Volleyball

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Askö Linz-Steg machte am Mittwoch einen ersten Schritt in Richtung AVL-Halbfinale. Der Vizemeister gewann das Playoff-Auftaktduell mit der SG Volleys Perg/Schwertberg auswärts mit 3:1 (25:16, 21:25, 25:22) und kann somit die „Best-of-3“-Serie bereits am kommenden Samstag entscheiden.

Auf Seiten der Linzerinnen gab Nikolina Maros mit elf Punkten ein gelungenes Comeback. Die 20-jährige Diagonalangreiferin hatte das vergangene halbe Jahr in der Schweiz bei Volley Lugano gespielt. Nun will die Rückkehrerin mit Linz-Steg auf den Meistertitel losgehen.

Pergs Topscorerinnen waren Diana Mitrengova (21 Punkte) und Eva Freiberger (18). Auf Seite von Linz-Steg waren Jennifer Sadler (15) und Maris Below (13) die erfolgreichsten Punktesammlerinnen. Die Gäste begingen wesentlich weniger Eigenfehler (19:31). Bei den Angriffspunkten hatte Perg mit 47:46 die Nase vorne. Beide Teams verzeichneten sieben Asse. Bei den Blocks war Linz-Steg im Vorteil (12:9).

Perg-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Es war ein typisches erstes Playoffspiel mit vielen Hochs und Tiefs. Beide Teams kennen einander sehr gut. Der Unterschied war heute, dass wir zu viele Eigenfehler begingen und unsere Chancen nicht nutzen konnten. Linz-Steg hat mit dem Service auch viel Druck erzeugt. Dadurch konnten wir kein gutes Sideout aufbauen. Es ist aber noch nichts entschieden.“

Trainer Roland Schwab: „Es war ein Oberösterreich-Derby auf sehr hohem Niveau. Wir sind im dritten und vierten Durchgang cool geblieben und haben den Sack zugemacht. Das war der Unterschied zum Match vor drei Wochen. Außerdem hat man gesehen, dass uns eine zusätzliche Option (Maros, Anm.) enorm weiterhelfen kann und wir dadurch besser auf Probleme reagieren können. Dieses Ass im Ärmel kann noch sehr wichtig werden.“

Sokol/Post bezwingt VC Tirol
Auch die Damen von Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post feierten einen gelungenen Playoff-Auftakt, gewannen das erste Viertelfinale gegen den VC Tirol in Wien 3:1 (23:25, 25:20, 25:19, 25:19). Die Gastgeberinnen waren nach Verlust des ersten Satzes die kompaktere Mannschaft. Am Samstag treffen die beiden Teams in Innsbruck aufeinander. Am 31. Jänner siegte der VC Tirol in seiner Heimhalle in vier Sätzen.

Grunddurchgangssieger UVC Holding Graz und -zweiter SG Kelag Klagenfurt haben in der ersten Playoff-Runde ein Freilos und steigen erst im Semifinale ein.

AVL Women-Viertelfinale (best-of-3)
Serie 1
14.02.: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg -ASKÖ Linz-Steg 1:3 (16:25, 25:21, 22:25, 19:25)
17.02., 18:30: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg

falls notwendig
18.02., 17:00: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg

Serie 2
14.02.: SG VB NÖ Sokol/Post – VC Tirol 3:1 (23:25, 25:20, 25:19, 25:19)
17.02., 18:00: VC Tirol – SG VB NÖ Sokol/Post

falls notwendig
24.02., ??:??: VC Tirol – SG VB NÖ Sokol/Post

Waldviertel übernimmt Platz zwei, Gipfeltreffen am Samstag in Bleiburg in DenizBank AG Volley League
Die Union Raiffeisen Waldviertel steht seit Mittwoch auf Platz zwei der DenizBank AG Volley League. Die „Nordmänner“ wurden in der Stadthalle Zwettl gegen den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt ihrer Favoritenrolle gerecht, siegten souverän 3:0 (25:15, 25:22, 25:13) und zogen so an der SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys vorbei. Topscorer waren Rudinei Boff (16 Punkte) und Matiss Gabdullins (13) bzw. Markus Schloffer (13) und Arwin Kopschar (7).

Die Gastgeber waren in beinahe allen Elementen überlegen: 39:36 Angriffspunkte, 10:3 Asse, 8:3 Blocks sprechen eine deutliche Sprache. Einzig bei den Eigenfehlern war man gleichauf (18:18). „Wir haben die eingeplanten drei Punkte eingefahren, obwohl nach einem sehr guten Start im zweiten Satz die Konzentration nachließ. Aber egal, unser Ziel haben wir erreicht“, resümierte URW- Headcoach Zdenek Smejkal.

Sein Team nimmt es am Samstag mit Tabellenführer und Topfavorit SK Posojilnica Aich/Dob auf. Waldviertel konnte in dieser Saison als einziges heimisches Team die Kärntner besiegen. Sowohl in der Meisterschaft als auch im MEVZA Cup behielten die Niederösterreich einmal die Oberhand. In beiden Fällen genoss man allerdings Heimvorteil. In JUFA-Arena konnte Waldviertel noch keinen Satz gewinnen. „Wir sind Zweiter, haben ein Spiel weniger ausgetragen als Verfolger Amstetten und freuen uns jetzt auf das Duell mit dem Tabellenführer“, so URW-Manager Werner Hahn.

DenizBank AG Volley League
14.02.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt 3:0 (25:15, 25:22, 25:13)
17.02., 19:00: UVC Holding Graz – VBC TLC Weiz
17.02., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – SG Union Raiffeisen Waldviertel

Topscorer
1. Thomas TRÖTHANN (Amstetten) 357
2. Matiss GABDULLINS (Waldviertel) 350
3. Grzegorz SZUMIELEWICZ (Weiz) 309
4. Maximilian AUSTE (Graz) 283
5. Maximilian LANDFAHRER (Amstetten) 262

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

14.02.2018