Eishockey, EBEL, VSV, Graz99ers

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In der Qualifikationsrunde der Erste Bank Eishockey Liga kam es zum Duell VSV vs. Graz9ers. Die Graz99ers setzten sich in einem torreichen Spiel mit 5:4 nach Verlängerung beim EC VSV durch. Trotz des Sieges werden die Steirer die Saison nun fix am Tabellenende abschließen.

Im letzten Heimspiel der Saison empfing der Tabellenvorletzte aus Villach das Schlusslicht aus Graz. Die Gäste erwischten den besseren Start und bereits in der allerersten Spielminute schlug es im Gehäuse von VSV-Goalie Lukas Herzog ein, Mario Lamoureux verwertete ein Zuspiel in die Mitte trocken. Die Fans sahen in weiterer Folge ein munteres Hin und Her, wobei zwingende Torchancen zunächst Mangelware blieben. In der 17. Minute konnten dann die Gäste ihre Führung im Powerplay ausbauen, Ken Ograjensek zog auf und davon und ließ Herzog im 1:1 nicht den Funken einer Chance. Zu diesem Zeitpunkt waren die Grazer auch die weitaus bessere Mannschaft und gingen verdient mit 2:0 in die Pause.

Die Ansprache von VSV-Coach Markus Peintner dürfte Früchte getragen haben, denn die nun agileren Hausherren verkürzten in Minute 31 auf 1:2 – Jordan Hickmott traf nach Assists von Kromp und Antonitsch. Dieses Tor gab den Blau-Weißen enormen Auftrieb und in Minute 37 folge der Ausgleich. Dieses Mal war Ben Walter nach Assists von Wohlfahrt und Benjamin Petrik erfolgreich. Nur eine Minute später war die Partie zunächst zugunsten der Villacher gedreht: Sam Labrecque konnte nach einer sehenswerten Spielkombination über die Stationen Hickmott und Lanzinger, welcher den Torschützen perfekt in Szene setzte, den erstmaligen Führungstreffer des VSV erzielen.

Die erste Hälfte des letzten Abschnitts verlief wenig spektakulär und es gab auch auf keiner der beiden Seiten nennenswerte Großchancen. Erst nachdem exakt 51 Minuten legten die Villacher nach, als Markus Schlacher nach einem Maxa-Schuss zur Stelle war. Die Grazer benötigten nur 37 Sekunden, um zwei Treffer und damit den Ausgleich zu erzielen: Der erste treffer ging nach toller Einzelaktion auf das Konto von Oliver Setzinger und das 4:4 gelang Oberkofler, der nach einem Querpass zur Mitte den Puck trocken einschob. Die letzten Minuten der regulären Spielzeit gehörten in weiterer Folge eindeutig den Grazern, doch Herzog rettete sein Team in der Verlängerung. Mit seinem zweiten Treffer des Abends sorgte Lamoureux schlussendlich im Powerplay für die Entscheidung zugunsten der Grazer.

VSV vs. Graz99ers 4:5 OT (0:2, 3:0, 1:2, 0:1)
Tore: Hickmott (31.), Walter (37.), Labrecque (38.), Schlacher (52.) bzw. Lamoureux (1., 63./pp), Ograjensek (17./pp), Setzinger (56.), Oberkofler (57.)

Strafminuten: 6 bzw. 0

Medieninfo: EBEL

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02.03.2018