Volleyball

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ASKÖ Linz-Steg fuhr in der dritten Runde der Austrian Volley League Women beim TSV Volksbank Hartberg einen souveränen 3:0 (25:16,25:11,25:21)-Sieg ein.

Die Stahlstädterinnen präsentierten sich in Spiellaune und konnten gegen das junge steirische Team, das körperlich klar unterlegen ist, vor allem am Block Akzente setzen. Nach 70 Minuten stand der dritte Saisonsieg des Tabellenführers fest.

„Wir haben den gesamten Kader eingesetzt, wodurch einige wieder Spielpraxis sammeln konnten. Insofern ist der 3:0-Sieg für uns eine gute Sache. Obwohl es eine sehr klare Angelegenheit war, müssen wir uns gegen andere Gegnerinnen sicher noch weiter steigern. Jetzt haben wir zehn Tage, um uns auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten“, erklärte Linz-Coach Roland Schwab.

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg feierte ihren zweiten Sieg, gewann das Heimspiel gegen die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:19). „Vor dem Spiel wären wir schon mit einem Punkt zufrieden gewesen. Dass es nun drei geworden sind, ist die große Überraschung dieser Runde“, freute sich Perg-Sportdirektor Josef Trauner. In Hochform präsentiert sich vor allem der slowakische Neuzugang auf Seiten Pergs, Diana Mitrengova. Die Außenangreiferin steuerte 22 Punkte zum Heimsieg der Oberösterreicherinnen bei. „Diana ist jetzt richtig in Perg angekommen. Das war eine entfesselte Partie von ihr. Eine tolle Bereicherung für unsere Mannschaft“, so Trauner.

Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post musste in seinem dritten Spiel erstmals einen Punkt abgeben, benötigte fünf Sätze, um sich gegen Cupsieger UVC Holding Graz 3:2 (25:19, 20:25, 25:16, 19:25, 17:15) durchzusetzen.

Neben Linz-Steg und Sokol/Post ist auch die SG Kelag Klagenfurt noch ohne Niederlage. Im Duell mit dem VC Tirol sah es allerdings lange nicht gut für die Gastgeberinnen aus. Nachdem sie die ersten zwei Sätze abgegen hatten, ging aber ein Ruck durch die Kärntnerinnen und sie konnten das Spiel noch drehen. Am Ende hieß es 3:2 (23:25, 19:25, 25:17, 25:10, 15:10) für die SG Kelag Klagenfurt.

Austrian Volley League Women am Samstag
21.10.: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:19)
21.10.: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz 3:2 (25:19, 20:25, 25:16, 19:25, 17:15)
21.10.: TSV Sparkasse Hartberg – ASKÖ Linz/Steg 0:3 (16:25, 11:25, 21:25)
21.10.: SG Kelag Klagenfurt – VC Tirol 3:2 (23:25, 19:25, 25:17, 25:10, 15:10)
26.11., 16:00: TI-Fun-Box-Volley – VBV Trofaiach

Austrian Volley Cup Damen, Achtelfinale
22.10., 12.30: UVC Holding Graz – VC Tirol
22.10., 14:30: SSV HIB Liebenau – VBK Sparkasse Wolfsberg
22.10., 15:00: TI-funbox-volley – SU Hotvolleys Ybbs
22.10., 15:00: ATSE Graz – SG Kelag Klagenfurt
22.10., 16:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – VC Raiffeisen Dornbirn
22.10., 16:00: SG VB NÖ Sokol/Post – Union West-Wien
22.10., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VBV Trofaiach
22.10., 18:00: Volleystars Kärnten – VBC Krottendorf

Souveräne Siege von Waldviertel und Aich/Dob
Die Spieler des VBK Klagenfurt hatten sich für ihr erstes Saison-Heimspiel viel vorgenommen, die SG Union Raiffeisen Waldviertel erwies sich allerdings als übermächtig. In nur 71 Minuten mussten sich die Wörther-See-Löwen 0:3 (18:25, 14:25, 14:25) geschlagen geben und stehen somit auch nach ihrer dritten DenizBank AG Volley League-Partie ohne Punkt da.

„Unsere Mannschaft hat besser gespielt als es das Ergebnis ausdrückt. Es gab viele lange Rallyes. Das war sicher eine Steigerung im Vergleich zu den letzten Spielen“, resümierte WSL-Managerin Karin Frühbauer. Für die URW war es der zweite Erfolg, nachdem man in der vergangenen Woche sensationell Topfavorit SK Posojilnica Aich/Dob hatte bezwingen können.

Aich/Dob ließ im Heimspiel gegen den UVC Holding Graz nichts anbrennen. Der Tabellenführer gewann auch sein drittes Saisonspiel in der JUFA-Arena in drei Sätzen (25:18, 25:20, 25:15). „Ein hartes Match, in dem Graz voll dagegengehalten hat. Letztlich haben wir aber über das Service viel Druck aufgebaut und waren auch im Angriff besser. Eine Steigerung ist da. Wir sind auf dem richtigen Weg“, freute sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

Am Sonntag streben die Amstettner im Heimspiel gegen den UVC Weberzeile Ried im Innkreis den dritten Saisonerfolg an. Die Oberösterreicher haben als einziges Team erst ein Meisterschaftsmatch in den Beinen. Für das Spiel hat man sich beim ÖVV Cup-Sieger etwas Besonderes einfallen lassen, lädt zum Oktoberfest. „Da muss man einfach in die Pölz-Halle kommen“, hofft VCA-Sportdirektor Michael Henschke auf eine tolle Fankulisse. „Das wird ein Volleyballfest! Mit dem DenizBank AG Volley League-Duell sowie der Partie der 2. Bundesliga davor werden den Zuschauern tolle Spiele geboten!“

DenizBank AG Volley League Men
21.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Union Raiffeisen Waldviertel 0:3 (18:25, 14:25, 14:25)
21.10.: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Holding Graz 3:0 (25:18, 25:20, 25:15)
22.10., 14:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Weberzeile Ried im Innkreis

Austrian Volley Cup Herren, Achtelfinale
22.10., 10:00: UVC Holding Graz – SG VT Roadrunners Wien/Union Perchtoldsdorf
Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

21.10.2017