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In der Erste Bank Eishockey Liga kam es zum Duell Red Bull Salzburg vs. HC Innsbruck. Die Haie gewannen ein hochklassiges Spiel in der Mozartstadt mit 3:2 nach Verlängerung. Vater des Sieges war Haie-Goalie Rene Swette, der die Salzburger reihenweise zur Verzweiflung brachte.

Die Red Bulls starteten mit dem besten Line-up dieser Saison ins Spiel (Kapitän Trattnig und Rauchenwald zurück). Doch es waren die Gäste, die im ersten Abschnitt ein leichtes Chancenplus hatten. Bereits in den Anfangsminuten scheiterten im Powerplay hintereinander Mitch Wahl an der Stange und Jeremie Ouellet-Blain an Luka Gracnar im Bullen-Tor. Die Antwort folgte postwendend durch eine Doppelchance von Matthias Trattnig und Peter Mueller. Im ersten Salzburger Powerplay folgte dann die Führung durch den bereits öfters erfolgreichen Spielzug Rob Schremp auf Brant Harris im Slot. Doch keine zwei Minuten später folgte der Ausgleich durch Andrew Clark der im Solo trotz Störversuche von Pallestrang erfolgreich abschloss. Ein grober Patzer von Philipp Lindner hinter dem eigenen Tor bescherte Ex-Hai Mario Huber die erneute Führung Salzburgs. Doch auch diese konnten die Gäste durch Morten Poulsen egalisieren. Die Salzburger Defensive war in dieser Situation, wie im gesamten Drittel nicht ganz sattelfest.

Im Mittelabschnitt folgten zwar keine Tore, doch den Fans wurde ein sehr schnelles Offensivhockey mit einigen guten Möglichkeiten geboten. Zu Beginn hielt Swette gegen Harris, im direkten Gegenzug hämmerte Andrew Yogan die Scheibe an die Stange. Nachdem auch John Lammers vergab, konnte der nächste Versuch von Andrew Clark gerade noch Zentimeter vor der Linie abgefangen werden. Gegen Ende des Drittels überstanden die Red Bulls knapp vier Minuten in Unterzahl.

In den letzten zwanzig Minuten zeigten die Red Bulls Einbahnhockey in Richtung des überragenden Rene Swette. Doch Riesenchancen wurde der Reihe nach leichtfertig vergeben (z.B. Raffl alleine im Slot) oder vom Haie-Schlussmann gehalten (Mueller). Die Innsbrucker kamen nur selten gefährlich vor Gracnar. Die beste Möglichkeit vergab Hunter Bishop in der Schlussminute. So ging es in die Overtime und da dauerte es nur 77 Sekunden: Zuerst vergab John Hughes im Solo einmal mehr eine Großchance, direkt im Gegenzug stürmte John Lammers alleine aufs Tor und traf zum umjubelten Auswärtssieg ins Kreuzeck.

Red Bull Salzburg vs. HC Innsbruck 2:3 n.V. (2:2,0:0,0:0,0:1)
Tore: Harris (8./PP), Huber (13.) bzw. Clark (9.), Poulsen (17.), Lammers (62.)

Medieninfo: EBEL

05.01.2018