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In der achten Runden der Basketball Bundesliga wurde aus dem Vierer- Spitzenfeld eine Top-3. Die Swans Gmunden (1.) setzen ihren Erfolgslauf fort, bezwingen den amtierenden Meister aus Kapfenberg (4.) mit 89:82 und eroberten die Tabellenführung.

Die Traiskirchen Lions (2.) bleiben gegen das Tabellenschlusslicht aus Graz (9.) souverän und liegen nach der achten Runde auf dem zweiten Platz. Die Klosterneuburg Dukes (3.) komplettieren nach ihrem deutlichen Sieg gegen die Oberwart Gunners die Top-3. Das Duell um Rang sieben entschieden die Raiffeisen Flyers Wels hauchdünn mit 83:81 gegen die Fürstenfeld Panthers.

Die Klosterneuburg Dukes überzeugten in der siebenten Runde gegen die Oberwart Gunners durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und bleiben seit dem Ausfall von Go-to-Guy Predrag Miletic weiter ungeschlagen. Die Dukes verzeichneten an diesem Abend die deutlich bessere Trefferquote. Während die Gunners lediglich 37% ihrer Zweipunkte-Versuche versenkten, netzten die Niederösterreicher 44 % von außerhalb der Dreipunktelinie. Angeführt wurde das junge Team der Dukes von Fabricio Vay – er verbuchte mit 21 Punkten und 13 Assists ein Double-Double. Bei den Gunners stemmte sich Denzel Gregg mit 19 Punkten und 9 Rebounds gegen Niederlage. Am Ende setzten sich die Dukes aber souverän mit 84:64 durch.

Die Raiffeisen Flyers Wels entschieden das Duell um Rang sieben mit 83:81 für sich. Für die Fürstenfeld Panthers war es bereits die zweite hauchdünne Niederlage in Serie. Die Flyers starteten stark in die Begegnung und eroberten sich angeführt von Elijah Wilson (26 Punkte) eine 19-Punkte-Führung in der ersten Halbzeit. Im dritten Viertel starteten Christopher Reyes (32 Punkte) und die Panthers eine fulminante Aufholjagd. Die Führung konnten die Steirer allerdings nie erobern. Zu viel Kraft kostete das starke dritte Viertel um die endgültige Wende herbeizuführen.

Die Traiskirchen Lions setzten sich souverän gegen das Tabellenschlusslicht durch. Dem UBSC Graz gelang es im ersten Viertel noch den Druck der Traiskirchner standzuhalten. Im zweiten Viertel erhöhten die Löwen aber die Intensität in der Defensive und schlossen im Angriff hochprozentig ab. Einmal mehr war dich Achse Shawn Ray (18 Punkte, 8 Rebounds) und Benedikt Danek (12 Punkte, 10 Assists) nicht zu stoppen. Das Grazer Inside-Duo Darien Nelson-Henry (21 Punkte) und Matthieu Gamberoni (18 Punkte) sorgte zwar für 65% aller Grazer Punkte, konnte aber die deutliche 60:100 Niederlage nicht abwenden.

Die Swans Gmunden setzen ihren Erfolgslauf fort und feiern gegen den amtierenden Meister den sechsten Sieg in Serie. Der 89:82 Sieg über die bulls Kapfenberg bringt den Schwänen die Tabellenführung nach der achten Runde. Die erste Halbzeit gehörte allerdings noch den Bullen. Durch das physische Inside-Spiel eroberten die Steirer zwischenzeitlich eine Führung von neun Punkten. In der zweiten Halbzeit übernahmen Daniel Friedrich (23 Punkte) und seine Schwäne klar die Kontrolle und drehten das Spiel. In Summe trafen die Gmundner 43% ihrer Dreipunktewürfe (Adrian Mitchell gar 4/5) und beendeten die Heimserie der bulls. Die Schwäne sind das erste Team, das seit 30. Dezember 2016 in Kapfenberg einen Sieg verbuchte.

Die Spielpaarungen der 8. Runde im Überblick:
Klosterneuburg Dukes – Oberwart Gunners

84:64 (22:17, 47:30, 63:45)
Fürstenfeld Panthers – Raiffeisen Flyers Wels
81:83 (13:23, 31:42, 63:66)
Traiskirchen Lions – UBSC Graz
100:60 (23:21, 53:32, 78:50)
bulls Kapfenberg – Swans Gmunden
82:89 (17:20, 43:36, 63:63)

Die Spiele der 8. Runde im Detail:

Klosterneuburg Dukes Oberwart Gunners
84:64 (22:17, 47:30, 63:45)

Damir Zeleznik, Assistant Coach der Dukes: “ Eine hervorragende Mannschaftsleistung von Anfang bis Ende. Wir haben den Gegner kontrolliert und auch trotz harter Verteidigung verdient gewonnen.“

Renato Poljak, Spieler der Gunners:
„Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Intensität gezeigt und zu wenig in der Defense geredet. Weiters haben wir unsere Würfe nicht getroffen. In der zweiten Halbzeit hat es besser geklappt, aber die Dukes haben an diesem Tag besser getroffen.“

Valentin Bauer, Spieler der Dukes: „Wir haben das erste Mal das umgesetzt, was der Coach von uns verlangt hat und dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient gewonnen.“

Horst Leitner, Assistant Coach der Gunners: „Gratulation an Klosterneuburg zum Sieg.“

Fürstenfeld Panthers Raiffeisen Flyers Wels
81:83 (13:23, 31:42, 63:66)

Goran Patekar, Headcoach der Panthers: „Wir hatten eine sehr schlechte erste Halbzeit. Wir konnten uns aber in den zweiten 20 Minuten sehr gut zurückkämpfen. Am Ende hatten wir Pech mit unseren offenen Würfen.“

Sebastian Waser, Headcoach der Flyers: „Wir sind sehr froh, dass wir heute gewinnen konnten. Fürstenfeld hat es uns speziell in der zweiten Hazeit nicht leicht gemacht. Wir sind gut gestartet und unseren Gameplan umgesetzt, das war am Ende der Schlüssel zum Sieg.“

Traiskirchen Lions UBSC Graz
100:60 (23:21, 53:32, 78:50)

Ramiz Suljanovic, Playing Assistant Coach der Lions: „Wir haben probiert von Beginn weg aggressiv zu spielen. Im ersten Viertel hatten wir noch leichte Probleme. Wir sind dann aber gut ins Spiel gekommen und haben verdient gewonnen.“

Markus Galle, Headcoach UBSC: „Wir hsind gut ins Spiel gestartet. Leider hatte Anton früh Foulprobleme.Ab diesem Zeitpunkt sind wir etwas auseinander gebrochen.Mit vollem Kader ist es wahrscheinlich ein anderes Spiel, aber wir müssen jetzt konsequent weiterarbeiten.“

Zoran Kostic, Headcoach der Lions: „Pflicht erfüllt.“

bulls Kapfenberg Swans Gmunden
82:89 (17:20, 43:36, 63:63)

Kareem Jamar, Spieler der bulls: „Das war eine bittere Niederlage heute. Wir müssen zu Hause einfach eine bessere Defense spielen. Es ist schwer zu gewinnen wenn man 89 Punkte bekommt. Wir haben ein wichtiges Spiel im Europe Cup vor uns, bis dahin sollten wir ready sein.“

Tilo Klette, Spieler der Swans: „In der ersten Hälfte tun wir uns offensichtlich immer schwer. Wir hatten noch keine Antwort auf das physische Spiel von Kapfenberg. In der zweite Hälfte haben wir die Kontrolle übernommen und unsere Big-Shots getroffen.“

Jozo Rados, Spieler der bulls: „Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Wir wussten, dass es gegen Gmunden sehr schwer wird. Wir waren nach dem Sieg in Finnland etwas müde im Kopf. So dürfen wir in unserer Heimhalle nicht auftreten. Gratulation an Gmunden.“

Markus Pinezich, Assistant Coach der Swans: „Wir haben nie aufgegeben. Es war unser sechster Sieg in Serie. Gratulation an die Mannschaft. Jetzt gilt es unseren Lauf zu Hause gegen Fürstenfeld fortzusezten.“

Presseinfo ABL/ÖBL/red.

12.11.2017