Eishockey, EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Black Wings Linz, Fehervar, Fehervar vs. Black Wings Linz

© Sportreport

In der Erste Bank Eishockey Liga steht am Sonntag das Duell Fehervar vs. Black Wings Linz auf dem Programm. Für die Stahlstädter gibt es keine Verschnaufpause. Nach dem Spiel in Salzburg müssen die Linzer beim Tabellenletzten ran.

Am Freitag ist die EBEL wieder zusammengerückt, die LIWEST Black Wings haben zwar weiterhin Platz 2 inne, dahinter lauern aber mehrere Teams in Schlagdistanz. Diese heißt es, sich vom Leib zu halten und rein von der Papierform her sollte das am Sonntag gelingen. Die Stahlstädter treten zwar auswärts an, bekommen es aber mit Fehervar AV19 zu tun, das aktuell die rote Laterne in der EBEL Wertung hält.

Davon lassen sich die Ward-Schützlinge aber nicht blenden, zu lebhaft ist noch das erste Saisonduell vom 1. Oktober im Hinterkopf. Die Ungarn zeigten in der Keine Sorgen EisArena eine beherzte Defensivleistung und gaben den Stahlstädtern wenig Möglichkeiten zur offensiven Entfaltung. Nach vorne waren die Magyaren höchst effizient und so reichte es nur zu einem denkbar knappen 3:2 Erfolg. Zu Hause kann man einen noch stärkeren Gegner erwarten, denn Fehervar hat drei seiner bisher vier Saisonsiege vor eigenem Publikum gefeiert. Darüber hinaus tun sich die LIWEST Black Wings in der Fremde gerade im ersten Drittel immer wieder besonders schwer. So auch gestern in Salzburg. „Im ersten Drittel waren wir noch im Bus, da braucht man nicht viel mehr dazu zu sagen“, meinte Trainer Troy Ward nach dem 2:4 im Volksgarten. „Im zweiten Drittel waren wir dann besser und wir haben gut gespielt, einige Chancen liegen gelassen. Es ist halt schwer, wenn man immer zu Beginn der Abschnitte Tore kassiert.“

„Wir haben alles gegeben und gut gekämpft, aber es hat nicht gereicht“, weiß auch Stefan Freunschlag, der gestern einige Shifts in den hinteren Reihen bekommen hat. „Heute werden wir wieder trainieren und am Sonntag alles machen, damit wir in Ungarn gewinnen.“ Das ist gar nicht so einfach, wie die Linzer aus eigener Erfahrung wissen. Letzte Saison gab es bei zwei Auftritten in Szekesfehervar einen Sieg und eine knappe Overtimeniederlage. Von den letzten vier Spielen in Ungarn gingen zwei verloren. Dass der morgige Gegner gestern auswärts in Znojmo einen Overtimesieg feiern konnte wird den roten Teufeln zusätzliches Selbstvertrauen geben, konnten sie damit doch eine Serie von drei Niederlagen in Folge erfolgreich hinter sich lassen.

Statistisch gesehen sprechen die Zahlen für die LIWEST Black Wings. Das Team von Troy Ward verfügt weiterhin über das beste Penalty Killing und das viertbeste Power Play der Erste Bank Eishockey Liga. Im Vergleich dazu sind die Special Teams von Fehervar im unteren Wertungsdrittel der Liga zu finden. Aber die Magyaren gehören zu den fairsten Mannschaften, kassieren nur 9,7 Strafminuten pro Partie, während die Linzer in diesem Bereich noch zu viele oft auch unnötige Strafen zu ungünstigen Zeiten nehmen.

Weiterhin fehlen werden die Oberösterreichern die verletzten Andreas Kristler und Mario Altmann. Jake Dowell sitzt das zweite Spieler seiner fünf Partien dauernden Sperre ab. Ansonsten wird Troy Ward jene Mannschaft ins Match schicken können, die gestern in Salzburg aufgelaufen ist.

Medieninfo: Black Wings Linz

21.10.2017