Volleyball

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Der SK Aich/Dob musste sich am Mittwoch im Hinspiel des CEV Cup-Achtelfinales gegen den belgischen Spitzenclub Lindemans Aalst geschlagen geben, verlor in der JUFA-Arena Bleiburg in 109 Minuten 1:3 (22:25, 14:25, 29:27, 20:25). Topscorer waren Lukasz Wiese (14 Punkte), Nejc Pusnik (13) und David Michel (12) bzw. Geert van Walle (26), Jhon Wendt (19) und Adrin Staszewski (11). Das Rückspiel findet am 31. Jänner statt.

„Aalst ist ein Top-Team. Wenn wir gegen so eine Mannschaft nicht über die gesamte Spielzeit auf unserem obersten Level spielen, dann verliert man. Wir haben es aber phasenweise sehr gut gemacht und dagegengehalten, immer wieder Rückstände aufgeholt. Nur der zweite Satz war wirklich schwach. Vielleicht hatten die Spieler auch zu viel Respekt, haben zu spät an ihre Chance geglaubt. Auch wenn wir akzeptieren, dass Aalst heute besser war, ist es noch nicht vorbei und auswärts in zwei Wochen noch einiges möglich“, gibt sich Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu kämpferisch.

CEV Cup Men, Achtelfinale
17.01.: Posojilnica AICH/DOB – Lindemans AALST (BEL) 1:3 (22:25, 14:25, 29:27, 20:25)
31.01., 20:30: Lindemans AALST (BEL) – Posojilnica AICH/DOB

Amstetten mit Sieg über Weiz auf Platz zwei – Tröthann übernimmt Führung in Scorerwertung
Die SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys wurde im DenizBank AG Volley League-Duell mit dem VBC TLC Weiz ihrer Favoritenrolle gerecht, feierte am Mittwoch einen 3:0 (25:13, 25:13, 25:22)-Heimsieg, überholte den UVC Holding Graz und ist nun erster Verfolger von Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob.

Der regierende ÖVV-Cupchampion dominierte die ersten beiden Sätze. Nur im dritten Durchgang leistete sich die Gastgeber eine Schwächephase und mussten zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Schlussendlich machten sie den Sack aber recht souverän zu und jubelten über ihren zehnten Sieg im 15. Spiel. Topscorer waren Thomas Tröthann (15 Punkte), Max Landfahrer (14) und Fabian Schmiedbauer (10) bzw. Gregorz Szumielewicz (10), Kemal Imsirovic und Sebastian Schweighofer (je 6). Tröthann hält nun bei 255 Punkten und übernahm die Führung in der DenizBank AG Volley League-Scorerwertung von Matiss Gabdullins (252), der mit seiner Union Raiffeisen Waldviertel allerdings zwei Spiele weniger absolviert hat.

„Wir waren die ersten beiden Sätze voll fokussiert, nur im dritten ist es zunächst nicht nach Wunsch gelaufen. Wir sind am Wochenende spielfrei , werden unsere Akkus aufladen und uns auf die kommenden Aufgaben vorbereiten“, berichtete VCA-Kapitän Landfahrer.

Topscorer Tröthann: „Es war ein gutes Spiel von uns. Wir haben umgesetzt, was wir uns in der Vorbereitung vorgenommen haben, waren in allen Belangen überlegen!“ Dessen Einschätzung wird durch die Statistik untermauert: Angriffspunkte 42:25, Asse 4:2, Blockpunkte 10:3, Eigenfehler 18:19.

Waldviertel und Klagenfurt am Wochenende zweimal im Einsatz
Die DenizBank AG Volley League wird am Wochenende fortgesetzt. Waldviertel und der VBK Klagenfurt sind gleich zweimal im Einsatz. Die Nordmänner sind sowohl im Heimspiel gegen Weiz als auch auswärts gegen die Wörther-See-Löwen zu favorisieren, konnten sie doch aus den bisherigen Duellen mit den beiden Teams zwölf Punkte mitnehmen. „Zwei Spiele innerhalb von 21 Stunden und dazwischen noch fast 500 Kilometer Busfahrt sind eine große Herausforderung. Wir werden uns jedenfalls auf beide Teams sehr gut vorbereiten. Ich sehe uns zwar als Favorit, werde aber sicher nichts dem Zufall überlassen“, erklärt Waldviertel-Trainer Zdenek Smejkal.

Klagenfurt steht nicht erst am Sonntag eine schwierige Aufgabe bevor, denn schon am Samstag tritt der Tabellensechste beim UVC Holding Graz an. Die Murstädter hatten sechs Spiele in Folge gewonnen, ehe Top-Favorit und Tabellenführer Aich/Dob den Erfolgslauf am vergangenen Wochenende stoppen konnte. Die 1:3-Niederlage ist allerdings längst abgehakt. „Bei den Jungs ist eine Leistungssteigerung erkennbar. Das ist sehr erfreulich. Wenn wir so weiterspielen, ist auch Platz zwei und somit das Heimrecht im Halbfinale möglich“, gibt sich Graz-Manager Frederick Laure optimistisch.

Schlusslicht empfängt Tabellenführer
Mit einem Sieg und vier Punkten steht der UVC Weberzeile Ried im Innkreis am Tabellenende. Am Samstag gehen die Oberösterreicher daher auch als krasser Außenseiter in das Duell mit Aich/Dob. Der Tabellenführer musste sich in der Meisterschaft erst einmal geschlagen geben. Beim 2:3 in Zwettl gegen Waldviertel gab Aich/Dob auch das einzige Mal in 14 Spielen Punkte abgeben.

DenizBank AG Volley League
17.01.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – VBC TLC Weiz 3:0 (25:13, 25:13, 25:22)
20.01., 18:00: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – SK Posojilnica Aich/Dob
20.01., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – VBC TLC Weiz
20.01., 20:00: UVC Holding Graz – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
21.01., 16:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – SG Union Raiffeisen Waldviertel

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

17.01.2018