Erfolgreicher Weltcupauftakt für den HSV Red Bull Salzburg im Para Ski Weltcup in Passo del Tonale

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Nach dem wetterbedingten Abbruch des ersten Stopps in Bad Leonfelden, konnte der HSV Red Bull Salzburg beim zweiten Stopp des Para Ski Weltcups (einer Kombination aus Fallschirmspringen und Skifahren) in Passo del Tonale/Italien gleich zu Beginn des Jahres mit Top-Leistungen und einigen Medaillen aufzeigen.

Mit drei Mal Gold, zwei Mal Silber und zwei Mal Bronze zählt der Salzburger Fallschirmspringerverein zu den besten Teams der Weltcup Serie.

Mit ausgezeichneten Ergebnissen nach zwei Riesentorläufen konnten die Sportler des HSV Red Bull Salzburg ihren Vorsprung beim Fallschirmspringen noch ausbauen. So schnappten sie sich beim Para Ski Weltcup in Passo del Tonale am Freitag und Samstag gleich einmal Gold in der Teamwertung (HSV Red Bull Salzburg I: Manuel Sulzbacher, Sebastian Graser, Magdalena Schwertl und Toni Gruber). Der Junioren Weltmeister von 2017, Sebastian Graser, dominierte auch in Italien die Juniorenwertung, der 20-jährige Elsbethner holte sich Gold vor seinen Mannschaftskollegen Manuel Sulzbacher und Thomas Grübl in dieser Kategorie. In der Einzelwertung der Männer schnappte sich Graser auch noch die Silbermedaille. „Die Bedingungen waren eigentlich sehr gut, nur habe ich meinen neuen Fallschirm noch nicht zu 100% im Griff, deswegen konnte ich meine springerische Leistung nicht ganz abrufen. Mit dem Skirennen bin ich sehr happy, leider war der Lauf sehr kurz, daher konnte ich mir nicht viele cm fürs Fallschirmspringen herausfahren“, zeigt sich Graser zufrieden mit dem Saisonauftakt in Italien. Bei den Masters schaffte es Anton Gruber nur knapp nicht aufs Stockerl und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Ebenso beherrschte der HSV Red Bull Salzburg die Damenwertung. Magdalena Schwertl, die sich 2017 den Weltmeistertitel in Sankt Johann geholt hatte, sicherte sich hier die Goldmedaille, ihre Vereinskollegin Julia Schosser zog mit der Bronzemedaille nach. „Hier in Tonale war es wirklich wunderschön und die Atmosphäre ein Wahnsinn! Die Bedingungen für das Fallschirmspringen waren super und ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, da ich mir letzten Sonntag beim Skitraining durch einen Sturz noch das Knie verdreht und so das Innenband gezerrt habe“, freut sich Schwertl über ihre erste „Goldene“ 2018. Mit diesen Erfolgen im Gepäck blickt der erfolgreiche HSV Red Bull Salzburg mit viel Selbstvertrauen den weitern Stopps im Para Ski Weltcup entgegen. Bei den momentanen Leistungen rechnet sich der erfolgreiche Salzburger Verein zu Recht weitere Medaillenchancen aus.

Die Wettkampfdisziplin PARA SKI setzt sich aus PARA (abgeleitet von „Parachute“) und dem alpinen Riesentorlauf (SKI) zusammen. Es gilt dabei in einem FIS reglementierten Ski Rennlauf, ausgetragen in zwei Durchgängen, so schnell als möglich, und in sechs Sprungdurchgängen so genau wie möglich zu sein. Gewertet wird beim Zielsprung in Strafpunkten, die je nach Entfernung zum 2cm großen Zielpunkt vergeben werden, dabei wird jeder Zentimeter Abweichung als Strafpunkt gewertet. Die Zeit im Riesentorlauf wird auch in Punkte umgerechnet, ausgehend von der Siegerzeit: Der Sieger aus dem Riesentorlauf hat null Strafpunkte und die Zeit der dahinterliegenden wird so in Punkten umgewandelt, dass ca. 0,3 Sek. einen Punkt ergeben. Somit ist 1 Sekunde 3 Punkte. Diese Punkte entsprechen im Zielspringen genau der Entfernung in Cm (1cm = ein Punkt). Zusammen mit der Zeit im Ski Rennlauf sind diese Punkte das Endergebnis.

Presseinfo HSV Red Bull Salzburg

03.02.2018