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Andrea Limbacher liefert bei ihrem Comeback zwei souveräne Qualifikationen ab. Aufgrund der unsicheren Wetterprognose für die kommenden Tage wurde bei der gestrigen Mannschaftsführersitzung eine Änderung des Programms für die Skicross-Wettbewerbe an diesem Wochenende auf dem Pitztaler Gletscher beschlossen.

So wurde bereits am heutigen Freitag sowohl die Qualifikation für die am Samstag geplante Österreichische Meisterschaft als auch die Ausscheidung für das Europacup-Rennen am Sonntag gefahren, und dabei präsentierte sich das ÖSV-Damenduo in starker Form.

In der Qualifikation für die Staatsmeisterschaft markierte die Steirerin Katrin Ofner in einem mit zahlreichen Weltcup-Läuferinnen sehr stark besetzten Teilnehmerinnenfeld in 1:00,39 Minuten Bestzeit. Mit exakt einer Sekunde
Rückstand landete die Oberösterreicherin Andrea Limbacher bei ihrem ersten wettkampfmäßigen Einsatz nach einer Verletzungspause von 634 Tagen auf dem guten sechsten Platz. „In erster Linie bin ich einmal happy, dass ich wieder mit dabei bin. Ich muss aber geduldig bleiben und Schritt für Schritt nach vorne machen. Jetzt freue ich mich einmal darauf, am Wochenende wieder Heats zu fahren“, sagte Limbacher.

Auch Katrin Ofner bilanzierte zufrieden, nachdem sie die komplette internationale Konkurrenz mit Weltcup-Athletinnen aus Deutschland, Frankreich, Kanada, Russland und der Schweiz hinter sich gelassen hatte. „In dieser Qualifikation hat von der Vorbereitung durch die Trainer und Betreuer bis zu meinem Lauf alles perfekt gepasst. Auch vom Material her war das ein sehr positives Zeichen. Jetzt gilt es, diesen Schwung auch in die Heats mitzunehmen“, betonte Ofner. Die Qualifikationshürde für den Europacup-Bewerb nahmen die Österreicherinnen mit den Rängen acht (Limbacher) und neun (Ofner) ebenfalls souverän.

Bei den Herren war der Salzburger Adam Kappacher als Dritter der ÖM-Qualifikation (57,47) hinter dem Schweizer Jonas Lenherr (57,21) und dem Kanadier Kevin Drury (57,37) der schnellste Österreicher. In einer reinen ÖSV-Wertung reihten sich hinter Kappacher der Tiroler Thomas Harasser (Gesamt-11./57,96), der Steirer Sandro Siebenhofer (17./58,10), der Niederösterreicher Johannes Aujesky (20./58,18) und der Vorarlberger Bernhard Graf (21./58,19) ein. Während Robert Winkler (ST), Johannes Rohrweck (OÖ) und Thomas Zangerl (T) ebenfalls ein Ticket für die Titelvergabe gebucht haben, verpasste Christoph Wahrstötter (T) nach einer verkorksten Startsektion als 36. überraschend das Finale der Top 32.

*** Platzierungen der ÖSV-Herren in der EC-Qualifikation: ***

5. Robert Winkler (ST)
7. Thomas Harasser (T)
11. Christoph Wahrstötter (T)
17. Johannes Rohrweck (OÖ)
19. Adam Kappacher (S)
21. Sandro Siebenhofer (ST)
25. Bernhard Graf (V)
28. Johannes Aujesky (NÖ)
31. Thomas Zangerl (T)

Wie das Rennprogramm für das Wochenende aussieht, wird beim abendlichen Team-Captains-Meeting festgelegt.

Medieninfo: ÖSV

24.11.2017


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