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Am Sonntag wurden im Austrian Volley Cup Men sieben von acht Viertelfinaltickets vergeben: Titelverteidiger SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys, der VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt und das Hypo Tirol Volleyballteam kamen ohne Satzverlust weiter.

Auch der SK Posojilnica Aich/Dob steht wie Vorjahrsfinalist VBC TLC Weiz, UVC Weberzeile Ried im Innkreis und VC Mils unter den Top-8. Der letzte Viertelfinalist wird erst am 22. Oktober in der Begegnung zwischen dem UVC Holding Graz und der SG VT Roadrunners Wien/Union Perchtoldsdorf ermittelt.

Die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys ließ gegen Außenseiter TI-volley nichts anbrennen und feierte in 62 Minuten einen souveränen 3:0 (25:11, 25:16, 25:14)-Heimsieg. Die Mostviertler blieben somit im Cup zum neunten Mal in Folge ohne Satzverlust. „Wir sind heiß auf den dritten Titel in Folge. Es war heute eine konzentrierte Leistung am Service, das war unser Schlüssel zum Erfolg. Alle Spieler sind zum Einsatz gekommen, was uns in diesen anstrengenden Wochen sehr hilft, um besser zu regenerieren“, berichtete VCA-Aufspieler Fabian Kriener.

Der VBK Klagenfurt gehört zu den Geheimfavoriten. Das Wiener Landesligateam WAT Tigers Sport wurde für die Wörther-See-Löwen auch nicht zum Stolperstein, obwohl das Ergebnis knapper ausfiel, als es die Ausgansposition hatte vermuten lassen. Der VBK Klagenfurt setzte sich schlussendlich allerdings doch in drei Sätzen 25:20, 25:23, 31:29 durch. „Die Wiener haben sich tapfer gewehrt, wir aber auch sehr viel ausprobiert. Trainer Huber brachte alle Spieler zum Einsatz. Wir sind zufrieden“, resümierte WSL-Managerin Karin Frühbauer.

Auch das Hypo Tirol Volleyballteam steht unter den Top-8. Die Innsbrucker, in der vergangenen Saison Meister der zweithöchsten Spielklasse, wurden ihrer Favoritenrolle beim VC Uniqa Gratwein gerecht. Nach Abwehr von Satzbällen gewann das Hypo Tirol Volleyballteam das „Zweitliga-Duell“ in drei Durchgängen 29:27, 25:14, 25:23.

Für die SG Union Raiffeisen Waldviertel kam hingegen das Aus. Sie scheiterte am Tiroler Landesligisten VC Mils mit 1:3 (21:25, 21:25, 25:21, 23:25). Bei der URW fehlte beinahe der komplette DenizBank AG VL-Kader, daher war das Ausscheiden für die Waldviertler auch nicht unbedingt überraschend.

Auch der SK Posojilnica Aich/Dob tritt im Cup mit einer gegenüber der Meisterschaft stark veränderten Mannschaft an, konnte sich allerdings ins Viertelfinale durchschlagen. Die Kärntner setzten sich gegen den starken Zweitligisten VC Hausmannstätten mit 3:1 (25:23, 23:25, 25:19, 25:23) durch. „Wir sind weiter, das ist positiv. Jetzt warten wir, welcher Gegner auf uns zukommt“, so Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Einen schweren Arbeitstag haben die Spieler des UVC Weberzeile Ried im Innkreis hinter sich. Denn der VC Voitsberg erwies sich als ebenbürtiger Gegner, musste sich dem Erstligisten erst nach hartem Kampf 2:3 (13:25, 25:17, 21:25, 25:21, 10:15) beugen.

Im letzten Spiel des Tages stieg Vorjahrsfinalist VBC TLC Weiz in die nächste Runde auf, gewann bei der Union VBC Steyr 3:1 (25:21, 25:17, 21:25, 25:12).

Austrian Volley Cup Herren, Achtelfinale
15.10.: VC Uniqa Gratwein – Hypo Tirol Volleyballteam 0:3 (27:29, 13:25, 23:25)
15.10.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – TI-volley 3:0 (25:11, 25:16, 25:14)
15.10.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – VC Mils 1:3 (21:25, 21:25, 25:21, 23:25)
15.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – WAT Tigers Sport 3:0 (25:20, 25:23, 31:29)
15.10.: VC Voitsberg – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 2:3 (13:25, 25:17, 21:25, 25:21, 10:15)
15.10.: SK Posojilnica Aich/Dob – VC Hausmannstätten 3:1 (25:23, 23:25, 25:19, 25:23)
15.10.: Union VBC Steyr – VBC TLC Weiz 1:3 (21:25, 17:25, 25:21, 12:25)
22.10., 10:00: UVC Holding Graz – SG VT Roadrunners Wien/Union Perchtoldsdorf

Austrian Volley Cup Damen, Achtelfinale
22.10., 12.30: UVC Holding Graz – VC Tirol
22.10., 14:30: SSV HIB Liebenau – VBK Sparkasse Wolfsberg
22.10., 15:00: TI-funbox-volley – SU Hotvolleys Ybbs
22.10., 15:00: ATSE Graz – SG Kelag Klagenfurt
22.10., 16:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – VC Raiffeisen Dornbirn
22.10., 16:00: SG VB NÖ Sokol/Post – Union West-Wien
22.10., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VBV Trofaiach
22.10., 18:00: Volleystars Kärnten – VBC Krottendorf

SG VB NÖ Sokol/Post und ASKÖ Linz-Steg voran
Am Wochenende stand die zweite Runde in der Austrian Volley League Women auf dem Programm. Mit Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Askö Linz-Steg und der SG Kelag Klagenfurt fuhren drei Teams ihren bereits zweiten Sieg ein, liegen in dieser Reihenfolge auch an der Tabellenspitze. Den ersten Saisonerfolg verzeichneten der UVC Holding Graz und VC Tirol.

ASKÖ Linz-Steg unterstrich gegen TI-Fun-Box-Volley die Heimstärke im Georg von Peuerbach-Gymnasium. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Durchgang, als die Stahlstädterinnen einen 18:22-Rückstand in einen 25:22-Erfolg verwandelte. Im dritten Satz legten sie nochmals zu und gewannen schließlich 3:0 (25:23, 25:22, 25:13).

„Der zweite Satz war natürlich der Schlüssel. In allen Phasen, in denen wir konsequent serviert und blockiert haben, waren wir überlegen. Im zweiten Durchgang haben wir mit dem Feuer gespielt. Unterm Strich ist dieser Sieg gegen ein risikofreudiges Team viel wert. Wir haben jedoch viele Bereiche, an denen wir arbeiten müssen. Ab Dienstag werden wir das tun“, berichtete Linz-Steg-Coach Roland Schwab.

Die SG Kelag Klagenfurt setzte sich bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (25:18, 25:22, 25;20) durch und hält bei fünf Punkten. Salzburgs Co-Trainer Stephan Hirschbrich: „Das Spiel war von langen Ballwechseln geprägt und hart umkämpft. Letztlich waren die Klagenfurterinnen am Service besser und auch am Block (6:12 Punkte, Anm.).“

Den ersten Saisonsieg fuhren die Damen des UVC Holding Graz ein. Vor einer Woche hatten sich diese noch in einem dramatischen Spiel den Wildkatzen aus Klagenfurt in fünf Sätzen geschlagen geben müssen. Im ersten Heimspiel lief es für die Murstädterinnen allerdings wunschgemäß. Sie setzten sich im Duell mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20) durch. „Die Pergerinnen machten uns aber das Leben schwer, zeigten eine tolle Defensivleistung. So benötigten wir oft zwei, drei Anläufe, um den Ball endlich auf den Boden zu bekommen“, resümierte Graz-Libera Bettina Schröttner.

Perg-Kapitänin Sabrina Enzinger erklärte, dass mehr möglich gewesen wäre. „Wir haben lange auf Augenhöhe mit Graz gekämpft. Leider gingen die langen Rallyes aber immer an die Grazerinnen“, berichtete Enzinger. Die „Prinzessinnen“ kämpfen noch immer damit, die verletzte Mittelblockerin Julia Gasselseder zu ersetzen. Erneut übernahm die Rolle im Zentrum Außenangreiferin Sanda Gavric. „Sie hat es in der Mitte richtig gut gemacht“, lobte die Perg-Kapitänin.

Der VC Tirol war am Sonntag im Duell mit dem TSV Sparkasse Hartberg dominierend. Das Team von Headcoach Michael Jensen jubelte nach 70 Minuten über einen 3:0 (25:19, 25:20,)-Heimsieg. Zum Auftakt hatte der VCT gegen Askö Linz-Steg verloren. Hartberg muss noch auf den ersten Satzgewinn warten.

Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post gastierte zum Abschluss der Runde beim VBV Trofaiach und wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht, gewann in 70 Minuten 3:0 (25:19, 25:10, 25:20). „Es sind heute zwei junge Teams aufeinandergetroffen. Die beiden Legionärinnen des Meister haben mit ihrer Routine im Endeffekt deutlich den Ausschlag gegeben. Bei uns ist noch etwas der Wurm drinnen, wir sind aber auch noch nicht komplett“, erklärte Trofaiach-Trainer Olaf Mitter.

Austrian Volley League Women, 2. Runde
14.10.: ASKÖ Linz-Steg – TI-Fun-Box-Volley 3:0 (25:23, 25:22, 25:13)
14.10.: UVC Holding Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20)
14.10.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Kelag Klagenfurt 0:3 (18:25, 22:25, 20:25)
15.10.: VC Tirol – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:19, 25:20, 25:10)
15.10.: VBV Trofaiach – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (19:25, 10:25, 20:25)

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

15.10.2017