Walter Kogler (TV Experte):

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In der 18. Runde der Sky Go Ersten Liga traf der TSV Hartberg zuhauuse auf SC Austria Lustenau und FC Blau Weiß Linz auf die WSG Wattens.

Wir haben die Stimmen zu den Spielen.

TSV Hartberg – SC Austria Lustenau 0:0 (0:0)
Schiedsrichter: Julian Weinberger

Christian Ilzer (Trainer TSV Hartberg):
… darüber warum man mit dem Punkt zufrieden sein muss: „Weil wir gegen einen sehr starken Gegner aus Vorarlberg gespielt haben, die vor allem im Umschaltspiel extreme Qualitäten hatten und uns da immer wieder vor Probleme gestellt haben. Aber wir hatten in der ersten Halbzeit auch gute Tormöglichkeiten. Es war ein Hin und Her. Zweite Halbzeit war dann der Stangenkopfball vom Meusburger und dann der Ausschluss in der Fünfundsechzigsten. Dann sind wir angerannt, aber hatten dann keine wirklichen Großchancen mehr. Am Ende muss man dann mit diesem einem Punkt zufrieden sein.“

Stefan Meusburger (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Wir haben gewusst, dass es ein schwieriges Spiel wird. Wir wollten es gewinnen, darüber brauchen wir nicht reden, aber den Punkt müssen und wollen wir auch mitnehmen. Wir bleiben vorne dabei und wollen die Großen ärgern. Sie waren zuerst, als wir gleich viele Spieler waren, einen Tick besser, glaube ich. Wir sind aber auch zu unseren Chancen gekommen. Dann haben sie sich halt hinten reingestellt. Mit der Roten haben sie sich nur mehr aufs Kontern fokussiert und wir haben einfach die Mittel nicht gefunden um da die Abwehrreihen zu durchbrechen.“

Thomas Rotter (TSV Hartberg):
… über das Spiel: „Nach der roten Karte sind es eigentlich zwei verlorene Punkte, aber wir sind trotzdem zufrieden gegen eine sehr gute Mannschaft einen Punkt zu holen. Natürlich wäre nachher mehr drin gewesen. Es ist hin und her gegangen. Es waren vielleicht nicht die zwingenden Chancen auf beiden Seiten. Natürlich hätten wir uns drei Punkte gewünscht, aber am Ende ist ein Punkt in Ordnung. Wir können zufrieden sein.“

… zu seinem Saisondebut: „Es ist auf jeden Fall sehr schön wieder auf dem Platz zu stehen. Auf der Bank sitzen ist nicht so lustig, aber da muss man durch und wichtig ist, dass die Mannschaft viele Punkte macht und ich bin zufrieden.“

Gernot Plassnegger (Trainer SC Austria Lustenau):
… über das Spiel: „Dem Spielverlauf nach, mit der roten Karte, glaube ich, dass wir mit dem Punkt ganz gut leben können. Natürlich hätten wir uns mehr erwartet. Das ist, aus welchen Gründen auch immer, heute nicht passiert. Somit nehmen wir den Punkt mit und können jetzt mit dem Punkt nach Hause fahren.“

… über die gelb-rote Karte: „Er ist ein junger Spieler, aber es passiert auch älteren Spielern. Es war der Pass davor schon nicht gut und dann ist er hin gerutscht. Es passiert. Von dem her ist es kein Problem.“

Daniel Tiefenbach (SC Austria Lustenau):
… über seine gelb-rote Karte: „Ich bin ehrlich. Ich bin trotzdem der Meinung, ich berühre zuerst den Ball. Durch die Intensität rutsche ich vielleicht aus, beziehungsweise komme ich zu spät an den Ball, aber zuerst berühre ich trotz dessen den Ball. Ich komme mit der Sohle an den Ball, berühre den Ball und danach treffe ich den Mann. Ich weiß nicht ob die erste gelbe Karte eine war.“

… über das Spiel: „Erste Halbzeit hatten wir genug Chancen rausgespielt, wo ich ehrlich sagen muss, erste Halbzeit war gut. Zweite Halbzeit hat auch gut gepasst. Durch die gelb-rote Karte sind wir aus dem Spiel gekommen, aber trotz dessen war es eine souveräne Leistung.“

… über die Aufstiegsambitionen: „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Das ist uns jetzt im Moment egal. Am Schluss zählt ob wir jede Woche gewinnen oder nicht und die drei Punkte einfahren.“

Walter Kogler (Sky Experte):
vor dem Spiel über die gute Form der Hartberger: „Hartberg ist sicher die riesengroße Überraschung diese Saison. Es ist eine Mannschaft die einfach sehr stark vom Kollektiv lebt. Wenn eine Mannschaft stark vom Kollektiv lebt, ist es immer auch, so sage ich einmal, ein Verdienst des Trainers, weil er eben die Mannschaft so vorbereitet, dass sie in dieser Liga zu diesen Ergebnissen fähig ist.“

FC Blau Weiß Linz – WSG Wattens 0:2 (0:0)
Schiedsrichter: Alexander Harkam

David Wimleitner (Trainer FC Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Es ist eigentlich ein Wahnsinn. Du bist über weite Strecken ganz klar die bessere Mannschaft und hast mit Abstand die besseren Chancen. Wattens hatte erste Halbzeit auch eine Aktion, wo der Tormann gehalten hat und haben zweite Halbzeit mit dem ersten Schuss in der sechzigsten Minute das 1:0 gemacht. Dann hat der Oswald, da muss man ihm auch gratulieren, zwei Big Saves gemacht und das Spiel für Wattens gerissen.“

… vor dem Spiel über die Trainerfrage und mutmaßliches Interesse an Scheiblehner und Ibrakovic: „Es gibt Namen, das stimmt. Die zwei Namen sind auch Thema und es gab in der letzten Zeit schon mehrere Gespräche mit Personen. Ich bin gerade in intensiveren Gesprächen und jetzt haben wir den einen oder anderen Namen schon im Vorstand durchdiskutiert. Aber ich bleibe noch immer dabei, dass wir dann im Dezember, wenn die Herbstsaison vorbei ist, in die Endgespräche reingehen.“

Thomas Hinum (FC Blau Weiß Linz):
… über das Spiel: „Wir wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird. Ich glaube wir haben von der ersten Minute an gekämpft und haben uns Chancen erarbeitet. Die müssen wir halt nutzen. Wir haben dumme Fehler gemacht und dann steht es 2:0. Jetzt müssen wir einfach einmal schauen, dass wir Punkte machen und es wäre schöner heute als morgen. Jetzt haben wir noch einmal zwei wichtige Spiele. Da müssen wir schauen, dass wir so viele Punkte mitnehmen wie geht und dann müssen wir einfach schauen, dass wir wieder gut ins Frühjahr starten.“

Thomas Silberberger (Trainer WSG Wattens):
… über das Spiel: „Ich glaube es war heute ein Sieg der Leidenschaft. Es war von beiden Seiten eine hochintensiv geführte Partie und in Schlüsselszenen hatten wir ein bisschen mehr Glück beziehungsweise vielleicht wollten wir das Tor auch mehr. Ich bin jetzt überglücklich, dass wir es drüber gebracht haben und endlich wieder einen Auswärtssieg gemacht haben, zu Null auch noch. Die nächsten Wochen sind schwer genug, aber jetzt freuen wir uns einmal über den Dreier hier.“

Ferdinand Oswald (Torhüter WSG Wattens):
… über das Spiel und die Bedeutung des Siegs: „Wir haben gut verteidigt und haben dann nach vorne unsere Nadelstiche gesetzt und endlich wieder einen dreckigen Sieg eingefahren, wo das Glück auf unserer Seite war. Das hatten wir die letzten Wochen nicht so. Deswegen bin ich voll zufrieden und zu Null zu spielen ist immer schön. Es ist sehr wichtig für die Moral und für alles einfach. Jetzt haben wir hoffentlich wieder ein bisschen Abstand nach unten und können jetzt in den nächsten zwei Spielen noch viel richtigmachen.“

Benjamin Pranter (WSG Wattens):
… über das Spiel und die Bedeutung des Siegs: „Er war extrem wichtig für die ganze Moral und auch für das Umfeld bei uns. Jetzt hatten wir heute, Gott sei Dank, einmal das Glück auf unserer Seite. Natürlich hat uns der Ferdinand Oswald im Spiel gehalten und dann haben wir zum Glück die Chance gemacht und dann im Konter den Elfmeter gekriegt zum 2:0.“

Walter Kogler (Sky Experte):
… vor dem Spiel über Scheiblehner und Ibrakovic: „Es sind jetzt einmal vom Anforderungsprofil zwei ganz gegensätzliche Typen. Der eine ist regional, der andere, Ibrakovic, ist ein internationaler Mann, der schon in der Liga bewiesen hat, dass er gute Arbeit leisten kann. Aber es wird dann in den Gesprächen, wenn sich die Trainer präsentieren, glaube ich, darauf ankommen, wie die Trainingsinhalte sind, wie der Umgang mit den Spielern ist und ob sie diese Burschen sind, die sich David Wimleitner dann erwartet.“

Presseinfo Sky Austria/red.

17.11.2017