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In der Erste Bank Eishockey Liga kommt es am Samstag zum Duell Vienna Capitals vs. Red Bull Salzburg. Im Schlager wollen die Caps gegen die Mozartstädter nach der 1:4 Niederlage bei Medvescak Zagreb Wiedergutmachung betreiben.

Mangelnde Effizienz vor dem Tor und verhängnisvolle Fehler vor dem eigenen Gehäuse. Das gestrige Duell gegen Zagreb lief für den Meister gar nicht nach Wunsch. „Es gibt solche Abende, an denen du die spielbestimmende Mannschaft bist, mehr zwingende Chancen hast, aber trotzdem als Verlierer vom Eis gehst. Obwohl wir erstmals in dieser Saison in der Erste Bank Eishockey Liga keine Punkte gemacht haben, nahmen wir auch aus Zagreb wichtige Erfahrungen mit“, hat Head-Coach Serge Aubin die verpatzte Auswärtsreise in Kroatiens Hauptstadt heute Vormittag bereits abgehakt.

Der Blick der Vienna Capitals geht nach vorne. Muss er auch, denn schon morgen wartet mit Salzburg der nächste harte Brocken. Die Bullen schossen sich gestern mit einem 8:4-Heimsieg gegen Fehervar für den Schlager in Wien ein. „Nach ihrem holprigen Saisonstart sind die Mozartstädter in den letzten drei Runden richtig in Fahrt gekommen. 20 Tore in drei Spielen zeigen wie gut die Bullen-Offensive derzeit in Schuss ist. Wir müssen vom ersten Bully weg hellwach sein, auf die Details achten und unser Spiel einfach halten. Denn uns ist allen klar: Salzburg bestraft jeden Fehler gnadenlos“, erwartet Aubin ein heißes Duell. „Es wird sicher ein High-Tempo-Game und spannend zum Zuschauen. So ein Aufeinandertreffen an einem Samstag-Abend, was gibt es Schöneres im Eishockey“, hofft der Kanadier auch auf lautstarke, gelbschwarze Unterstützung in der Albert-Schultz-Eishalle. „Salzburg ist immer Titelfavorit. Es ist ganz egal ob sie jetzt Erster, Zweiter oder Fünfter sind. Die Bullen haben jede Saison eine super Truppe, die weiß wie man gewinnt. Es sind jetzt 15 Spiele in der Liga absolviert, da kann man sowieso gar nichts sagen. Salzburg wird kommen und es wir auf jeden Fall ein Schlager werden“, ergänzt Captain Andreas Nödl.

Die gestrige 1:4-Niederlage wurde bereits auf der Heimfahrt von Zagreb nach Wien im Caps-Bus vom Coaching-Staff analysiert. Vor allem im Powerplay wollen die Caps den Hebel ansetzen. Anders als zu Saisonstart konnte aus den letzten fünf Überzahlsituationen (vier gegen Zagreb, eine gegen Villach) kein Kapital geschlagen werden. „Unser Powerplay war bislang immer ein wichtiger Faktor, um ein Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wir müssen daher wieder zu den Basics zurückkehren. Gegen Zagreb hat die Überzahl nicht gut funktioniert, meine Cracks haben die Scheibe nicht so laufen lassen wie sonst. Daran müssen wir arbeiten. Ich bin mir aber sicher, dass unsere Specialteams gegen Salzburg ein anderes Spiel zeigen werden“, so Aubin. Jean-Philippe Lamoureux, Kelsey Tessier und Jérôme Samson fehlen weiterhin verletzungsbedingt. Phil Lakos kehrt nach seiner abgesessenen Sperre zurück. Spielbeginn im Duell Wien gegen Salzburg ist morgen um 19:15 Uhr in der Albert-Schultz-Eishalle

Medieninfo: Vienna Capitals

27.10.2017