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Nach 2010 wird in zwei Jahren erneut Handballgeschichte in Österreich geschrieben. Gemeinsam mit Schweden und Norwegen bekam man den Zuschlag für die EURO 2020. Erstmals findet die EM in drei Ländern mit 24 teilnehmenden Nationen statt. Kroatien übergab im Rahmen der Abschluss-Pressekonferenz in Zagreb am 27. Jänner 2018 symbolisch die EHF-Flagge an die Ausrichter der nächsten EM-Endrunde. Für den kommenden Kontinentalwettkampf wurde zudem ein Logo entworfen, das auch zukünftige Veranstalter weiterführen werden. Mit dem EHF EURO CUP erwartet die Handballfans ein weiteres Highlight in der Vorbereitung auf die EURO 2020.

„Magic Moments“ präsentierte man den Handballfans aus aller Welt bei der EURO 2010 in Österreich. Mit den Erfolgen des österreichischen Nationalteams brach auch hierzulande eine kleine Euphorie aus. 2020 nahm man ins Visier um erneut Gastgeber und Ausrichter einer Europameisterschaft zu sein. Ursprünglich planten Norwegen, Schweden und Österreich alleinige Bewerbungen für die EURO 2020 abzugeben, doch man tat sich zusammen, um gemeinsam einen neuen Meilenstein zu setzen – drei Länder, 24 teilnehmende Nationen, die größte EM aller Zeiten.

Seit der Vergabe am 20. September 2014 in Dublin, sind die Tätigkeiten aller drei nationalen Verbände von Österreich, Schweden und Norwegen für die Umsetzung der EURO 2020 aufgenommen worden. Bei der Abschluss-Pressekonferenz bei der diesjährigen EM, am 27. Jänner 2018 in Zagreb, übergab das kroatische Organisationskomitee die EHF Flagge an die Ausrichter der nächsten EM. Ab nun sind alle Augen Richtung EURO 2020 gerichtet.

Gerhard Hofbauer, Präsident Österreichischer Handballbund: „Wir wollen, wie schon vor mittlerweile acht Jahren, erneut Maßstäbe in der Ausrichtung einer Europameisterschaft setzen. Mit Schweden und Norwegen haben wir zwei Partner gefunden, mit denen wir uns ideal ergänzen und gut zusammenarbeiten. Wir werden den Fans erneut eine perfekt organisierte EM und ein Handballfest in und abseits der Hallen bieten.“

Da Österreich, Schweden und Norwegen als Ausrichter, sowie Spanien als Europameister, direkt qualifiziert sind, werden diese vier Nationen einen neuen Bewerb, den EHF EURO CUP, ab Herbst 2018 in Angriff nehmen. Wie bei einer EM-Quali wird dieser Bewerb in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Österreich bestreitet sein erstes Heimspiel im Herbst 2018 in Graz, wo der neue Sportpark Hüttenbrennergasse mit dem EHF EURO CUP auch feierlich eingeweiht wird. Die Spieltermine decken sich jeweils mit jenen der EM-Quali. Der Tabellenerste, nach Beendigung des Bewerbs, ist zugleich auch Premierensieger des EHF EURO CUPs.

Als letzte Highlights vor der EURO 2020, die von 10. bis 26. Jänner 2020 über die Bühne gehen wird, dürfen sich Spieler und Fans im Herbst 2019 und im Jänner 2020 auf je ein Vorbereitungsturnier freuen.

Bernd Rabenseifner, ÖHB Generalsekretär: „Die Fahnenübergabe zeigt, dass es nun in die Zielgerade geht. In sämtlichen organisatorischen Bereichen sind wir bereits sehr weit, haben da natürlich auch von den Erfahrungen aus 2010 profitiert. Doch nun beginnt die heiße Phase. Mit Spannung blicken wir zunächst auf die EM-Quali-Auslosung und freuen uns, dass wir, gemeinsam mit Schweden, Norwegen und Spanien, die Premiere des EHF EURO CUP ab Herbst in Angriff nehmen dürfen.“

Die Vorrunden der EURO 2020 werden in Wien, Graz, Trondheim (NOR), Malmö (SWE) und Göteborg (SWE) gespielt, die Hauptrunden in Wien und Malmö, sämtliche Final- und Platzierungsspiele werden in der 20.000 Zuseher fassenden Tele 2 Arena in Stockholm ausgetragen.

Der Ticketverkauf für sämtliche Spiele bei der EURO 2020 startet noch diesen Herbst.

Medieninfo: Handball Austria

12.02.2018