Idre Fjäll

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Die ÖSV-Skicrosser haben am Samstag im ersten von zwei Weltcup-Rennen an diesem Wochenende im schwedischen Idre Fjäll zwei Top-Ten-Plätze erreicht! Der Steirer Robert Winkler landete als Vierter des kleinen Finales auf dem achten Gesamtrang. Für Katrin Ofner war zwar bereits nach der Auftaktrunde Endstation, die Steirerin reihte sich als Dritte ihres Heats dank einer ansprechenden Leistung in der Qualifikation dennoch an der zehnten Stelle ein.

„Ich habe zuletzt einige Tiefschläge einstecken müssen, daher tut dieser achte Platz richtig gut. Ich freue mich sehr darüber, dass ich endlich auch einmal im Rennen zeigen konnte, was ich drauf habe. In den ersten beiden Runden ist mir heute alles so aufgegangen, wie ich mir das vorgenommen habe. Ich habe auch im Semifinale und im kleinen Finale alles probiert, aber in diesen Läufen ist es sehr eng hergegangen. Nach diesem Resultat kann ich morgen befreit ins zweite Rennen gehen“, freute sich Winkler über sein drittbestes Weltcup-Resultat nach Platz sechs 2015 im Montafon und Rang sieben 2016 in Arosa (SUI).

In einen furchterregenden Zwischenfall war Thomas Zangerl verwickelt. Bei einem Positionskampf vor der langen Zielgeraden im vorletzten Achtelfinal-Heat sprang der Schwede Viktor Andersson dem Tiroler mit den Skiern auf die linke Schulter. Beide kamen infolge dieser Kollision zu Sturz. Während Zangerl mit schmerzverzerrtem Gesicht ins Ziel fahren konnte, musste Andersson, der für diese Aktion die rote Karte erhielt und disqualifiziert wurde, mit dem Akja abtransportiert werden.

„Ich wollte mich in dieser Kurve noch einmal in Position bringen, weil die Heats in Idre ab der langen Zielgeraden eigentlich wieder von vorne beginnen. Im ersten Moment war ich überrascht, dass sich Andersson auf so ein Manöver einlässt. Die Schulter schmerzt im Moment zwar, aber ich glaube, dass das eher ein muskuläres Problem ist und die Knochen heil geblieben sind“, gab Zangerl, für den der 17. Rang heute nur Nebensache war, vorsichtige Entwarnung. Der Salzburger Adam Kappacher (21.) und der Tiroler Christoph Wahrstötter (30.) kamen über die Auftaktrunde nicht hinaus.

Bei den Herren sorgten Alex Fiva und Marc Bischofberger vor dem Franzosen Jean Frederic Chapuis für einen Schweizer Doppelsieg. Bei den Damen durfte sich die Schwedin Sandra Näslund vor der Französin Marielle Berger Sabbatel und der Kanadierin India Sherret über einen Heimsieg freuen.

Für das zweite Rennen in Idre Fjäll am morgigen Sonntag (Start 12.00 Uhr) haben sich mit Katrin Ofner sowie Johannes Aujesky, Adam Kappacher, Christoph Wahrstötter, Robert Winkler und Thomas Zangerl sechs Österreicher qualifiziert.

Das weitere Programm:
Sonntag, 14.Jänner 2018:
12.00 Uhr: Finale der Top 32 Herren und Top 16 Damen (2. Rennen)

Medieninfo ÖSV

13.01.2018