Volleyball

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Freitag und Sonntag werden im Austrian Volley Cup der Männer drei Final-4-Tickets vergeben. Dazwischen steht am Samstag die sechste Volley League-Runde auf dem Programm!

Den Auftakt macht der VBC TLC Weiz gegen das Hypo Tirol Volleyballteam. Der Zweitligist aus Innsbruck gab sich im Cup noch keinerlei Blöße und keinen Satz ab. Weiz verlor zwar in Steyr einen Durchgang, wurde aber auch noch nicht so richtig gefordert. Das könnte sich am Freitag ab 19 Uhr ändern. Vor einer ganz anderen Ausgangssituation stehen die Steirer am Samstag, wenn sie DenizBank AG Volley League-Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob empfangen. Die Bleiburger sind in Weiz ganz klar in der Favoritenrolle. Erst am vergangenen Wochenende überzeugten sie im MEVZA Cup und fuhren die Siege vier und fünf ein. Selbst der oft kritische Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu zeigte sich von den beiden Leistungen seines Teams angetan.

Der DenizBank AG VL-Schlager am kommenden Wochenende geht in der Stadthalle Zwettl in Szene. Die SG Union Raiffeisen Waldviertel empfängt den UVC Holding Graz. Die „Nordmänner“ sind das Team, dass sensationell Aich/Dob bezwingen konnte. Die Murstädter positionierten sich hingegen als erster Verfolger des Tabellenführers. Bereits die vergangenen Aufeinandertreffen verliefen sehr eng, gingen oft in die Verlängerung. “Wir wollen Platz zwei verteidigen, URW ihn übernehmen“, beschreibt Graz-Sportdirektor Frederick Laure die Ausgangslage und stellt klar, dass sein Team nach Zwettl reist, um zu gewinnen. Auch URW-Manager Werner Hahn gibt sich kämpferisch: „Ich denke nicht mehr an die abgelaufene Saison. Fakt ist jedoch, dass die Spiele immer sehr spannend sind. Mit unserem Publikum im Rücken brauchen wir aber bestimmt keine Angst zu haben.“

Während die Waldviertler im Cup bereits ausgeschieden sind, machen sich die Murstädter noch Hoffnungen auf den begehrten Titel. Am Sonntag messen sie sich im Duell um den Final-4-Einzug mit dem VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt. „Wir wissen, dass es nicht einfach wird, aber wir wollen auf jeden Fall weiterkommen. Wir spielen zuhause und ich hoffe auf viele Zuschauer, die uns dann zu einem Sieg peitschen werden“, erklärt UVC-Außenangreifer Felix Koraimann.

Auch den Wörther-See-Löwen steht am Wochenende ein „Doppel“ bevor. Denn vor dem Cup-Fight empfangen sie am Samstag die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys. Die Niederösterreicher kommen als Favoriten nach Klagenfurt, und dieser Rolle wollen sie auch gerecht werden. „Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden, wollen den Anschluss an die Topmannschaften halten. Dazu brauchen wir drei Punkte“, stellt Amstettens Sportdirektor Michael Henschke klar. Vor dem Spiel gegen Klagenfurt plagen ihn aber Personalsorgen. Mit Niklas Etlinger und Karl Jurkovics sind zwei Stammspieler angeschlagen.

Im Cup ist Amstetten Titelverteidiger, ob sie es auch heuer ins Final-Four schaffen, wird erst am 3. Dezember nach dem Viertelfinalduell mit Aich/Dob in der Johann Pölz-Halle feststehen. Der VC Mils und der UVC Weberzeile Ried im Innkreis kämpfen hingegen bereits am Sonntag um den Aufstieg.

DenizBank AG Volley League, 6. Runde
04.11., 18:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
04.11., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz
04.11., 19:30: VBC TLC Weiz – SK Posojilnica Aich/Dob

Austrian Volley Cup-Viertelfinale Männer
03.11., 19:00: VBC TLC Weiz – Hypo Tirol Volleyballteam
05.11., 13:00: VC Mils – UVC Weberzeile Ried im Innkreis
05.11., 15:00: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
03.12., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

02.11.2017