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In der ersten Runde der Pick Round in der Erste Bank Eishockey Liga stand das Duell Red Bull Salzburg vs. HC Innsbruck auf dem Programm. Die Innsbrucker Haie mussten sich trotz ansprechender Leistung zum Auftakt der Zwischenrunde in Salzburg mit 1:4 geschlagen geben.

Mission Platz vier. Die Marschroute für die Zwischenrunde war bei den Innsbrucker Haien vor dem Auftaktspiel gegen die Bullen aus Salzburg längst beschlosseneSache. „Wir können gegen jedes Team gewinnen und jetzt haben wir Blut geleckt. Salzburg wird ein schweres Spiel aber auch eine tolle Herausforderung“, wusste Haie-Headcoach Rob Pallin.

Während sein Team auf Stürmer Morten Poulsen (wurde am Vortag Vater) verzichten musste, hatten auch die Mozartstädter mit Rob Schremp und Thomas Raffl zwei prominente Ausfälle zu verkraften. Die Bullen hatten dennoch in den ersten 20 Minuten mehr von der Partie. Die Haie suchten ihr Heil im Konter und zeigten sich hier auch stets gefährlich. Defensiv hatten die Tiroler auch lange Zeit alles unter Kontrolle, lediglich ein individueller Patzer ließ die Null noch im ersten Abschnitt weichen. Rauchenwald sagte Danke und ließ Rene Swette im Tor der Haie keine Chance. Und dennoch, die Tiroler verpassten die schnelle Antwort unmittelbar im Gegenzug, Kapitän Tyler Spurgeon scheiterte nur hauchdünn. So ging es nach einem ausgeglichenen Drittel mit einer nicht unverdienten Führung der Hausherren in die Kabinen.

Ebene jener Kanadier im Dress der Innsbrucker hatte nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn den Ausgleich abermals auf der Schaufel, doch Spurgeon scheiterte erneut. Sei es drum, Philipp Lindner macht es eine Minute später besser und staubte zum nunmehr verdienten 1:1 ab. Spätestens ab diesem Zeitpunkt zeigten die Tiroler eine starke Auswärtspartie und erarbeiteten sich nun ein Chancenplus. Just in der besten Phase der Gäste, jubelten aber erneut die Salzburger. Hughes blieb bei einem Konter eiskalt. Am Spielgeschehen änderte aber diese abermalige Führung wenig, das Team von Coach Pallin blieb am Drücker. In der 30. Minute hatten die Innsbrucker Pech, Jeremie Blain setzte die Scheibe ans Lattenkreuz. Die Bullen blieben im Konter weiter gefährlich, die knappe Führung hatte dann auch nach 40 Minuten Bestand.

Die Haie konnten den Schwung aus dem Mittelabschnitt dann nicht in die letzten 20 Minuten mitnehmen, Salzburg drückte früh auf das 3:1. Nachdem Swette bereits zweimal spektakulär rettete, war es in der 46. Minute soweit: Deraufgerückte Brouillette hämmerte die Scheibe im Powerplay unter die Latte – 3:1 Bullen. Vorentscheidung? Noch nicht, denn die Tiroler gaben sich nicht auf und kamen im Gegenzug durch Lubomir Stach zu einer guten Einschussmöglichkeit. In derselben Minute ließ Tyler Spurgeon die große Chance auf den Anschlusstreffer aus. Die Innsbrucker zeigten sich in dieser Phase nicht kaltschnäuzig genug. Mitch Wahl gab nur wenige Augenblicke später bei einem Breakaway den neuerlichen Beweis für diesen Umstand. Es war wie verhext.

Und so spielte Salzburg die verbleibenden Minuten von der Uhr, Hughes sorgte mit dem Treffer ins leere Tor für den 1:4-Endstand aus Sicht der Haie.

Red Bull Salzburg vs. HC Innsbruck 4:1 (1:0, 1:1,2:0)
Tore: Rauchenwald (18.), Hughes (28., 59./en), Brouillete (46./PP) bzw. Lindner (22.).

Strafminuten: 2 bzw. 8

02.02.2018