Möglichkeit zur Revanche - Österreichs Handballer im WM-Playoff erneut gegen Weißrussland

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Am morgigen Sonntag, dem 28. Jänner, endet mit dem kleinen und großen Finale die EURO 2018. Bei der Abschluss-Pressekonferenz Samstagnachmittag übergaben die Organisatoren der EM-Endrunde in Kroatien die EHF-Flagge an die Ausrichter der EURO 2020,

Österreich, Schweden und Norwegen. Zudem wurden die Paarungen für das WM-Playoff ausgelost. Österreich trifft dabei im Juni 2018 auf Weißrussland und hat sich zum Ziel gesetzt, Revanche zu nehmen für die Vorrundenniederlage bei der EURO 2018.

26:27 – das zum Finale hochstilisierte Auftaktspiel des Österreichischen Handball Männer Nationalteams bei der EURO 2018 gegen Weißrussland ging knapp verloren. Die Auslosung für das WM-Playoff beschert den Mannen von Teamchef Patrekur Jóhannesson nun die Möglichkeit Revanche zu nehmen.

Da Weißrussland zuerst gezogen wurde, haben sie auch Heimrecht im Hinspiel. Zwischen 8. und 14. Juni 2018 wird das WM-Playoff ausgetragen. Die Weltmeisterschaft 2019 selbst wird von 10. – 27. Jänner 2019 gespielt. Insgesamt gehen 24 Nationen in das Rennen um den Titel, 13 allein aus Europa.

Spielorte sind Berlin, Hamburg, Köln und München in Deutschland, sowie Herning und Kopenhagen in Dänemark.

Patrekur Jóhannesson, Teamchef Österreich: „Weißrussland ist ein starker Gegner, das haben wir bei der EM gesehen. Sie sind unter den Top zwölf Europas, haben Kroatien an den Rand einer Niederlage gebracht. Trotzdem ist es insgesamt ein gutes Los für uns. Positiv ist zudem, dass wir das Rückspiel vor Heimpublikum austragen. Ich hoffe, dass wir in Bestbesetzung ins WM-Playoff gehen können und die Spieler in Topform antreten, dann können wir die Hürde Weißrussland nehmen. Ich freue mich darauf, Revanche zu nehmen.“

Österreich nächster EM-Gastgeber
Nach 2010 wird in zwei Jahren erneut ein wahres Handballfest in Österreich gefeiert. Gemeinsam mit Schweden und Norwegen bekam man den Zuschlag für die EURO 2020. Erstmals findet die EM in drei Ländern mit 24 teilnehmenden Nationen statt. Kroatien übergab im Rahmen der Abschluss-Pressekonferenz in Zagreb symbolisch die EHF-Flagge an die Ausrichter der nächsten EM-Endrunde. Erstmals erhielt eine EM-Endrunde zudem ein Logo, das auch zukünftige Veranstalter weiterführen werden. Mit dem EHF EURO CUP erwartet die Handballfans ein weiteres Highlight in der Vorbereitung auf die EURO 2020.

Da Österreich, Schweden, Norwegen als Ausrichter direkt qualifiziert sind und nach Ermittlung des Finales bei der EURO 2018 nun auch Spanien (Erklärung: der Europameister ist ebenfalls direkt qualifiziert. Sollte Schweden als Ausrichter der EURO 2020 das morgige Finale gewinnen, erhält automatisch der Vize-Europameister und somit Spanien, das Fixticket zur EM), werden diese vier Nationen einen neuen Bewerb, den EHF EURO CUP, ab Herbst 2018 in Angriff nehmen. Wie bei einer EM-Quali wird dieser Bewerb in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Österreich bestreitet sein erstes Heimspiel im Herbst 2018 in Graz, wo die neue Top-Arena mit dem EHF EURO CUP auch feierlich eingeweiht wird. Die Spieltermine decken sich jeweils mit jenen der EM-Quali. Der Tabellenerste, nach Beendigung des Bewerbs, ist zugleich auch Premierensieger des EHF EURO CUPs.

Als letztes Highlight vor der EURO 2020, die von 10. bis 26. Jänner über die Bühne gehen wird, wird man kurz zuvor, im Jänner 2020, noch ein Vorbereitungsturnier ausrichten.

Doch noch viele weitere Punkte werfen ihren Schatten voraus. So wird der Kontinentalwettkampf erstmals in drei Ländern mit 24 teilnehmenden Nationen ausgetragen. Die Vorrunden werden gespielt in Wien, Graz, Trondheim (NOR), Malmö (SWE) und Göteborg (SWE). Die Hauptrunden werden gespielt in Wien und Malmö, sämtliche Final- und Platzierungsspiele finden dann in Stockholm (SWE) statt.

Ein Logo für die Ewigkeit
Das Logo der nächsten EM wird die Zeiten überdauern. Das neue Logo der EHF EURO ist speziell konzipiert damit alle zukünftigen Veranstalter es verwenden können und soll die Marke EHF EURO transportieren. In der aktuellen Fassung für die EURO 2020 spiegelt das Logo die Landesfarben der Veranstalternationen Österreich, Schweden und Norwegen wieder.

Entworfen wurde das Logo von Roy Wedema, Infront Sports and Media AG.

Auslosung WM-Playoff
Serbien vs. Portugal
Litauen vs. Island
Tschechien vs. Russland
Slowenien vs. Ungarn
Weißrussland vs. Austria
Mazedonien vs. Rumänien
Niederlande vs. Schweden/Spanien
Norwegen vs. Bosnien-Herzegowina/Schweiz
Kroatien vs. Montenegro

Spielplan Finalwochenende EURO 2018
Spiel um Platz 3
Frankreich vs. Dänemark
Sonntag, 28. Jänner 2018, 18:00 Uhr, Zagreb
Live auf ORF Sport+

Finale EURO 2018
Spanien vs. Schweden
Sonntag, 28. Jänner 2018, 20:30 Uhr, Zagreb
Live auf ORF Sport+

Presseinfo ÖHB

27.01.2018