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Mit den Vienna D.C. Timberwolves und Mistelbach Mustangs haben zwei Teams der ZWEITEN Basketball Bundesliga das Viertelfinale im Basketball Cup 17/18 erreicht – und dabei jeweils ein Team der ADMIRAL Basketball Bundesliga eliminiert.

Die Wiener rangen Vorjahresfinalist Oberwart Gunners mit 89:86 nieder, die Niederösterreicher fertigten den BC Hallmann Vienna 89:77 ab. Die übrigen Achtelfinalspiele haben eindeutige Favoritensiege gebracht: Im einzigen ABL-internen Duell dominierte der regierende Cup-Sieger ece bulls Kapfenberg den UBSC Raiffeisen Graz mit 89:59. ABL-Tabellenführer Swans Gmunden zeigte dem steirischen Landesligisten Union Edelweiss Graz die Grenzen auf, gewann klar mit 90:45. Die Klosterneuburg Dukes schlugen KOŠ Posojilnica Bank Celovec ebenso deutlich mit 93:65. Die Arkadia Traiskirchen Lions gewannen bei den Mattersburg Rocks mit 84:54 und die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers ließen den Jennersdorf Blackbirds mit 94:53 keine Chance. Die Raiffeisen Flyers Wels gewannen ihr erstes Antreten im österreichischen Basketball Cup beim UBC St. Pölten mit 88:66.

Der Tabellenführer der ZWEITEN Basketball Bundesliga hat das Cup-Viertelfinale erreicht. Die Vienna D.C. Timberwolves rangen den letztjährigen Cup-Finalisten Oberwart Gunners mit 89:86 nieder. Die „Wölfe“ erwischten einen Traumstart, trafen vor allem im ersten Viertel nahezu jeden Wurf – und führten bereits nach acht Minuten mit 31:20. Die Gunners kämpften sich aber wieder zurück in die Partie, drehten das Spiel Mitte des dritten Viertels vorerst zu ihren Gunsten (57:48). Doch im weiteren Verlauf wurde der 2BL-Tabellenführer immer lästiger, zwang die Burgenländer dann insgesamt zu 24 Turnover (schlechtester Wert bislang in der laufenden ABL-Saison war 19) und ging schlussendlich als Sieger vom Feld. Die Ausgeglichenheit im Kader – 24:14 „bench-points – und Foulprobleme bei den Gunners (Dabney und Blazevic) machten am Ende den kleinen Unterschied.

Mit den Mistelbach Mustangs hat auch der Tabellenzweite der ZWEITEN Basketball Bundesliga das Cup-Viertelfinale erreicht und dabei ein Team aus der Basketball Bundesliga eliminiert. Sie zwangen den BC Hallmann Vienna mit 89:77 deutlich in die Knie. Die Niederösterreicher stehen zum zweiten Mal in Folge unter den letzten acht Teams. Sie beherrschten den im Helios Alpe Adria Cup nach drei Spielen noch makellosen Klub aus der Hauptstadt nahezu das gesamte Spiel, konnten drei von vier Vierteln gewinne. Mistelbach hatte vor allem am Rebound gewaltige Vorteile (45:32) und traf aus der Zweierdistanz phantastische 69%. Bei Wien ließen vor allem die Legionäre aus (24 Punkte insgesamt), nur Stjepan Stazic hielt mit 39 Punkte dagegen.

Im einzigen ABL-internen Duell gab sich Titelverteidiger ece bulls Kapfenberg keine Blöße. Die Steirer besiegten den UBSC Raiffeisen Graz klar mit 89:59. Schon im Startviertel (21:8) stellten die Bulls die Weichen auf Sieg und waren anschließend ungefährdet. Viel Input kam von den Bankspielern (45 Punkte), während Graz nur 10 „bench-points“ verzeichnete. Mit einer starken Defensive konnten die Kapfenberger auch die beiden Grazer „big-men“ deutlich in Schach halten: Darien Nelson-Henry und Matthieu Gamberoni kamen jeweils auf nur sechs Punkte.

Der aktuelle Tabellenführer der Basketball Bundesliga meisterte sein Cup-Achtelfinale souverän: Die Swans Gmunden beherrschten den steirischen Landesligisten Union Edelweiss Graz mit 90:45. Die Oberösterreicher hatten in Graz keine Mühe. Sie entschieden die ersten drei Viertel mit 76:26 für sich – und konnten auch das ganze Spiel hindurch ihre Stammspieler schonen. Nationalteamspieler Enis Murati bekam nicht ganz zehn Minuten Einsatzzeit. Graz bot gleich sieben Spieler mit ABL-Vergangenheit auf, tat sich gegen Gmunden aber auf allen Linien schwer.

Ihr erstes Antreten im Basketball Cup haben auch die Raiffeisen Flyers Wels erfolgreich absolviert. Die Oberösterreicher siegten bei 2BL-Vizemeister UBC St. Pölten klar mit 88:66. Gegen die dezimierten Niederösterreicher (Andreas Bauch und Christoph Böck waren erkrankt) hat die Mannschaft aus Wels einen starken Start hingelegt (33:15) – und fortan keine Probleme mehr. Sie machte vor allem am Defensivrebound nahezu jede zweite Chance zu Nichte (3 Offensivrebounds von St. Pölten) und hielt das wurfstärkste Team der 2BL vom Dreier bei nur 22%.

Auch die weiteren Vertreter der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben bei Zweitligisten jeweils klare Siege gefeiert: Die Klosterneuburg Dukes triumphierten bei KOŠ Posojilnica Bank Celovec mit 93:65, wobei die Niederösterreicher ihre Nachteile am Rebound (26:32) mit starken Wurfquoten kompensierten – und deutlich mehr Qualität von der Bank aufboten (46:22 „bench-points“). Die Arkadia Traiskirchen Lions besiegten die Mattersburg Rocks dank eines starken zweiten Viertels (28:9) schlussendlich sicher mit 84:54. Die Niederösterreicher, bei denen kein Spieler länger als 23 Minuten auf dem Feld stand, waren den ebenfalls tief rotierenden Burgenländern klar überlegen. Ähnlich überlegen waren auch die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers den dezimierten Jennersdorf Blackbirds: Vor prächtige Kulisse hatten die Steirer dank einer dominanten Leistung am Rebound (51:22) vom Start weg alles unter Kontrolle.

Die Ergebnisse im Cup-Achtelfinale im Überblick:

Mistelbach Mustangs – BC Hallmann Vienna 89:77 (21:17, 42:40, 61:53)

Union Graz – Swans Gmunden 45:90 (9:29, 17:49, 26:76)

KOŠ Posojilnica Bank Celovec – Klosterneuburg Dukes 65:93 (19:20, 37:55, 51:74)

UBC St. Pölten – Flyers Wels 66:88 (15:33, 33:47, 52:73)

ece bulls Kapfenberg – UBSC Graz 89:59 (21:8, 47:20, 70:37)

Vienna D.C. Timberwolves – Oberwart Gunners 89:86 (31:27, 48:43, 64:65)

Mattersburg Rocks – Arkadia Traiskirchen Lions 54:84 (13:14, 22:42, 40:68)

Medieninfo: ABL

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01.12.2017