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Wie von Präsident Michael Krammer am Montag angekündigt, hat Rapid Wien intensiv die Videoüberwachungs-Aufnahmen des Allianz Stadions analysiert. Bislang konnten zusätzlich zu den beiden „Flitzern“, deren Personalien direkt nach dem Vorfall festgestellt wurden, sechs weitere Personen, die beim Werfen diverser Gegenstände durch diese Aufnahmen erkannt wurden, zweifelsfrei identifiziert werden.

Nach dem 325. Wiener Derby sorgten die Ausschreitungen der Rapid-Fans für gehörigen Gesprächsstoff. Nicht nur, dass Austria-Spielmacher Raphael Holzhauser während des Spiels beworfen wurde. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit wurde von zwei Flitzern eine interessante Chance der Veilchen zunichte gemacht. Nun greifen die Hütteldorfer durch.

Gegenüber diesen acht Personen hat der SK Rapid mit sofortiger Wirkung ein mindestens zwei Jahre dauerndes Hausverbot ausgesprochen und bereits bei der Österreichischen Fußball-Bundesliga schriftlich österreichweite Stadionverbote beantragt. Die Dauer dieser wird dann von den zuständigen Gremien der Liga festgesetzt werden. In weiterer Folge wird es nach Bekanntgabe der aus dem Fehlverhalten resultierenden Strafen auch Regressforderungen gegenüber diesen Personen geben.

Beim SK Rapid werden auch in diesen Tagen noch weitere Aufnahmen studiert und zudem auch die TV-Bilder der übertragenden Stationen Sky Sport Austria und ORF noch einmal genau gesichtet.

Zur Herkunft der Tickets hat sich herausgestellt, dass die jener Personen, die Gegenstände geworfen haben, sowohl Tages- als auch Jahreskartenkäufer gewesen sind. Zudem kann Rapid Medienberichte bestätigen, dass die Tickets der beiden „Flitzer“ auf der Nordtribüne aus dem verpflichtenden Freikarten-Kontingent, welches dem Gastverein FK Austria Wien zur Verfügung gestellt wurde, stammen.

Medieninfo: Rapid Wien

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07.02.2018