Black Wings Linz

© Sportreport

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und ein letztes Mal in diesem Kalenderjahr macht die Erste Bank Eishockey Liga daher am Donnerstag Halt in der Keine Sorgen EisArena. Die LIWEST Black Wings Linz treffen auf den HC Orli Znojmo und wollen sich für die Leistung am Stefanitag rehabilitieren.

„Das war vielleicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir uns nicht auf unsere Torhüter verlassen konnten“, meinte Troy Ward nach der gestrigen Niederlage in Znojmo. 8 Gegentore, das passierte den LIWEST Black Wings das letzte Mal am 6. Jänner dieses Jahres in Salzburg. „Die Torhüterleistungen waren bislang eine unsere Stärken, in Ungarn war es das nicht. Wir haben einige einfache Tore kassiert und daraus hat Fehervar dann Kapital geschlagen.“

Dass der Gegner am Ende eine Scoringeffizienz von über 33% aufzuweisen hat passiert auch nicht alle Tage und war für das gestrige Match in Ungarn bezeichnend. Jeder dritte Schuss Fehervars zappelte im Netz – so ist es dann verständlicher Weise auch schwer, eine Partie zu gewinnen. Doch es gibt solche Spiele, die LIWEST Black Wings erlebten sie selbst schon im Verlauf dieser Saison als profitierende Mannschaft. Jetzt geht es für die Linzer aber darum, diese Leistung abzuschütteln, nach vorne zu blicken und es im nächsten Spiel besser zu machen.

Das wird auch notwendig sein, denn mit dem HC Orli Znojmo kommt ein fast schon traditionell unangenehmer Gegner an die Untere Donaulände. Die Tschechen rutschten zwar gestern auf den vorletzten Platz in der EBEL Tabelle ab, zwangen Meister Wien aber bis in die Verlängerung und trotzten den Capitals einen Punkt ab. Zwei Mal standen sich die beiden Mannschaften bislang in dieser Saison gegenüber, zwei Mal siegte jeweils das Heimteam. Allerdings war das sehr früh in der Meisterschaft, seit über zwei Monaten gab es keinen Leistungsvergleich mehr mit den Südmähren. Die haben wie die LIWEST Black Wings drei ihrer letzten fünf Spiele verloren.

Während sich die Stahlstädter bekanntlich auswärts in Znojmo sehr schwer tun, ist die Heimbilanz gegen die Tschechen deutlich positiver. Vier der letzten fünf Spiele in Oberösterreich konnten die Linzer für sich entscheiden und dabei meist viele Tore bejubeln. Anders als in den Jahren zuvor haben die rot-weißen Adler aus der Tschechischen Republik in der laufenden Saison Offensivprobleme. Das Power Play ist nur das zweitschlechteste der Liga, auch was die Effizienz vor dem Tor betrifft stehen die Tschechen nur auf Rang 11. Mit nur 84 erzielten Treffern hat Znojmo die zweitschlechteste Bilanz aller EBEL Offensiveinheiten.

Doch das galt vor dem gestrigen Spiel auch für Fehervar, ehe die LIWEST Black Wings ihren Gegner stark machten. Die Linzer werden nach der langen Heimfahrt am heutigen Vormittag eine kurze Trainingseinheit abhalten und sich bereits intensiv mit dem morgigen Gegner auseinander setzen. Es wird sehr viel darauf ankommen, dass man sich in der Abwehr deutlich gefestigter präsentiert, als noch am Stefanitag. Dann könnten die Mannen von Trainer Troy Ward ihren 13. Heimsieg in dieser Saison anpeilen und ihre Stellung als bestes Heimteam der Liga weiter ausbauen.

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 19:15 Uhr
LIWEST Black Wings Linz – HC Orli Znojmo
Schiedsrichter: Bulovec, Piragic, Ettlmayr, Kontschieder.

Medieninfo Black Wings Linz

27.12.2017