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Marc Janko scheint bei Sparta Prag langsam aber sicher anzukommen. Nach Anlaufschwierigkeiten hat er zuletzt im Cup und auch in der LIga getroffen. Auf der Vereinsseite äußerte er sich zu den vergangenen Monaten.

Die vergangenen Monate waren für den 34-jährigen ÖFB-Stürmer ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst kam er im Sommer ablösefrei zum FC Basel in die Goldene Stadt und konnte so zumindest rechtzeitig ein neues Engagement finden. Er kam mit der Visitenkarte eines Torjägers, doch diese konnte er nicht untemauern. Es folgte das Aus in der Europa League Qualifikation gegen Roter Stern Belgrad. Seitdem war Janko nur noch Edelreservist. Erst im Cup gegen Banik Ostrava ging der Knoten auf. Sein Treffer zum 2:2 reichte am Ende zwar nicht. Es war aber das erste Lebenszeichen des ÖFB-Angreifers.

Beim letzten Ligaspiel in Zlin kam der 34-jährige, sah und siegte. Zwischenzeitlich konnte er Sparta mit 2:1 in Führung schießen. Am Ende schaute dabei nur ein 2:2 Unentschieden heraus. Marc Janko scheint aber dennoch bei Sparta angekommen zu sein: „Psychisch war es für mich sicher keine einfache Situation. Wenn du neu in einem Verein bist, möchtest du dem Team natürlich helfen. Aus vielerlei Gründen ist das Engagement anfangs aber nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt habe,“ verweist Janko auf seine schwierigen ersten Monate und fügt hinzu: „Ich bin aber glücklich, dass sich die Dinge zum Besseren verändert haben.“

„Es ist natürlich immer schöner, wenn man ein Teil des Teams ist und an der regulären Vorbereitung auf ein Spiel beteiligt ist. Ich bin froh, dass ich derzeit wieder ein vollwertiges Mitglied in der Mannschaft bin.“ Er wusste nicht, ob er sich über das erste Pflichtspiel-Tor gegen Banik Ostrava freuen sollte oder nicht. „Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg gereicht hat, so war es wichtig mich dem Trainer so zu zeigen.“

Wie wird es in den nächsten Monaten weitergehen? „Es liegt natürlich am Trainer, ob er mich aufstellt oder nicht. Ich warte aber auf meine Chance und bin bereit zu zeigen, dass mich Andrea Stramaccioni (Anm.: Trainer) zurecht wollte.“

14.11.2017