Aich/Dob

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Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob fuhr in seinem zehnten DenizBank AG Volley League-Saisonspiel den neunten Sieg ein. Beim punktelosen Letzten UVC Weberzeile Ried im Innkreis ging es David Michel und Co. allerdings lange nicht so locker von der Hand, wie vielleicht erwartet. Die Oberösterreicher hielten mit ihrem lautstarken Heimpublikum im Rücken zwei Sätze gut mit, ehe schließlich doch der Favorit das Kommando an sich reißen und einen 3:1 (25:23, 21:25, 25:17, 25:14)-Auswärtssieg einfahren konnte.

„Unsere Leistung war lange indiskutabel, da hat der Biss gefehlt. Erst am Schluss – so wie in Amstetten gestern – hat es dann wieder gepasst. So zu spielen, ist gefährlich. Da werden wir drüber reden müssen“, sparte Aich/Dob-Sportdirektor Martin Mixheu nicht mit Kritik an seinen Spielern.
Am Sonntag tritt Aich/Dob das zweite Mal innerhalb von 48 Stunden in der Johann-Pölz-Halle an, gastiert im letzten Viertelfinale des Austrian Volley Cup bei Titelverteidiger SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys. Bereits am Mittwoch absolvieren die Kärntner bei Jedinstvo Bemax Bijelo Polje (MNE) das Hinspiel der zweiten CEV Cup-Hauptrunde (Sechzehntelfinale).

Die Herren des UVC Holding Graz wurden ihrer Favoritenrolle gegen den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt gerecht. Der Tabellenvierte gewann sein Heimspiel 3:1 (23:25, 25:21, 25:22, 25:19). „Es war ein schwieriges Spiel für uns. Umso wichtiger ist es, dass wir die drei Punkte geholt haben und damit den Vorsprung auf den fünften Platz konstant halten konnten. Eine tolle Partie hat unser Mittelblocker David Reiter gemacht: 17 Zähler, davon 13 aus dem Angriff und 4 Blockpunkte, können sich sehen lassen“, lobte Graz-Sportdirektor Frederick Laure, dessen Team am Dienstag in der Challenge Cup-Hauptrunde (Sechzehntelfinale) bei Benfica Lissabon gastiert.

Abgeschlossen wird das DenizBank AG Volley League-Wochenende am Sonntag mit dem Nachzüglerduell zwischen Ried und Klagenfurt. Die Oberösterreicher konnten noch nicht anschreiben, rechnen sich im Heimspiel gegen die Wörther-See-Löwen allerdings Chancen aus. Im ersten Aufeinandertreffen konnte das Team von Headcoach Graham Bell seinen einzigen Satzgewinn in der Fremde verbuchen.

DenizBank AG Volley League Men
01.12.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob 1:3 (25:23, 17:25, 16:25, 15:25)
01.12.: VBC TLC Weiz – SG Union Raiffeisen Waldviertel 1:3 (25:21, 20:25, 18:25, 21:25)
02.12.: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:1 (23:25, 25:21, 25:22, 25:19)
02.12.: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – SK Posojilnica Aich/Dob 1:3 (23:25, 25:21, 17:25, 14:25)
03.12., 18:00: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

Austria Volley Cup Men, Viertelfinale
03.12., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SK Posojilnica Aich/Dob

CEV Cup Men, Sechzehntelfinale
06.12., 18:00 und 20.12., 19:00: MOK Rijeka (CRO)/Jedinstvo Bemax Bijelo Polje (MNE) – SK Posojilnica Aich/Dob (AUT)

CEV Challenge Cup Men, Hauptrunde (Sechzehntelfinale)
05.12., 18:00 bzw. 19.12., 19:00: Benfica Lissabon (POR) – UVC Holding Graz (AUT)
05.12., 19:00 bzw. 20.12., 19:30: Union Raiffeisen Waldviertel (AUT) – Biogas Volley Näfels (SUI)

Medieninfo ÖVV

02.12.2017