Volleyball

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SG Kelag Klagenfurt gegen ASKÖ Linz/Steg lautet das Schlagerspiel in der 5. Runde der Austrian Volley League Women. Beide Teams sind noch ungeschlagen, wobei die Stahlstädterinnen mit dem Punktemaximum die Tabelle anführen, zwei Zähler mehr auf dem Konto haben als die Wildcats.

Zwischen den beiden Teams liegt die SG VB NÖ Sokol/Post. Der Serienmeister empfängt den VC Tirol.

„Nachdem ihr Fortbestand im Sommer lange offen war, zählt Klagenfurt unter Trainer-Rückkehrer Helmut Voggenberger nun plötzlich wieder zu den Top-Teams der Liga. Neben vier Legionärinnen stehen drei Stammspielerinnen aus dem Damen- bzw. Juniorinnen-Nationalteam am Feld. Für uns wird das eine echte Bewährungsprobe, noch dazu auswärts“, erklärt Linz-Steg-Trainer Roland Schwab, sieht sein Team daher voll gefordert: „Zuletzt haben wir gegen vermeintlich nicht so starke Teams gespielt, wo wir uns oft auch Nachlässigkeiten erlauben konnten, ohne sofort bestraft zu werden. Klagenfurt ist ein anderes Kaliber. Wenn wir unsere Chancen nicht nützen oder leichtfertig Punkte abgeben, wird es dieser Gegner ausnützen!“

Die SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg ist im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg ebenso klar zu favorisieren wie die Damen des UVC Holding Graz im Derby beim noch punktelosen VBV Trofaiach. Eva Dumphart mahnt allerdings zur Vorsicht: „Die Obersteirerinnen sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Sie haben ein junges Team mit viel Potential, und in einem Derby herrschen eigene Gesetze. Wir müssen unser Spiel durchziehen, dürfen nicht locker lassen.“

Auch die TI-Fun-Box-Volley konnte noch nicht anschreiben. Die Innsbruckerinnen hoffen, der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit dem Heimpublikum im Rücken Paroli bieten zu können.

Cup-Viertelfinale am Sonntag
Für Spannung ist auch am Sonntag gesorgt, wenn im Austrian Volley Cup der Damen die Final-4-Teilnehmer ermittelt werden. In drei Begegnungen scheinen die Rollen recht klar verteilt. Titelverteidiger UVC Graz trifft im steirischen Derby auf Zweitligisten VBC Krottendorf. Obwohl sich Krottendorf in der neuen Saison bislang stark präsentierte, wäre alles andere als ein klarer Erfolg der Murstädterinnen eine Überraschung.

Ähnliches gilt für das Match zwischen Zweitligisten SSV HIB Liebenau und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post. Zwar zogen beide Teams souverän ins Viertelfinale ein. Im Gegensatz zu HIB Liebenau kann Sokol/Post aber auf eine Vielzahl von Routiniers zurückgreifen, die schon so manche Cupschlacht miterlebt haben.

Im Viertelfinalduell der TI-volley mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys sind die Oberösterreicherinnen zu favorisieren. Die Innsbruckerinnen müssen im Cup auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. „Das ist für uns das wichtigste Spiel der Woche. Wir wollen den Aufstieg und dafür werden meine Mädels alles geben“, verspricht Pergs Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova.

Die SG Kelag Klagenfurt kann im Pokal-Bewerb auf eine gute Mischung aus Damen- und Nachwuchs-Nationalteamspielerinnen setzen, daher schlüpfen sie in der Begegnung mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg wohl in die Favoritenrolle.

Austrian Volley League Women, 5. Runde
04.11., 17:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg – TSV Sparkasse Hartberg
04.11., 17:30: TI-Fun-Box-Volley – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
04.11., 19:00: SG Kelag Klagenfurt – ASKÖ Linz/Steg
04.11., 19:00: SG VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol
04.11., 19:00: VBV Trofaiach – UVC Holding Graz

Austrian Volley Cup-Viertelfinale Frauen
05.11., 11:00: TI-Fun-Box-Volley – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg
05.11., 12:30: UVC Holding Graz – VBC Krottendorf
05.11., 16:00: SSV HIB Liebenau – SG VB NÖ Sokol/Post
05.11., 18:00: SG Kelag Klagenfurt – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Weiz zieht ins Austrian Volley Cup-Final-4 ein
Freitagabend wurde im Austrian Volley Cup der Männer das erste Final-4-Ticket vergeben. Der VBC TLC Weiz setzte sich gegen Zweitligist Hypo Tirol Volleyballteam 3:1 (25:22, 22:25, 25:21, 25:17) durch.

Am Sonntag trifft der VC Mils auf den UVC Weberzeile Ried im Innkreis und der UVC Holding Graz auf den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt. „Wir wissen, dass es nicht einfach wird, aber wir wollen auf jeden Fall weiterkommen. Wir spielen zuhause und ich hoffe auf viele Zuschauer, die uns dann zu einem Sieg peitschen werden“, erklärt UVC-Außenangreifer Felix Koraimann.

Der letzte Halbfinalist wird erst am 3. Dezember ermittelt, wenn Titelverteidiger SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys den SK Posojilnica Aich/Dob empfängt. Das Final-4 ist Anfang März geplant.

Austrian Volley Cup-Viertelfinale Männer
03.11.: VBC TLC Weiz – Hypo Tirol Volleyballteam 3:1 (25:22, 22:25, 25:21, 25:17)
05.11., 13:00: VC Mils – UVC Weberzeile Ried im Innkreis
05.11., 15:00: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
03.12., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

03.11.2017