Alexis Pinturault: „Das Rennen ist abgesagt worden, weil man nicht fahren konnte.

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In der TV Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ war zum Saisonstart der Wintersportsaison ua Alexis Pinturault zu Gast. Er nahm zu den von US Skistar geäußerten Vorwürfe gegen den ÖSV und das Organisationsteam der Weltcupveranstaltung in Sölden Stellung.

Wir bringen die Zitate aus der Sendung:

Alexis Pinturault kann den Verschwörungstheorien von Ted Ligety nichts abgewinnen.
„Das Rennen ist abgesagt worden, weil man nicht fahren konnte und nicht wegen der möglicherweise fehlenden Zuschauer.“

Alexis Pinturault über den inzwischen beigelegten Zoff mit den französischen Verband.
„Ich fahre mehrere Disziplinen, damit ich mich insgesamt verbessere. Es ergibt für mich daher mehr Sinn, dort zu trainieren, wo ich gerade bin, als hin- und herzufahren.“

Der 19-fache Weltcupsieger Alexis Pinturault glaubt trotz des verspäteten Einstiegs einiger Stars an einen harten Kampf um die große Kristallkugel.
„Es wird sicher nicht leichter. Jetzt ist Sölden schon annulliert und wird auch nicht wiederholt.“

ÖSV-Hoffnung Bernadette Schild konnte ihren Sölden-Fluch trotz schlechtem Gefühl mit Rang 13 bannen.
„Ich habe gewusst, dass ich starten muss, wenn ich im Riesentorlauf weiterkommen will.“

Super-G-Weltcupsiegerin Tina Weirather über die Schwierigkeit, in drei Disziplinen zu starten.
„Im Sommer trainiere ich etwas mehr Riesentorlauf, weil er die Basis für alles bildet. Danach lege ich den Fokus immer auf das nächste Rennen.“

Sölden-Siegerin Viktoria Rebensburg hat sich mit Pyeongchang noch nicht beschäftigt.
„Für mich ist Olympia noch sehr weit weg. Im Kopf habe ich jetzt die Speed-Rennen in Amerika und im Dezember geht es relativ rund, um an irgendetwas anderes zu denken.“

RALLYE
Sébastien Ogier gewann nach dem WRC-Ausstieg von VW im Vorjahr am letzten Wochenende seinen fünften WM-Titel mit einem Privat-Ford.
„Das Auto hatte Potenzial, obwohl es eine schwierige Saison war und wir mehr kämpfen mussten als in den letzten Jahren.“

Ehefrau und Sat1-Moderatorin Andrea Kaiser will keine Rallye-Fahrer mehr in der Familie haben.
„Wenn mein Sohn das einmal machen will, sperre ich ihn im Keller ein.“

Andrea Kaiser über die Zielstrebigkeit ihres Mannes.
„Er war der Mann, der am bedingungslosesten um mich gekämpft hat. Wenn er etwas macht, dann zu hundert Prozent.“

Sébastien Ogier über seine Zukunft.
„Ich will eine Herstellerunterstützung von Ford. In dem Fall gäbe es gute Chancen, dass ich dort bleibe, wo ich bin.“

FORMEL 1
Porsche-Langstreckenchef Fritz Enzinger würde den neuen Weltmeister trotz seines nicht pflegeleichten Charakters engagieren.
„Lewis Hamilton gehört sicher zu den schwierigeren Fahrern, aber er hat ja auch Alternativen.“

Der Frage nach einem etwaigen Porsche-Eintritt in die Königsklasse weicht Fritz Enzinger elegant aus.
„Der Vorstand hat entschieden, dass wir nächstes Jahr aus der Langstrecken-WM aussteigen und 2019 in die Formel E einsteigen.“

Presseinfo Servus TV/red.

30.10.2017