Goran Djuricin (Trainer SK Rapid): „Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel kippen kann.“

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In der 13. Runde der Tipico Bundesliga stand im Allianz Stadion das Spiel Rapid Wien gegen FC Admira Wacker auf dem Programm.

Die Hausherren setzten sich durch ein Tor von Schaub mit 1:0 durch.

Wir haben die Stimmen zum Spiel …

SK Rapid Wien – FC Admira 1:0 (1:0)
Schiedsrichter: Oliver Drachta

Goran Djuricin (Trainer SK Rapid Wien):
… über das Spiel: „Wir sind unserem Ziel wieder einen Schritt nähergekommen. Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Wir haben den Ball laufen lassen, haben uns Chancen erarbeitet. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Spiel kippen kann. Zweite Halbzeit war die Admira phasenweise vielleicht etwas gefährlicher im Mittelfeld, aber wir haben das trotzdem gut zu Ende gespielt. Auf der anderen Seite war die Chancenauswertung heute natürlich ganz schlecht. Da musst du viel mehr Tore machen und dann schaut es wahrscheinlich auch anders aus.“

… vor dem Spiel darüber ob Rapid ein Spieler der Admira bzgl. eines Transfers interessiert: „Mehr als nur einer. Kann sein, ja.“

Louis Schaub (SK Rapid Wien):
… über das Spiel und die 1:0 Siegesserie von Rapid: „Wir hatten heute wieder richtig viele Chancen, müssen eigentlich das 2:0 nachlegen und schaffen das nicht. Ich muss den am Ende auch machen, dann ist die Partie erledigt. So bleibt es bis zum Schluss spannend und da müssen wir schauen, dass wir das in den nächsten Spielen nicht so machen.“

… darüber wie er sich fühlt mit seinem Vater bei Bundesligatreffern gleichgezogen zu haben: „Vor zwei Wochen hat mich schon jemand darauf aufmerksam gemacht. Es freut mich natürlich, dass ich jetzt mit ihm gleich bin und ich hoffe natürlich, dass ich noch ein paar Tore mehr als er mache.“

Michael Krammer (Präsident SK Rapid Wien):
… über die Derby Siege: „Natürlich ist es schon eine sehr erfreuliche Situation, wenn man zwei Derbies hintereinander gewinnt. Vor allem beim zweiten Derby, wo es ja darum gegangen ist im Cup weiter zu kommen. Also es war schon eine sehr glückliche Woche.“

… über die Ausschreitungen bei den Derbies und die Reaktion der Austria: „Wissen Sie, ich orientiere mich da immer an Fakten. Wenn Fakten da sind, wenn es problematische Themen gibt, dann muss man sich die anschauen, entsprechend sicherstellen und sanktionieren. Ich habe mir den Polizei – Bericht sehr genau durchgelesen, der spricht von Verfehlungen des Pyrotechnikgesetzes auf beiden Seiten und von kleineren Auseinandersetzungen, aber Fazit, es ist alles ordentlich abgelaufen. Darum verstehe ich nicht, wenn man dann mit einer Presseaussendung irgendwelche dubiosen Dinge in den Raum stellt. Das ist eigenartig und komisch und dient dem Fußball überhaupt nicht.“

… über die Vertragsverlängerung von Schobesberger: „Ich kann nur sagen, wir tun alles was in unseren Möglichkeiten steht um den Vertrag von Philipp Schobesberger zu verlängern. Über die Schmerzgrenze gehen wir sicher nicht, weil das unseriös wäre, aber wir haben eine sehr hohe Schmerzgrenze.“

Ernst Baumeister (Trainer FC Admira):
… über das Spiel: „Speziell erste Halbzeit haben wir zu viele Abspielfehler gemacht, hatten zu wenig Bewegung ohne Ball nach vorne und waren eigentlich ganz harmlos. Ich meine Rapid war sehr gut auf uns eingestellt und hat nicht viel zugelassen. Sie haben uns sehr gut zugestellt. Ich meine Rapid hat Gott sei Dank nur 1:0 gewonnen, weil sie hatten Chancen auf 4 oder 5 Tore und wir eigentlich in der achtundachtzigsten die einzige Torchance. Also geht der Sieg von Rapid vollkommen in Ordnung.“

Lukas Grozurek (FC Admira):
… über das Spiel: „Wir waren heute vorne nicht durchschlagskräftig genug. Das hat man gesehen. Hinten waren wir ein bisschen verunsichert, haben sowohl vorne als auch hinten blöde Fehler, Abspielfehler, gemacht. Dann sind wir nicht besser in die Partie gekommen und kriegen so ein deppertes Tor. Ich weiß nicht ob es davor ein Foul war. Heute haben wir nicht verdient da was mitzunehmen.“

Fabio Strauss (FC Admira):
… in der Pause über das Zweikampfverhalten von Kvilitaia beim Tor von Schaub: „Ganz klar ein Foul finde ich. Er trifft mich oben, und jetzt habe ich auch noch gesehen unten am Fuß auch noch. Ich gehe nur zum Ball und er haut nur gegen meinen Fuß und schaut, dass ich nicht zum Ball komme. Ich finde, dass es ein ganz klares Foul war.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
… über das Spiel und die Leistung der Rapidler: „Sie haben wesentlich mehr Torchancen herausspielen können. Das Tor war vielleicht ein bisschen glücklich, weil man doch Foulspiel pfeifen hätte können, aber trotzdem hat die Admira heute nicht so im Offensivspiel überzeugen können wie in den letzten Spielen. Da muss man auch der Rapid Defensive ein Lob aussprechen und auch vorne konnten sie immer wieder Möglichkeiten herausarbeiten. Wenn du nur 1:0 führst musst du dann irgendwie schauen, dass du das zweite machst. Im Endeffekt war der Sieg der Rapidler haushoch verdient.“

… über die Trainersuche beim ÖFB und darüber ob er Trainer wird: „Ich weiß, dass ich mich letzte Woche einmal mit dem Peter Schöttel getroffen habe, aber darauf wie die Entscheidung jetzt ausfällt, da habe ich erstens keinen Einfluss, zweitens kann ich es nicht entscheiden und drittens kann und möchte ich eigentlich nicht mehr dazu sagen.“

Toni Pfeffer (Sky Experte):
… über das Spiel: „Rapid war, wie der Andi gesagt hat, die bessere Mannschaft, aber ist sehr fahrlässig mit den Chancen umgegangen.“

… über Kvilitaias Zweikampfverhalten bei Schaubs Tor: „Also ich orte das so, dass Strauss versucht hat den Ball zu klären. Und da wird ihm ganz klar die Möglichkeit mit einem Körperkontakt genommen und ich glaube auch, so wie er es selbst gesagt hat, dass er getroffen wird und dann ist es klar mit einem Foul zu ahnden und das Tor hätte so dann nicht zählen dürfen.“

… über die Trainersuche beim ÖFB: „Es sind alle drei durchwegs sehr gute Trainer. Allerdings haben beide (Foda, Fink) ein kleines Problem, weil sie Ablöse kosten und das ist beim Andi Herzog nicht der Fall. Was weiß man, man bezahlt dann vielleicht für einen Trainer sehr viel Geld und das funktioniert dann nicht so wie man es sich vorstellt. Also da ist schon ein gewisses Risiko dabei.“

… vor dem Spiel über die Form der Admira: „Erstens einmal ist natürlich Selbstvertrauen da bei der Admira. Und wenn man schaut wie sie die Spiele gestalten, einfach frech, mit wenig taktischen Vorgaben so meine ich vom Trainer, sondern einfach locker von der Leber weg spielen. Das sieht man in dieser Mannschaft. Das Spiel der Admira war wirklich in letzter Zeit sehr schön anzuschauen.“

Presseinfo Sky Austria/red.

28.10.2017