Seifedin Chabbi (SV Ried): „Wir wollen da oben bleiben.“

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Am Freitag wurde die 16. Runde der Sky Go Ersten Liga gespielt. Tabellenführer Sc Wiener Neustadt musste sich vor eigenem Publikum dem FC Wacker Innsbruck mit 0:1 geschlagen geben.

Die Schwäche des bisherigen Tabellenführers nutzte SV Ried, um sich die Niederösterreicher nach nur einer Runde wieder zu überholen. Die Oberösterreicher gewannen auswärts bei der WSG Wattens mit 2:1.

Das Kellerduell zwischen FAC und Blau-Weiß-Linz endete mit einem torlosen Unentschieden. Damit gelang es den Wiener nicht, die unmittelbar vor ihnen liegenden Oberösterreicher zu überholen.

Wir haben die Stimmen zu den Spielen …

WSG Wattens – SV Ried 1:2 (0:2)
Schiedsrichter: Alan Kijas

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
… über das Spiel: „Wenn man so auftritt wie wir in der ersten Halbzeit, vor allem diese billigen Gegentore, dann ist es sehr, sehr schwierig gegen den neuen Tabellenführer zurück ins Spiel zu kommen. In der zweiten Halbzeit kann ich meiner Mannschaft nicht viele Vorwürfe machen. Ich fühle mich ein bisschen in den Film ‚Täglich grüßt das Murmeltier‘ versetzt. Woche für Woche das Gleiche. Die zweite Halbzeit top, den neuen Tabellenführer maximal im Griff gehabt, aber wir stehen halt wieder mit leeren Punkten da. Wenn man die Gegentore sieht, denke ich nicht, dass unbedingt falsch aufgestellt war. Da habe ich vielleicht hinten etwas falsch gemacht. Die Treffer, billiger geht es nicht. Die Länderspielpause tut immer gut, weil wir angeschlagene Spieler haben. Wir müssen jetzt höllisch aufpassen. Ich glaube schon, dass wir in die Spur kommen. Wir machen zu einfache Fehler.“

Lukas Katnik (WSG Wattens)
… über das Spiel: „Ried hat in der ersten Halbzeit uns eine Lehrstunde gezeigt, wie man richtig Gegenpressing spielt. Sie haben das super gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir uns spielerisch besser lösen können und somit ist es ein bisschen ausgeglichener worden. Es wäre sicherlich mehr möglich gewesen.“

… über seinen Bankplatz: „Vielleicht habe ich es heute bewiesen, dass ich des brauche. Ich habe die letzten drei Spiele nicht einmal aufs Tor geschossen. Da wird er schon recht haben.“

Lassaad Chabbi (Trainer SV Ried):
… über das Spiel: „Die Mannschaft hat bravourös gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel im Griff gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir dem Gegner zehn bis fünfzehn Minuten zu viele freie Räume gegeben. Wir haben verdient 2:1 gewonnen. Wattens hat jetzt die vierte Niederlage hintereinander und die wollten alles versuchen. Am Schluss ist die Mannschaft sehr gut gestanden und hat sehr gut verteidigt. Wir haben ein Tor durch einen Fehler eines unserer Spieler bekommen. Im Großen und Ganzen geht das in Ordnung. Wenn es so weitergeht bin ich sehr zufrieden und sehr glücklich.“

Seifedin Chabbi (SV Ried)
… über das Spiel: „Die erste Halbzeit war eigentlich ziemlich gut. Wir waren aggressiv und haben den Ball erobert. Da müssen wir schauen, dass wir die letzten Pässe besser anbringen. In der zweiten Hälfte war es keine gute Leistung. Das kann nicht sein, dass wir in der zweiten Hälfte so rauskommen und so unter Druck geraten. Wir haben die Qualität und müssen einfach normal weiterspielen. Wir sind 2:0 vorne und müssen auf das dritte oder vierte gehen. Wir haben Wattens stark gemacht. So eine zweite Halbzeit darf nicht mehr vorkommen. Wir sind froh wieder Erster zu sein und wollen da oben bleiben.“

SC Wiener Neustadt – FC Wacker Innsbruck 0:1 (0:0)
Schiedsrichter: Oliver Drachta

Roman Mählich (Trainer Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Ich kann mit der Leistung meiner Truppe wirklich zufrieden sein. Mit dem Ergebnis natürlich nicht. Eine Situation, die das Spiel entschieden hat. Ich glaube, wir haben es über weite Phasen des Spiels richtig gut gemacht. Die Innsbrucker sind kaum zu Konterchancen gekommen. Bis auf einmal und das war aus meiner Sicht eine Fehlerkette, die uns so nicht passieren sollte. Da bezahlen wir heute ein bisschen mit Unerfahrenheit. Wir haben einige Spieler, für die das komplettes Neuland ist. Wir gratulieren den Innsbruckern und ich dem Karl Daxbacher. Sie nehmen die Punkte mit heim. Es sind noch so viele Spiele zu spielen, es ist noch ein langer Weg.“

… auf die Frage, ob es einen Kontakt mit Sturm Graz gab: „Ich habe keinen Kontakt gehabt, das ist die Wahrheit.“

David Cancola (Wiener Neustadt):
… über das Spiel: „Klar ist es im Moment bitter. Manchmal machen in solchen Spielen Kleinigkeiten den Unterschied aus. Heute war es eine Kleinigkeit die wahrscheinlich auf meine Kappe geht. Meiner Meinung nach war es mehr ein Ausweichen, sonst laufe ich in die Hacken. Irgendwo muss ich ja hin. Er kreuzt meinen Laufweg und fliegt sehr schnell. Hat er gut gemacht und kann man wahrscheinlich geben. Ich werde es wieder gutmachen.“

… über das Spiel: „Man hat gesehen, dass wir mit Innsbruck locker mithalten können. Wir hatten unsere Chancen. Wir hatten heute vielleicht nicht ganz die Effektivität, die wir normalerweise haben. Haben trotzdem spielerisch und defensiv super Aktionen gehabt. Teilweise haben wir uns zu weit hinten reindrängen lassen.“

Karl Daxbacher (Trainer Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „Die Spiele liegen so knapp beisammen, da kannst du 1:0 verlieren und das nächste Mal gewinnst du 1:0. Es war für meine Begriffe, vor allem in der ersten Halbzeit Rasenschach. Ich spiele zwar gerne Schach, aber zu viel Rasenschach gefällt mir eigentlich auch nicht. In der zweiten Halbzeit waren wir schon ein bisschen mehr am Drücker. Letzten Endes hat ein Elfmeter entschieden. Wichtig war, dass wir hinten die Null gehalten haben. Vielleicht waren wir der etwas Glücklichere. Jetzt haben wir noch drei Spiele im Herbst, da sollten wir noch möglichst viel punkten. Dann ist die Ausgangsposition für das Frühjahr sehr gut.“

Florian Jamnig (Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „Wir haben ein Tor geschossen und keines bekommen und schlussendlich stehen wir mit drei Punkten da. Das ist das Wichtigste heute. Es ist sehr schwierig gegen Wiener Neustadt zu spielen. Sie stehen hinten sehr gut und es ist schwierig Lösungen zu finden. Heute haben wir den Elfmeter erzwungen und dann ist es auch mehr als verdient, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Wir waren eindeutig die spielerisch bessere Mannschaft. Von dem her ist der Sieg absolut verdient.“

Florian Rieder (Wacker Innsbruck):
… über das Spiel: „In die erste Halbzeit sind wir nicht gut reingekommen. In der Halbzeit haben wir dann vom Trainer eine Ansprache bekommen und in der zweiten Halbzeit sind wir dann mit einer Reaktion rausgegangen. Ich glaube, deswegen haben wir das Spiel in der zweiten Halbzeit noch verdient gewonnen. Es war heute verdammt wichtig, dass wir heute den Dreier eingefahren haben.“

… über den Elfmeter: „Ich spüre das Halten am Trikot und lasse mich dann fliegen. Für mich war es ein klarer Elfmeter.“

SC Austria Lustenau – FC Liefering 2:4 (1:1)
Schiedsrichter: Christian-Petru Ciochirca

Gernot Plassnegger (Trainer Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Dass wir nicht jedes Spiel gewinnen werden, war klar. Ich verliere lieber einmal höher, als jedes Mal 1:0. Man muss Liefering gratulieren und wir werden wieder aufstehen. Wir werden unsere Lehren daraus ziehen. Wir werden nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern es geht weiter.“

Hubert Nagel (Präsident Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Irgendwann musste eine Niederlage kommen. Aber hat natürlich wehgetan, weil wir waren doch ziemlich optimistisch. Liefering hat sehr gut gespielt. Sie haben natürlich die besten Fußballer in Österreich und haben mehr als verdient gewonnen.“

… über Gernot Plassnegger und die Problematik mit der fehlenden Lizenz: „Es hat teilweise auch heute gepasst. Wir haben aggressiver, konzentrierter gespielt und mehr Ordnung gehabt. Ich habe mit dem Schöttel telefoniert und der hat natürlich mit der Bestellung des Teamchefs viel Arbeit gehabt. Der Peter hat mir versprochen, dass er alles tut, dass wir das regeln können. Andrerseits haben wir die Möglichkeit es auch anders zu regeln. Unser Amateurtrainer hat die nötige Lizenz. Ich hoffe, dass wir das möglichst bald erledigt haben.“

… über die Heimschwäche: „Natürlich würde ich mir für die Zuschauer wünschen, dass wir mehr Spiele gewinnen. So etwas haben wir eigentlich noch nie erlebt, so viele Niederlagen im eigenen Stadion. Vielleicht freut man sich umso mehr, wenn es besser läuft. Wir müssen den Optimismus behalten und glauben, dass es wieder aufwärts geht. Die Anzeichen sind ja da.“

Gerhard Struber (Teamchef FC Liefering):
… über das Spiel: „Mit der Qualität, die wir haben, ist es auch eine Frage der Mentalität, niemals aufzugeben und den Willen zu zeigen das Spiel zu drehen. Unsere Mannschaft hat in diesem Bereich heute alles abgerufen und sich mit vielen Toren belohnt. Wir haben heute einen Pakt geschlossen, dass sich hinterher jeder die Antwort geben kann, dass er alles reingesteckt zu haben. Da können wir alle ein grünes Hakerl machen. Am Ende war die Mentalität mit einer richtig guten Umsetzung der Schlüssel zum Erfolg. Die Jungs haben heute in eigener Sache, aber auch für den FC Liefering Promotion gemacht. Am Ende war es mehr als verdient. Mit dieser Woche sind wir richtig happy.“

Dominik Szoboszlai (Doppeltorschütze FC Liefering):
… über das Spiel: „Der Trainer sagt immer, wir müssen gewinnen. Der Sieg ist wirklich schön.“

Nicolas Meister (FC Liefering):
… über das Spiel: „Uns war klar, dass das hier ein schweres Spiel werden wird. Wir haben uns gut auf den Gegner eingestellt und wussten, dass Lustenau eine starke Mannschaft zu Hause ist. Ich denke, dass wir im Gesamten das Spiel dominiert haben und zum Schluss hinaus auch die besseren Kräfte hatten. Ich denke, dass es heute richtig gut von uns war und wir verdient gewonnen haben. Es war wichtig, dass wir auch auswärts die Punkte einfahren.“

FAC – FC Blau Weiß Linz 0:0 (0:0)
Schiedsrichter: Christopher Jäger

Thomas Eidler (Trainer FAC):
… über das Spiel: „Ergebnistechnisch bin ich natürlich enttäuscht. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Die erste Hälfte war vielleicht unsere beste Saisonleistung. In allen Facetten, die den Fußball so ausmachen, haben wir eine sehr gute Leistung gebracht. Nur es geht letzen Endes im Fußball dann darum die Tore zu machen und die haben wir nicht gemacht. Mir war in der Pause bewusst, dass das Spiel kippen wird oder kippen kann. So ist das Spiel in der zweiten Halbzeit ausgeglichen gestaltet gewesen. Es war letzten Endes ein gerechtes X.“

… über das nicht gegebene Tor: „Ich habe es von meiner Position aus nicht gesehen. Fairplay steht bei uns ganz oben und es ist halt so im Fußball, einmal fällt es in deine Richtung aus und einmal in die andere Richtung. Über die Saison hinweg gleicht es sich aus.“

Mario Kröpfl (FAC):
… über das Spiel: „Es war ein gutes Match für das, dass der Zehnte gegen den Neunten spielt. Emotionen waren dabei. In der ersten Halbzeit haben wir viel mehr vom Spiel gehabt und hätten vielleicht den letzten Pass besser spielen können. Wir waren im letzten Drittel vielleicht zu ideenlos oder überhastet. In der zweiten Halbzeit ist Linz besser aufgekommen. Am Schluss habe ich den Matchball am Fuß gehabt. Normalerweise muss der drinnen sein. Ich glaube, dass wir uns einen Sieg verdient hätten. Wir müssen einfach dranbleiben, irgendwann werden wir uns belohnen.“

Kevin Hinterberger (FAC):
… über das Spiel: „Im Großen und Ganzen hat auf unserer Leistung nur mehr das Tor gefehlt. Die Leistung war gut. Wir haben zwar nicht ganz an die erste Halbzeit anknüpfen können, aber wir können trotzdem zufrieden sein.“

Martin Fraisl (Torhüter FAC):
… auf die Frage, ob der Ball hinter der Linie war: „Er war hinter der Linie. Mich ärgert es immer, egal ob im nationalen oder internationalen Fußball die gegnerischen Spieler und Trainer immer nur sudern höre, wenn etwas zu Ungunsten von einem selber passiert und nie etwas zugeben. Deswegen bin ich da ganz offen. Ich glaube, dass es wirklich nur zwei, drei Zentimeter waren und ich habe gewusst der Schiedsrichter kann es nicht sehen, weil ich mit meinem Körper drüber war. Da habe ich meinen Oberschenkel noch ein wenig nach vorne geschoben und habe sofort das Spiel wieder schnell gemacht.“

… über das Spiel: „Die Leistungskurve zeigt überhaupt in den letzten Wochen deutlich nach oben – mit einem kleinen Hänger in Kapfenberg. In der ersten Halbzeit haben wir Blau Weiß richtig hergespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir nicht ganz da anschließen können, weil der Gegner auch eine Spur aggressiver worden ist. In der Summe hätten wir uns von der Leistung her einen Dreier verdient. Auf Grund der nicht gegebenen Torszene ist es ein gerechtes Unentschieden.“

Peter Eigl (Geschäftsführer FAC):
… vor dem Spiel über Thomas Eidler und die aktuelle SItuation: „Thomas Eidler hat in der neunten Runde die sportliche Verantwortung übernommen und hat in den letzten acht Runden acht Punkte gemacht. Davor hatten wir nach acht Runden drei Punkte. Ich glaube er ist auf dem richten Weg. Die Fehler, die im Sommer in der Transferperiode gemacht wurden, kann man jetzt nicht ausmerzen. Das heißt, wir müssen schauen, dass wir uns in die Winterpause retten. Was möglich ist werden wir machen. Aber wir ziehen uns nur die Schuhe an, die uns passen.“

… vor dem Spiel auf die Frage, ob der FAC den Klassenerhalt schafft: „Schauen wir mal. Drinnen ist alles, es liegt nur an der Mannschaft. Wir haben leider zu viele Aussetzer.“

David Wimleitner (Interimstrainer Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Wir haben das erste Mal seit langer Zeit wieder zu Null gespielt. Das ist das Positive. Es war heute Abstiegskampf pur. Der FAC war für mich in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. In der zweiten Halbzeit haben wir das System umgestellt und dann waren wir die bessere Mannschaft. Leider Gottes haben wir ein Tor geschossen, das nicht gegeben wurde. Es war aber eine ganz schwierige Situation für den Schiedsrichter, absolut keinen Vorwurf.“

… über die harte Spielweise: „Es war schon ein harter Kampf. Wir haben zwei Spieler verletzt verloren. Einer, der Huspek muss leider Gottes ins Krankenhaus mit einer Gehirnerschütterung. Ganz friedlich war es nicht dieses Laternenfest. Aber das gehört zum Abstiegskampf dazu und den müssen wir annehmen. Es stimmt mich positiv, dass wir den Kampf speziell in der zweiten Halbzeit extrem angenommen haben.“

Florian Templ (Blau Weiß Linz):
… über das Spiel und ein mögliches Tor: „Von meiner Seite aus war er sicher drinnen. Es war aber für den Schiedsrichter sehr, sehr schwer zu sehen. Kein Vorwurf, aber passt halt zu unserer Situation. So ein Tor kann man halt auch gut brauchen, wenn man in der Kiste ist. Alles in allem war es ein Kampf-und-Krampf-Spiel. Es war halt ein klassisches 0:0.“

Thomas Hinum (Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Wir haben gute Chancen gehabt. Jetzt haben wir endlich einmal hinten zu Null gespielt. Das ist ganz wichtig für uns, auch für das Selbstvertrauen. Beide Seiten haben ein paar gute Szenen gehabt. Auf das können wir aufbauen.“

Alfred Tatar (Sky Experte):
… in der Halbzeit zur harten Gangart beider Mannschaften: „Das was wir hier sehen, ist eher eine Ausgabe von ‚wie Holze ich am schnellsten den Regenwald ab‘.“

KSV 1919 – TSV Prolactal Hartberg 0:2 (0:1)
Schiedsrichter: Andreas Heiß

Stefan Rapp (Trainer KSV):
… über das Spiel: „Die Tatsache, dass wir verloren haben, ist bitter. Ich denke, dass wir uns sehr gut präsentiert haben. Leider haben wir die Situationen nicht konsequent fertig gespielt. Dann bekommen wir einen fragwürdigen Pfiff gegen uns, aus dem dann das 1:0 resultiert. Fakt ist, wir haben verloren, weil wir zwei Standards kassiert haben. Trotz numerischer Unterlegenheit haben wir in der zweiten Halbzeit trotzdem gut gespielt. Die Mannschaft hat alles gegeben und das ist sehr lobenswert. Hartberg steht nicht umsonst so weit oben. Wir brauchen uns nicht für den heutigen Abend schämen.“

… über die Rote Karte: „Wenn der Schiedsrichter meint, es wäre eine Rote, dann ist es eine Rote.“

Erwin Fuchs (Präsident KSV):
… über die Investitionen in die neue Teamsportakademie: „Also in Summe circa 5 Millionen Euro. Mit dem Grundstückskauf ein bisschen mehr. Finanziert hat uns das die Wohnbaugruppe Ennstaler und wir leasen das mehr oder weniger mit einer monatlichen Miete zurück. Es gibt eine Unterstützung von dem Land Steiermark unter dem Titel Wohnbauförderung. Da gibt es eine fünfzehnjährige Laufzeit und danach müssen wir den freien Anteil noch ausfinanzieren.“

… über die Visionen mit der Teamsportakademie: „Wir bilden nicht für Kapfenberg aus, sondern für Bayern München. Man muss ja hohe Ziele haben. Ein Spieler hat es ja schon geschafft zu Bayern zu kommen, der Ylli Sallahi mit 16 von unserer Akademie zu Bayern München. Die Hoffnung ist die, dass wir mit unserer jungen eigenen Truppe irgendwann soweit sind, dass man sagt, im steierischen Fußball wollen wir die absolute Nummer zwei sein. Vielleicht sogar mal ein bisschen mehr.“

Franz Untergrabner (Akademieleiter KSV)
… über die Anreize der neuen Teamsportakademie: „Es spricht sich schon herum, dass das hier ein ganz entscheidender Faktor ist von den Jungs her. Dass es nicht nur in Graz etwas gibt, sondern auch in der Obersteiermark die Möglichkeit besteht gut ausgebildet zu werden und vielleicht den Weg von dort aus auf die große Fußballbühne zu schaffen.“

Christian Ilzer (Trainer TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Es war von Anfang an ein schwieriges Spiel. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Das Spiel war nicht das Schönste, aber die drei Punkte nehmen wir natürlich sehr gerne mit. Man hat schon gemerkt, dass das Spiel am Dienstag sehr viel Substanz gekostet hat. Wir haben dann immer besser in die Partie gefunden und mit dem Ausschluss haben wir auch das Momentum gehabt. Nach dem 2:0 war dann die Partie eigentlich entschieden. Die Standardsituationen waren heute der Schlüssel. Aber ich denke, wir waren auch im Spiel die bessere Mannschaft, obwohl wir heute nicht unser bestes Spiel gezeigt haben.“

… über ein mögliches Interesse von Sturm Graz: „Mein Fokus liegt total beim TSV Hartberg. Ich habe da eine super Mannschaft und es macht richtig Spaß. Das freut mich, ich habe auch in Fan-Foren darüber gelesen. Natürlich schön, wenn man bei der Nummer eins in Österreich eine Rolle spielt oder Gesprächsthema ist. Aber ich habe bisher überhaupt nichts gehört davon. Es hat noch überhaupt kein Gespräch gegeben.“

Roko Mislov (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Es ist ein ganz wichtiger Dreier. Wir sind voll dabei. Ich denke, das erste Tor war sehr, sehr wichtig. Es war nicht das schönste Spiel.“

… über seinen kuriosen Treffer: „Ein bisschen glücklich, so ist der Fußball. Das passiert auch.“

Manfred Gollner (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „In der Geschichte von Hartberg hat man glaube ich noch nie nach 17 Runden 31 Punkte gehabt. Deswegen glaube ich schon, dass es bislang die beste Mannschaft war. So kann es weitergehen. Es war nicht unser bestes Spiel. Wir haben wieder aus zwei Standardsituationen die Tore gemacht, das zeichnet und derzeit aus. Das nächste Mal machen wir wieder aus dem Spiel die Tore.“

… über seinen Treffer gegen seinen Ex-Klub: „Ich habe es mir vorgenommen, aber dass es geglückt ist, ist traumhaft und wunderschön. Das Heimspiel, das 4:0 war schon sehr schön und jetzt in Kapfenberg 2:0 zu gewinnen und selber noch ein Tor machen, ist natürlich traumhaft.“

Presseinfo Sky Austria/red.

03.11.2017