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Zum Abschluss der Hinrunde der ZWEITE Basketball Bundesliga steht das Duell Mistelbach Mustangs vs. Vienna D.C. Timberwolves auf dem Programm. Ihre „winning-streaks“ wollen auch der UBC St. Pölten (3), die Panaceo Raiders Villach (7) und die Jennersdorf Blackbirds (4) verteidigen: Für die Niederösterreicher geht es bei Basket 2000 Vienna Warriors (10) um den sechsten Sieg in Folge, die Kärntner wollen auswärts bei den Raiffeisen Dornbirn Lions (5) ihren vierten Erfolg en suite landen. Die Burgenländer visieren gegen die Basket Flames (6) ihren dritten Sieg in Serie an. Die in der 10. Runde spielfreien Mattersburg Rocks (8) und KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) empfangen daheim jeweils die „Tabellennachzügler“: Die Mannschaft von Mike Coffin will auch das elfte aufeinanderfolgende Spiel gegen die Wörthersee Piraten (12) für sich entscheiden. Jene von Dragan Sliskovic bekommt es mit der für einen zweiten Saisonsieg „längst überfälligen“ BBU Salzburg (11) zu tun, hat aber daheim gegen die BBU ebenso noch eine weiße Weste.

Weniger als 48 Stunden nach dem Cup-Achtelfinale bietet die 11. Runde in der ZWEITEN Basketball Bundesliga das Duell Erster gegen Zweiter: Der Tabellenführer Vienna D.C. Timberwolves (1) tritt bei seinem ersten Verfolger Mistelbach Mustangs (2) an – und beide Teams haben im angesprochenen Cup-Achtelfinale jeweils ein ABL-Team aus dem Bewerb gekegelt. Während die Vienna D.C. Timberwolves noch ohne Niederlage dastehen, mussten die Mustangs zuletzt in St. Pölten ihren bereits zweiten Misserfolg hinnehmen – womit die Vienna D.C. Timberwolves in jedem Fall die Hinrunde als Tabellenführer abschließen werden. Die letzten beiden Duelle in Mistelbach gingen an das Heimteam, „overall“ steht es fünf zu fünf. Insgesamt darf man – auch weil die Timberwolves erneut einige Ausfälle zu verzeichnen haben – von einer Partie auf Augenhöhe ausgehen. Das kollektiv erfolgreiche Spiel der Wolves lebt von einer starken Defensive, mit 11,6 Steals pro Spiel führen sie ligaweit in dieser Kategorie. Die Mustangs präsentieren sich aber heuer sehr ballsicher, verzeichnen mit 11,9 die zweitwenigsten Turnover der Liga – und haben mit ihrer starken Performance am Rebound (41,1 / #1) noch einen Trumpf in der Hand.

Für das zweite Team aus Niederösterreich gilt es in der 11. Runde seinen „double-winning-streak“ auszubauen: Der UBC St. Pölten (3) ist insgesamt seit fünf Spielen ungeschlagen – und auswärts setzte es in dieser Saison noch keine einzige Niederlage. Der Vizemeister gastiert diesmal bei Basket 2000 Vienna Warriors (10) und will bei den Wienern wieder mit seiner aggressiven Defensive und smarten Offensive überzeugen. 9,1 Steals macht die Worenz-Truppe im Schnitt (#2) und verzeichnet mit 11,7 Turnover die wenigsten Ballverluste der gesamten Liga. Die Warriors haben in den letzten beiden Runden zweimal gewonnen (Mattersburg und Wörthersee), weil sie vor allem ihr Offensivspiel besser im Griff haben. Gegen den UBC, der im Vorjahr beide Duelle klar gewann, braucht es aber insgesamt eine starke Leistung.

Meister Panaceo Raiders Villach (7) reist mit drei Siegen aus den letzten drei Spielen zu den Raiffeisen Dornbirn Lions (5) – und hat in den vergangenen Jahren aus dem Ländle stets Siege geholt. Die letzten vier Aufeinandertreffen in Dornbirn gingen jeweils an die Kärntner, die auch „overall“ mit 6:4 die Nase vorne haben. Beide Teams hatten am Freitag kein Cup-Achtelfinale zu bestreiten, können damit „ausgeruht“ aufspielen. Personelle Probleme beklagen die „Löwen“ aus Vorarlberg: Nachdem nun Luka Brajkovic wieder vollständig genesen scheint, fehlt 2BL-Top Scorer Antoni Vicens. Der spanische Center überknöchelte am letzten Wochenende bei den Blackbirds – und kann somit seiner Mannschaft, beim Versuch die vierte Niederlage en suite abzuwehren, nicht helfen.

Bei zwei Siegen in Folge steht „Liganeuling“ Jennersdorf Blackbirds (4), der zuletzt auch vor heimischem Publikum eine starke Leistung hinlegte. Gegen die Basket Flames (6) soll gleich der nächste Sieg gelingen, um Boden im Kampf um einen Platz in den Top-4 zu gewinnen. Die „Flammen“ haben nach ihrem starken Saisonstart ihre Konstanz verloren. Auf phantastische Phasen folgen immer wieder längere Konzentrationslücken. Somit gab es aus den letzten fünf Spielen auch nur zwei Siege (Basket 2000 und Wörthersee). Für das Duell im Aktivpark könnte Jason Chappell wieder zur Verfügung stehen, der die letzten drei Spiele verpasste.

Nach klaren Niederlagen gegen ABL-Klubs im Cup-Achtelfinale wollen die Mattersburg Rocks (8) und KOŠPosojilnica Bank Celovec (9) im Kampf um die Playoffs 2018 wieder kräftig Punkte sammeln: Die Burgenländer empfangen am 11. Spieltag die weiterhin sieglosen Wörthersee Piraten (12). Gegen die Kärntner wurden die letzten zehn Spiele – mit einer durchschnittlichen Differenz von über 20 Punkten – gewonnen. Der letzte Sieg der Piraten gegen Mattersburg war daheim am 12. Jänner 2013 (73:69), im Burgenland ist die Mannschaft von Andreas Kuttnig, seit ihrer 2BL-Zugehörigkeit, noch ohne Punktegewinn. KOŠ Posojilnica Bank Celovec (9) empfängt die BBU Salzburg (11) – und will die aufstrebenden Mozartstädter auf Distanz halten. Fünf Mal war die BBU bislang auswärts bei KOŠ angetreten, und konnte dabei noch keinen Erfolg landen. Trotz zuletzt vier Niederlagen scheint die Mannschaft von Aaron Mitchell für einen Sieg überfällig: Wenn dieser in Klagenfurt gelingen soll, dann am ehesten mit einer guten Performance am Rebound. Salzburg ist weiterhin eines der stärksten Teams am Offensivrebound (13,5), KOŠ das zweitschlechteste am Defensivrebound (23,6).

Die Spiele im Überblick:

Dornbirn Lions vs. Panaeco Raiders Villach
Sonntag, 16.00 Uhr in der Messeballsporthalle Dornbirn

KOŠ Posojilnica Bank Celovec vs. BBU Salzburg
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH St. Peter, Klagenfurt

Mistelbach Mustangs vs. Vienna D.C. Timberwolves
Sonntag, 17.00 Uhr in der SPH Mistelbach

Jennersdorf Blackbirds vs. Basket Flames
Sonntag, 17.00 Uhr im Aktivpark Güssing

Basket 2000 Vienna Warriors vs. UBC St. Pölten
Sonntag, 17.00 Uhr in der Stadthalle B, Wien 15.

Mattersburg Rocks vs. Wörthersee Piraten
Sonntag, 18.30 Uhr in der SPH Mattersburg

Medieninfo: ABL

02.12.2017