Volleyball

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Der VBK Klagenfurt genießt am Samstag in seinem dritten Volley League-Saisonspiel erstmals Heimvorteil. Die Wörther-See-Löwen empfangen die Union Raiffeisen Waldviertel und wollen die ersten Punkte einfahren. Spitzenreiter SK Posojilnica Aich/Dob bittet den UVC Holding Graz in die JUFA-Arena. Am Sonntag hofft der UVC Weberzeile Ried im Innkreis, beim SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys erstmals anschreiben zu können.

Zweimal musste der VBK Klagenfurt auswärts antreten, in Bleiburg gab es nichts zu holen, in Weiz gelang ein Satzgewinn. Waldviertel konnte hingegen bereits ein Ausrufezeichen setzen, bezwang Titelfavorit und Tabellenführer Aich/Dob nach 0:2-Satzrückstand. Das NÖ-Derby in Amstetten ging allerdings verloren. Daher steht man nur auf Platz fünf. Dennoch kommt die URW als Favorit zu den Klagenfurtern, die sich viel vorgenommen haben. „Die weite Anreise für die Waldviertler könnte ein kleiner Vorteil sein. Die Burschen werden hochkonzentriert und vollmotiviert auftreten“, verspricht Teammanagerin Karin Frühbauer.

Der Schlager des Wochenendes geht in Bleiburg in Szene. Der SK Aich/Dob, sieben Punkte aus drei Spielen, bekommt es mit dem UVC Graz, sechs Punkte aus zwei Partien, zu tun. Das Team von Headcoach Matjaž Hafner besiegte erst am Mittwoch die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys in drei Sätzen und rehabilitierte sich so für die Pleite in Zwettl. Für Sportdirektor Martin Micheu nur ein erster Schritt: „Es war eine Verbesserung zu erkennen, es fehlt trotzdem noch einiges. Wenn wir in die Champions League wollen, müssen wir uns noch wesentlich steigern.“ Die Grazer starteten perfekt in die Saison, mussten noch keinen Satz abgeben. Kapitän Felix Koraimann erwartet sich eine Wiederholung der bisher gezeigten Leistungen und hofft auf eine enge Partie. „Es kann ein gutes Spiele werden. Waldviertel hat gezeigt, dass Aich/Dob heuer nicht unantastbar ist“, erklärt Koraimann. Trainer Robert Koch weiß um die Favoritenrolle des Tabellenführers, traut seinem Team aber eine Überraschung zu: „Wir fahren nach Bleiburg, um unser Bestes zu geben. Ein Satz ist unser Ziel, aber mit dieser Mannschaft ist, wenn wir konzentriert auftreten, auch mehr möglich.“

Am Sonntag streben die Amstettner im Heimspiel gegen den UVC Weberzeile Ried im Innkreis den dritten Erfolg im fünften Spiel an. Die Oberösterreicher haben als einziges Team erst ein Meisterschaftsmatch in den Beinen. Für das Spiel hat man sich beim ÖVV Cup-Sieger etwas Besonderes einfallen lassen, lädt zum Oktoberfest. „Da muss man einfach in die Pölz-Halle kommen“, hofft VCA-Sportdirektor Michael Henschke auf eine tolle Fankulisse. „Das wird ein Volleyballfest! Mit dem DenizBank AG Volley League-Duell sowie der Partie der 2. Bundesliga davor werden den Zuschauern tolle Spiele geboten!“

DenizBank AG Volley League Men
18.10., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys 3:0 (25:21, 25:22, 25:10)
21.10., 18:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Union Raiffeisen Waldviertel
21.10., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Holding Graz
22.10., 14:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Weberzeile Ried im Innkreis

Graz fordert Sokol/Post, Hartberg Linz-Steg in AVL Women
Nach zwei Runden stehen Titelverteidiger SG VB NÖ Sokol/Post und ASKÖ Linz/Steg mit dem Punktemaximum an der Spitze der Austrian Volley League Women. Während die Stahlstädterinnen am Samstag beim Tabellenletzten TSV Sparkasse Hartberg gastieren, wird der Serienmeister vom UVC Holding Graz gefordert. Auch die SG Kelag Klagenfurt hält bei zwei Siegen, im Heimspiel gegen den VC Tirol soll der dritte Streich gelingen. Im Duell der SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg treffen zwei Teams aufeinander, die bisher drei Punkte verbuchen konnten.

ASKÖ Linz-Steg will alles daran setzen, in Hartberg ungeschlagen zu bleiben. Gegen das Schlusslicht, das noch ohne Satzgewinn ist, sind die Linzerinnen in der Favoritenrolle. Linz-Steg-Trainer Roland Schwab gibt sich aber trotz der klaren Ausgangslage zurückhaltend: „In Hartberg ist in den vergangenen Jahren schon mancher Favorit gestrauchelt. Wir müssen zunächst einmal unsere Leistung erbringen. Wenn uns das wieder gelingt, bin ich guter Dinge, dass es mit dem Sieg klappen wird. Hartberg ist defensiv sicher stark. Deshalb müssen wir unsere körperliche Überlegenheit ausnützen und geduldig bleiben.“

ÖVV-Cupsieger UVC Holding Graz sammelte in den ersten beiden Runden vier Punkte, bekommt es nun in Wien mit Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post zu tun. „Wir haben uns noch nicht richtig gefunden, sind noch nicht heiß gelaufen. Am Samstag haben wir nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Jeder Satzgewinn bringt uns weiter nach vorne“, erklärt Eva Dumphart. Sportdirektor Frederick Laure sieht viel Potenzial in seinem Team und hält eine Überraschung für möglich. „Unsere Damen dürfen sich nur keinen Stress machen, müssen locker drauf los spielen.“

Die SG Kelag Klagenfurt ist mit vier Punkten erster Verfolger des Spitzenduos, empfängt am Samstag den VC Tirol, der mit einem Sieg im Mittelfeld rangiert. In den vergangenen Jahren waren die Aufeinandertreffen nichts für schwache Nerven. So löste der VC Tirol vor zwei Jahren mit einem Sieg im Entscheidungsspiel in Klagenfurt das Final-Ticket. Vergangene Saison hatten die Wildcats den längeren Atem und sicherten sich in Tirol den Aufstieg ins AVL-Halbfinale. „Alles Geschichte. Heuer sind die Karten neu gemischt, da beide Teams komplett umgebaut wurden“, berichtet Klagenfurts Headcoach Helmut Voggenberger. Dem Spiel der Gäste drückt das Trio Ozana Nikolic, Ellina Domnidou und Jennifer Tait den Stempel auf. Vor allem Topscorerin Nikolic gilt es, in Schach zu halten. Die Klagenfurterinnen glauben, eine Antwort auf das Offensivfeuer der Kroatin zu haben, bauen auf eine bisher hervorragende Block-Leistung (30 Punkte). „Zudem sind wir am Service und in der Feldabwehr top“, so Klagenfurt-Kapitänin Tatjana Rajic. Voggenberger steht erstmals in dieser Saison der komplette Kader zur Verfügung: „Wir gehen sicher als Favorit in diese Partie. Das wollen wir bestätigen!“

Wie der VC Tirol sind auch die SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg und PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet. Am Samstag kommt es in der Perger Donauwell-Arena zum Aufeinandertreffen dieser beiden Teams. „Salzburg ist noch stärker als letztes Jahr einzuschätzen. Sie haben ihren Kader mit einigen Legionärinnen verstärkt. Wir selbst kämpfen noch mit den Verletzungssorgen“, erklärt Prinz Brunnenbau Volleys-Topscorerin Eva Freiberger. In der vergangenen Saison traf man gleich viermal aufeinander. Die Bilanz war ausgeglichen. „Ich bin überzeugt, dass die Mädels wieder kämpfen und für eine spannende Partie sorgen“, so Perg-Sportdirektor Josef Trauner. Auch im Lager der Salzburgerinnen rechnet man mit einem Duell auf Augenhöhe. „Wir werden uns exakt vorbereiten, wollen eine spielerisch und taktisch klare Linie umsetzen. In Perg benötigen wir eine überragende Leistung, sehr gute Nerven und Geduld“, gibt PSVBG-Trainer Ulrich Sernow die Marschroute vor.

Austrian Volley League Women am Samstag
21.10., 17:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
21.10., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz
21.10., 19:00: TSV Sparkasse Hartberg – ASKÖ Linz/Steg
21.10., 19:00: SG Kelag Klagenfurt – VC Tirol

Austrian Volley Cup Damen, Achtelfinale
22.10., 12.30: UVC Holding Graz – VC Tirol
22.10., 14:30: SSV HIB Liebenau – VBK Sparkasse Wolfsberg
22.10., 15:00: TI-funbox-volley – SU Hotvolleys Ybbs
22.10., 15:00: ATSE Graz – SG Kelag Klagenfurt
22.10., 16:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – VC Raiffeisen Dornbirn
22.10., 16:00: SG VB NÖ Sokol/Post – Union West-Wien
22.10., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VBV Trofaiach
22.10., 18:00: Volleystars Kärnten – VBC Krottendorf

Presseinfo ÖVV/AVL/DenizBank AG Volley League Men

20.10.2017