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Das letzte Bundesliga-Meisterplayoff-Ticket wird erst am 20. Jänner in der finalen Runde des Grunddurchgangs vergeben. Am 17. Spieltag wahrten der Vizemeister der vergangenen Saison, Sportunion Die Falken St. Pölten, HSG Remus Bärnbach/Köflach und Schlafraum.at Kärnten die Chance auf den so begehrten fünften Platz. Aufsteiger Union Sparkasse Korneuburg ist hingegen seit Freitag ebenso aus dem Rennen wie der ATV Trofaiach.

St. Pölten setzte sich bei Schlusslicht medalp Handball Tirol 27:19 (13:8) durch, hält bei 16 Punkten. „Wir haben uns zu wenig bewegt, konnten keinen Druck auf die St. Pöltner Abwehr erzeugen. Unser Gegner hat hingegen clever gespielt und das ganz geschickt gemacht. Heute haben zu viele Leistungsträger ausgelassen. Jetzt gilt es, zu regenerieren, dann müssen wir uns im neuen Jahr akribisch auf den Kampf gegen den Abstieg vorbereiten. Dieser jungen Mannschaft ist viel zuzutrauen, aber es wird ein langer Weg“, so HT-Coach Herbert Lastowitza.

Neben St. Pölten haben auch Bärnbach/Köflach, das Trofaiach 32:20 (16:9) abfertigen konnte, und Kärnten, 30:30 (17:18) bei den HBA FIVERS WAT Margareten, 16 Punkte auf dem Konto. Die Wiener (4.) sind ihrerseits gleichauf mit dem Vöslauer HC (3.), der beim Grunddurchgangsieger Union JURI Leoben 28:31 (11:16) den Kürzeren zog. Der zweitplatzierte UHC Erste Bank Hollabrunn musste sich im NÖ-Derby Korneuburg 25:30 (14:16) geschlagen geben. Der Aufsteiger hat als Achter zwar nur einen Punkt Rückstand auf Rang fünf, kann aber im besten Fall noch Platz sechs erreichen.

„Wir mussten Juraj Stepanovsky vorgeben, auch der angeschlagene Michal Fazik konnte nur bedingt zum Einsatz kommen. Aber jene, die sonst weniger spielen, haben Verantwortung übernommen und ihre Sache gut gemacht. Wir haben in den entscheidenden Phasen die Tore erzielt, die man machen muss. Torhüter Marc Muhm hat außerdem wichtige Würfe entschärft. Auch wenn wir nicht mehr Fünfter werden können, sind diese Punkte für das untere Playoff enorm wichtig“, berichtete Korneuburg-Obmann Matthias Keusch.

Die letzte Runde geht erst in vier Wochen in Szene. U. a. empfängt St. Pölten Bärnbach/Köflach. Kärnten bittet Leoben nach Klagenfurt. Eines dieser drei Teams wird schließlich nach Leoben, Hollabrunn, Vöslau und den HBA Fivers das fünfte Meisterplayoff-Ticket lösen.

Männer-Bundesliga, 17. Runde
22.12.: medalp Handball Tirol – Sportunion Die Falken St.Pölten 19:27 (8:13)
22.12.: Union JURI Leoben – Vöslauer HC 31:28 (16:11)
22.12.: Union Sparkasse Korneuburg – UHC Erste Bank Hollabrunn 30:25 (16:14)
22.12.: HSG Remus Bärnbach/Köflach – ATV Trofaiach 32:20 (16:9)
22.12.: HBA FIVERS WAT Margareten – Schlafraum.at Kärnten 30:30 (18:17)

Presseinfo ÖHB

22.12.2017