26:24, 25:18)
14.10.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – SK Posojilnica Aich/Dob 3:2 (22:25, 19:25, 25:20, 25:21, 15:13)

Presseinfo DenizBank AG Volley League/Austrian Volley League Women/red.

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

14.10.2017