Basketball, Zweite Basketball Bundesliga, Basket Flames, Vienna D.C. Timberwolves, 8. Runde, BBU Salzburg

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In der ZWEITEN Basketball Bundesliga konnten die Basket Flames bei den Wörthersee Piraten. Die Vienna D.C. Timberwolves triumphierten bei BBU Salzburg. Die Panaceo Raiders Villach fahren ihren ersten Auswärtssieg ein.

Panaceo Raiders Villach (8) hat seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison gefeiert. Der amtierende Meister der ZWEITEN Basketball Bundesliga besiegte die Jennersdorf Blackbirds (6) mit 96:78. Damit konnten die Kärntner ihren Tabellenrang bestätigen – und den Abstand zu Mattersburg und Jennersdorf verkürzen. Villach überragte, legte den Grundstein für den dritten Saisonsieg mit einem 13:0-Run gegen Ende des Startviertels. Offensiv zeigte die Mannschaft rund um Top-Scorer Mensud Julevic (23 PTS, 7 RB) eine fantastische Leistung, traf unfassbare 69% aus dem Feld. Jennersdorf – das Team mit der besten Defensive der Liga – kassierte zum zweiten Mal in dieser Saison über 90 Punkte, hatte aber auch am Rebound (25:33) und unter dem Korb große Schwächen.

Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) hat auch sein achtes Spiel gewonnen. Die Wiener siegten gegen die BBU Salzburg (11) klar mit 112:80. Nach einem insgesamt schwachen Beginn (11:20 aus Sicht der Timberwolves; 7. Min), entschieden die Bankspieler der „Wölfe“ das Spiel: 72 von 112 Zählern kamen „von der Bank“ – mit einem +26 aus zweitem und drittem Viertel war die Partie dann auch gedreht und verdient unter Kontrolle. Einer massiven Unterlegenheit der Wolves am Rebound (29:52), standen die deutlich bessere Trefferquote (63%:46%) und viel weniger Turnover (12:28) gegenüber.

Die Mistelbach Mustangs (2) bleiben nun der alleinige Verfolger der „Wölfe“. Die Niederösterreicher haben mit dem 94:78-Auswärtserfolg bei den Mattersburg Rocks (7) ihren siebten Saisonsieg gefeiert. Es war der erste Sieg von Mistelbach im Burgenland seit über viereinhalb Jahren (23. März 2013). Die Mustangs legten bereits im Startviertel (27:27) den Grundstein zum Sieg: Gegen die ohne Corey Hallett angetretenen Rocks lag die Mannschaft von Top-Scorer Vladimir Sismilich (20 PTS) bis zu 19 Punkte voraus (89:70), nachdem zuvor ein +18 auf ein +5 (60:65) geschmolzen war. Schlussendlich war der Erfolg der Weissenböck-Truppe wegen des besseren Reboundverhaltens (45:32) verdient.

Die Dornbirn Lions (3) haben ihre zweite Saisonniederlage einstecken müssen. Bei Vizemeister UBC St. Pölten (4) verloren die Vorarlberger mit 89:108. Die Niederösterreicher konnten dabei den Ausfall von Martin Speiser besser wegstecken, als die „Löwen“ das Fehlen von Luka Brajkovic. Weil Dornbirn defensiv zu meist einen Schritt zu spät war – und St. Pölten offensiv hervorragend traf, gab es den ersten Heimsieg des Vizemeisters in dieser Saison. 61% vom Dreipunkter (11:18) bedeuten „season-high“. Auch die Schwäche am Rebound merzte die Mannschaft rund um Lukas Böck perfekt aus. Der Guard schrammt nur knapp an einem „triple-double“ vorbei (18 PTS, 8 RB, 9 AS). Der 17-jährige Nico Kaltenbrunner war mit 19 Punkten Top-Scorer.

Die Basket Flames (5) haben bei den weiterhin sieglosen Wörthersee Piraten (12) einen mühevollen Sieg gefiert. Ohne Jason Chappell und Christian Künstner fiel die Entscheidung zum 79:69-Sieg erst im Schlussviertel, als nach ausgeglichenen drei Vierteln ein 20:10 den dritten Auswärtssieg der Basket Flames in Serie fixierte. Die Basket Flames profitierten zumeist direkt aus den Ballverlusten der Piraten (24 „points from turnover“) und machten 17 „second-chance-points“. Sieggarat war bei den „Flammen“ Maximilian Hübner mit einem „double-double“ (24 PTS, 11 RB). Bei den Piraten war Kapfenberg-Leihgabe Ian Moschik mit 21 Punkten und 8 Rebounds bester Akteur.

Die bereits vierte Niederlage in Serie haben Basket 2000 Vienna Warriors (10) einstecken müssen. Die Wiener unterlagen KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) daheim mit 83:58. Nach ausgeglichener erster Halbzeit, zerfielen die Warriors zunehmen, kamen in der gesamten zweiten Hälfte nur noch auf 25 Punkte. Die Kärntner waren indes deutlich effektiver, arbeiteten gut am Rebound (45:31) und machten auch weniger Turnover (15:20). Großes Plus war der Offensivrebound (17), aus dem auch 22 „second-chance-points“ resultierten. Mit Marin Sliskovic (19 PTS, 10 RB) und Vjeran Soldo (20 PTS, 12 RB) schafften gleich zwei Spieler ein „double-double“.

Wörthersee Piraten – Basket Flames 69:79 (13:17, 39:41, 59:59)

Basket 2000 Vienna Warriors – KOŠ Posojilnica Bank Celovec 58:83 (20:25, 33:38, 46:60)

Vienna D.C. Timberwolves – BBU Salzburg 112:80 (25:22, 46:34, 78:49)

Jennersdorf Blackbirds – Panaceo Raiders Villach 78:96 (20:30, 37:47, 60:73)

UBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions 108:89 (32:31, 57:45, 78:68)

Mattersburg Rocks – Mistelbach Mustangs 78:94 (17:27, 35:51, 61:69)

Medieninfo: Basketball Bundesliga

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11.11.2017