Oliver Lederer (Trainer SKN St Pölten): „Ganz so glücklich sehe ich den Punkt jetzt nicht.“

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In der 13. Runde der Tipico Bundesliga trafen im Pappelstadion die Mannschaften von SV Mattersburg und SKN St Pölten aufeinander.

Das Kellerduell der Bundesliga endete 1:1 Unentschieden. Gehörte die erste Hälfte den Gästen aus Niederösterreich, führten die Hausherren in Hälfte zwei das Kommando. Die Einwechslung von Pink und Mayerhofer sorgte für den gerechten Ausgleich.

Wir haben die Stimmen zum Spiel:

SV Mattersburg – SKN St. Pölten 1:1 (0:1)
Schiedsrichter: Christopher Jäger

Gerald Baumgartner (Trainer SV Mattersburg):
… über das Spiel: „Die Mannschaft war physisch sehr stark, auch spielerisch in der zweiten Hälfte waren wir sehr überlegen, haben viele gute Torchancen herausgespielt. Leider ist uns der entscheidende Treffer nicht gelungen. Somit müssen wir mit einem Punkt leben und da sind wir natürlich nicht zufrieden. Aufgrund der zweiten Halbzeit müssen wir das Spiel gewinnen und es ist sehr bitter, dass wir das nicht geschafft haben.“

Markus Pink (SV Mattersburg):
… über das Spiel: „Aufgrund der zweiten Halbzeit waren wir schon näher dran. Wenn wir da jetzt die zwei hundertprozentigen Chancen richtig fertig spielen, schießen wir das 2:1 und haben die drei Punkte. Ich glaube zweite Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir richtig gut und aggressiv spielen können. Es ist schade, dass wir die drei Punkte nicht in die Kabine mitnehmen können.“

Oliver Lederer (Trainer SKN St. Pölten):
… über das Spiel: „Wir haben eine erste Halbzeit auch gespielt und ich denke, dass wir die dominierende Mannschaft waren in den ersten fünfundvierzig Minuten. Vielleicht hatten wir nicht ganz so klare Torchancen wie Mattersburg jetzt zweite Halbzeit. Ganz so glücklich sehe ich den Punkt jetzt nicht. Ich denke, dass wir die erste Halbzeit vieles gut und richtiggemacht haben und wenn man die Großchance vom Major hernimmt ist es am Ende ein glücklicher Punkt. Aber wir haben erste Halbzeit auch ordentlich Fußball gespielt, das darf man auch nicht vergessen.“

Andreas Herzog (Sky Experte):
… über das Spiel: „Es war ein Spiel von zwei verschiedenen Halbzeiten. Erste Halbzeit war St. Pölten besser und ist verdient in Führung gegangen. Dann hat natürlich Mattersburg zweite Halbzeit alles nach vorne geworfen, hat mehr Dominanz erreicht und hätte das Spiel auch zum Schluss noch gewinnen können. Im Endeffekt hilft das Unentschieden vielleicht den Mattersburgern ein bisschen mehr. Andererseits haben sie zuhause die Möglichkeit vergeben den unmittelbaren Konkurrenten doch mit einem Heimsieg noch einmal weiter ins Nirvana zu stoßen.“

… über eine strittige Strafraumszene in der ersten Halbzeit: „Ist natürlich ein Schieben dabei, keine Frage. War schon glücklich für St. Pölten.“

Toni Pfeffer (Sky Experte):
… über das Spiel und was das Unentschieden für den SKN bedeutet: „In Wahrheit war es fast zu wenig. Um den Turnaround zu schaffen hätten natürlich drei Punkte gutgetan. Wenn man sich die ganze Partie zu Gemüte führt, dann war das zum Schluss doch auch noch glücklich, dass sie diesen Punkt gemacht haben.“

… über das Tor von Stec: „Herrlicher Treffer. Wenn man nicht schießt macht man keine Tore. Das nimmt er sich zu Herzen. Wobei Kuster ein bisschen weit vorne steht, muss ich sagen. Er steht am Fünfer, knickt auch irgendwo ein bisschen ein. Ich meine er war natürlich sehr schön, aber nicht übermäßig hoch. Ich weiß nicht ob der nicht zu halten gewesen wäre.“

… vor dem Spiel darüber worum es bei diesem Spiel für den SKN geht: „Schön langsam wird es Zeit, dass drei Punkte gemacht werden aus Sicht der St. Pöltner. Weil sollte man diese Partie verlieren ist man schon acht Punkte hinten.“

Presseinfo Sky Austria

28.10.2017