Skispringen, ÖSV, Kraft, Stefan Kraft, Nizhny Tagil, Russland, Manuel Fettner, Michael Hayböck

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Lediglich 0,1 Punkte fehlten Stefan Kraft beim Einzelspringen im russischen Nizhny Tagil für den Sprung auf das Podest. Nach Weiten von 133 und 133,5 Metern landete der Halbzeit-Dritte in der Endabrechnung ex aequo mit Andreas Wellinger (GER) auf Rang vier. Der Sieg ging an den Deutschen Richard Freitag.

Das Podest beim dritten Einzelbewerb dieser Saison komplettierten die beiden Norweger Daniel-Andre Tande und Johann Andre Forfang. Mit Manuel Fettner (8.) schaffte es heute ein weiterer ÖSV-Adler in die Top-Ten. Weltcuppunkte gab es zudem für Michael Hayböck, der in der Entscheidung von Rang elf auf Platz 19 zurückfiel, Clemens Aigner (24.) und Daniel Huber (29.).

*** Stimmen ***

Cheftrainer Heinz Kuttin: „Es war ein sehr interessanter und spannender Wettkampf. Heute waren die Verhältnisse durch den Wind deutlich verändert. Vor allem für jene, die gestern ganz vorne waren, war es heute mental schwierig. Es war teilweise zuviel Anlauf und die Bedingungen in der letzten Phase zu gut. Da hat man gesehen, welche Klasse die Topleute haben und wie weit sie dann in den Radius hineinspringen. Unser Weg geht weiter. Heute war es leider ein vierter Platz, aber nur knapp hinter Rang zwei. Wichtig ist, dass wir fokussiert weiterarbeiten.“

Stefan Kraft (4.): „Am Ende haben heute Zehntelpunkte entschieden. Auch zum Sieg hat es nicht weit gefehlt, aber ich bin sehr zufrieden. Die Sprünge sind immer besser geworden und im Wettkampf konnte ich meine besten Sprünge zeigen. Der Weg stimmt. Jetzt hoffe ich auf einen weiteren coolen Wettkampf. Natürlich will ich morgen ums Stockerl mitspringen.“

Manuel Fettner (8.): „16., 12. und heute Achter. Wenn es bei meinen Steigerungen in Viererschritten weitergeht, kann ich gut damit leben. Ich bin zufrieden, aber es ist immer noch einiges drin. Ich habe noch nicht das richtige Top-Gefühl, deshalb hoffe ich weiter zulegen zu können.“

Michael Hayböck (19.): „Es geht aufwärts. Das Ziel ist mich in den ersten Wettkampfstationen stetig zu steigern. Jetzt heißt es geduldig bleiben. Es war heute ein schwieriger Wettkampf mit wechselnden Bedingungen.“

ÖSV

02.12.2017