Manfred Stohl auf Peugeot 207 Elektro mit Tagesbestzeit in Greinbach

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Im vergangenen Jahr feierte Manfred Stohl beim ROAC (Race of Austrian Champions) auf der Bahn des PS Racing Centers in Greinbach mit dem auf Elektrobasis eingesetzten 544 PS starken STARD HIPER MK1 4WD Rallyeboliden eine viel beachtete Weltpremiere.

Leider regnete es damals am Renntag in Strömen, damit wurde der geplante Funktionstest schwer beeinträchtigt. Trotzdem gelang es Stohl bei einem Lauf außer Konkurrenz mit der drittbesten Zeit aller Teilnehmer viel Aufmerksamkeit zu erlangen.

Auch heuer stellte sich Manfred Stohl dieser Aufgabe in der Steiermark. Man hatte in der Zwischenzeit natürlich das Thema Elektroantrieb im Hause STARD weiter entwickelt und präsentierte den Wagen neuerlich in Greinbach, diesmal aber bei erstklassigen äußeren Bedingungen.

Schon in den Vorläufen dominierte Stohl, wenngleich auch mit kleinen Anfangsproblemen, die er aber mit Hilfe seines Fahrkönnens wettmachen konnte: „Wir haben bei der Programmierung des Programmes kleine Differgenzen gehabt, so bin ich einmal nicht vom Start weggekommen, mußte erst auf ein anderes Programm schalten, dann ist der Wagen richtig gut gegangen und ich konnte mich über das Halbfinale dann für das Finale qualifizieren, wo ich Gerwald Grössing zum Gegner hatte.“

Bei diesem Finale kam dann bei Stohl richtig Freude auf: „Ich konnte zwei ziemlich gute Läufe abliefern, der Wagen ist so gegangen wie ich mir das vorgestellt habe. Damit konnte ich nicht nur das Finale gewinnen, sondern holte mir mit einer Zeit von 1:03,31 nicht nur den Tagessieg in der Rallye 4WD Klasse sondern stellte mit dieser Zeit auch einen neuen Streckenrekord in Greinbach auf.“

Final-Ergebnis der Rallye 4WD Klasse in Greinbach:
01 Manfred Stohl, (W) Peugeot 207 Elketro 1:03,31 neuer Streckenrekord
02 Gerwald Grössing, (NÖ) Mitsubishi Evo VI
03 Günther Knobloch, (Stmk) Mitsubishi Evo IX

Max Zellhofer gewinnt Rallye 2WD-Klasse in Greinbach
Der Niederösterreicher dominiert mit seinem Suzuki Swift 1600 die Konkurrenz. Er erzielt jeweils in sechs Läufen einschließlich dem Finale überlegene Bestzeit

Ursprünglich war von ZM-Racing geplant, beim diesjährigen Race of Austrian Champions auf der Strecke des PS Centers in Greinbach bei Hartberg, zwei Suzuki Swift 1600 einzusetzen. Als Fahrer waren Teamchef Max (Martin) Zellhofer und sein Sohn Christoph Zellhofer vorgesehen. Leider musste Christoph wegen einer Grippe passen und das Bett hüten. Dazu sein Vater: „Um seinen Start bei der Rallye Waldviertel am nächsten Wochenende nicht zu gefährden, haben wir uns kurzfristig entschlossen, seine Nennung zurückzuziehen, um den grippalen Infekt besser auskurieren zu können.“

Nervenschlacht bis zur letzten Runde
Mit hochspannenden Rennen und packenden Titelentscheidungen ging die Stockcar-Racing-Saison in Natschbach zu Ende. Die Meister 2017 heißen Marcus Lechner, Lukas Troll, Gerald Koloc und Michael Kindl. Die letzten Tagessiege des Jahres gingen an Marcin Klonowski, Roman Führinger, Gerald Koloc und Michael Kindl

Das Stockcar-Racing-Cup-Jahr 2017 ist geschlagen. Und sogar das Wetter freute sich dabei über ein weiteres gelungenes Motorsport-Jahr im Rahmen der beliebten Rundstrecken-Serie auf Sand. Bei für November keineswegs üblichen 18(!) Grad kämpften heute 54 Piloten in insgesamt vier Kategorien um den Tagessieg in Natschbach-Loipersbach und somit auch gleichsam um den jeweiligen Meistertitel.

Presseinfo Sportpressedienst

05.11.2017