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In der 14. Runde der Erste Bank Eishockey Liga stand das Duell VSV vs. Vienna Capitals auf dem Programm. Nach saisonübergreifend 25 Siegen in Folge, musste sich der Meister in Villach im Penaltyschießen geschlagen geben. Den Wienern gelang zwar drei Minuten vor dem Ende der 3:3-Ausgleich, im Shootout sorgte aber Andrew Sarauer für den Heimerfolg.

Die ersten schönen Chancen in diesem Spiel hatte der VSV in Person von Rob Flick und Kyle Beach, deren Schüsse nur knapp über das Tor gingen. Die Heimmannschaft versteckte sich keineswegs und kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. So kam es, wie es kommen musste: Nach wunderschönem Querpass von Kyle Beach verwandelte Sam Antonitsch (9.) eiskalt ins lange Eck. Ab der zehnten Spielminute setzte Wien auch vermehrt Nadelstiche und kam immer wieder gefährlich vor das Tor von Ex-Goalie David Kickert. Nach diversen Härteeinlagen (Lakos gegen Flick und McKiernan gegen Benjamin Petrik) in der letzten Minute des ersten Drittels, ging es mit 1:0 in die Pausenkabine.

Das zweite Drittel begann relativ unspektakulär. Der EC VSV ließ eine erste 2-Minuten-Überzahl ungenützt und musste in einem zweiten Powerplay sogar den Ausgleich in Überzahl hinnehmen. Den Shorthander erzielte Mario Fischer nach schöner Einzelleistung über die rechte Seite. Daraufhin ging es Schlag auf Schlag: Jerry Pollastrone erhöhte wenige Minuten später, nach Vorarbeit von Klubertanz und Hartl, auf 2:1 und konnte das Spiel somit vorerst drehen. Der EC VSV wirkte daraufhin relativ verunsichert und die Vienna Capitals übernahmen in weiterer Folge das Kommando. Gegen Ende des zweiten Drittels ließ die Heimmannschaft ein Powerplay ungenützt und somit ging es mit dem Zwischenstand von 1:2 in die Kabinen.

Das dritte Drittel startete relativ ausgeglichen. Es gab ein ständiges Auf und Ab, jedoch ohne zwingende Torchancen auf beiden Seiten. In Minute 49 erzielte Ryan Glenn mit einem paltzierten Schlagschuss den Ausgleich. Der Treffer gab den Adlern, die in weiterer Folge immer wieder durch tolle Aktionen auf sich aufmerksam machten, einen enormen Auftrieb. Nach einem Gestocher sorgte Rob Flick sogar für die vielumjubelte 3:2-Führung für die Adler. Die Vienna Capitals drückten daraufhin enorm auf den Ausgleich, der in der 57. Minute auch in Person von McGregor Sharp gelang. Somit ging es mit dem Stand von 3:3 in die Overtime, in der Wiens Schlussmann Pekka Tuokkola mit einem enormen Big-Save seine Mitspieler vorerst vor einer Niederlage bewahrte. Das Shootout folgte, in dem Andrew Sarauer für die Adler den Sieg herbeiführte und die lange Siegesserie der Capitals beendete.

VSV vs. Vienna Capitals 4:3 FSO (1:0,0:2,2:1,0:0,1:0)
Stadthalle Villach, 2801 Zuschauer, SR Nikolic/Sternatl

Tore: Antonitsch (9.), Glenn (49.), Flick (54.), Sarauer (65./entscheidender Penalty) bzw. Fischer (29./sh), Pollastrone (30.), Sharp (57.)

Strafminuten: 9 bzw. 15

Medieninfo: EBEL/Redaktion Sportreport

22.10.2017