Volleyball

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Nichts wurde es für Askö Linz-Steg aus dem erhofften AVL-Heimsieg über den UVC Holding Graz. Die Linzerinnen kassierten jeweils zur Satzmitte fünf bis sechs Punkte am Stück und konnten in der Folge den Rückstand nicht mehr wettmachen.

So gewann Graz im Georg von Peuerbach-Gymnasium verdient mit 3:0 (25:18, 25:22, 25:21) und übernahm bis Samstag die Tabellenführung.

„Im Prinzip haben wir das Match wie zuletzt in Klagenfurt verloren. Alle Versuche, richtig ins Spiel zu finden, wurden durch die Serien der Grazerinnen zerstört. Bitter ist vor allem, dass wir zweimal mit 0:3 verloren haben. Dennoch bleibt uns nichts anderes übrig, als sofort wieder nach vorne zu schauen und weiter hart zu arbeiten“, resümierte Linz-Steg-Trainer Roland Schwab

Das Topspiel der Woche steigt am Samstag in der Sporthalle Fünfhaus. Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post trifft auf die SG Kelag Klagenfurt. Beide Teams sind noch ungeschlagen und haben 13 Punkte auf ihrem Konto – einen weniger als die Grazerinnen. Sokol/Post spielt in dieser Saison mit nur zwei Legionärinnen und setzt mehr auf österreichische Routine verstärkt durch junge, hungrige Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs. Zweimal in dieser Saison musste man bereits über die volle Distanz gehen. „Dieses Wochenende wird richtungsweisend. Wir sind noch ein junges Team. Um gegen Sokol/Post auswärts zu bestehen, braucht es Konstanz. Schauen wir, wie weit wir schon sind“, blickt Klagenfurts Coach Helmut Voggenberger auf das Gipfeltreffen.

Am Sonntag sind die beiden Top-Teams erneut im Einsatz. Die Wildcats werden von der SG Prinz Brunnenbau Volleys gefordert. „Wir sind die klaren Außenseiter. Es wird sicher kein einfaches Spiel, aber vielleicht können wir überraschen und Punkte aus Kärnten entführen“, erklärt die Kapitänin der Pergerinnen, Sabrina Enzinger. Vor allem im Kollektiv sind die Klagenfurterinnen in dieser Saison besonders stark. Mit Sophie Wallner, Maria-Alexandra Epure und Daniela Katz stehen drei Nationalteamspielerinnen im Kader. Libera Jessica Niles aus Kanada ist besonders bekannt dafür, schwierige Services perfekt zu entschärfen. „Und dann kommen noch drei Legionärinnen aus Serbien hinzu“, fügt die Perger Kapitänin an.

Sokol/Post gastiert am Sonntag beim noch punktelosen Schlusslicht TSV Sparkasse Hartberg. Im Landessportcenter Innsbruck kommt es zum Derby zwischen dem VC Tirol und der TI-Fun-Box-Volley. Außerdem empfängt PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg den VBV Trofaiach. Die Steirerinnen sind das zweite Team, das noch nicht anschreiben konnte. „Trofaiach ist eine sehr routinierte, spielstarke Mannschaft. Wir müssen es schaffen, die wichtigsten Spielerinnen Ashley Genslak, Romana Stojcevic sowie Kapitänin Birgit Schöttl mit dem Service und unserem Block unter Druck zu setzen. Außerdem müssen wir möglichst fehlerfrei agieren. Das sind die Schlüssel, um Trofaiach zu schlagen“, so Salzburg-Trainer Ulrich Sernow.

Austrian Volley League Women, 6. Runde
10.11.: ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz 0:3 (18:25, 22:25, 21:25)
12.11., 16:00: SG Kelag Klagenfurt – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg
12.11., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VBV Trofaiach
12.11., 18:00: VC Tirol – TI-Fun-Box-Volley
12.11., 18:30: TSV Sparkasse Hartberg – SG VB NÖ Sokol/Post

7. Runde
11.11., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – SG Kelag Klagenfurt

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

10.11.2017