Snowboard, Raceboarder, ÖSV, Scoul, Weltcup

© Sportreport

Die ÖSV-Raceboarder haben in Scuol Top-3-Platzierungen im PGS-Weltcup im Visier. Scuol in der Ostschweiz ist am kommenden Samstag erstmals Austragungsort eines Snowboard-Weltcuprennens! Im Unterengadin steht der neunte und letzte Parallelriesentorlauf der laufenden Saison auf dem Programm. Die kleinen PGS-Kristallkugeln sind zwar schon an die Olympiasieger Ester Ledecka (CZE) und Nevin Galmarini (SUI) vergeben, für die ÖSV-„Racer“ geht es allerdings noch um Top-3-Plätze in den Disziplinenwertungen.

Bei den Racboarder-Damen rangiert Julia Dujmovits im PGS-Weltcup mit 3.950 Punkten hinter der fünffachen Saisonsiegerin Ester Ledecka (6.250) auf Platz zwei. Der Burgenländerin sind jedoch die beiden Deutschen Selina Jörg (3.920) und Ramona Hofmeister (3.910) dicht auf den Fersen. Im Parallel-Gesamtweltcup reicht Ledecka bereits ein sechster Rang, um vor dem letzten Saisonrennen am 17. März im deutschen Winterberg zum dritten Mal in Folge die große Kristallkugel zu gewinnen. Auch in dieser Wertung liefern sich Hofmeister (4.930), Dujmovits (4.670) und Jörg (4.610) einen spannenden Dreikampf um Platz zwei.

„Es ist mein erklärtes Ziel, sowohl im Gesamtweltcup als auch in der PGS-Wertung Zweite zu werden. Im Gesamtweltcup waren meine besten Platzierungen zwei dritte Ränge (2011/12, 2013/14, Anm.), daher werde ich in den abschließenden Rennen alles daran setzen, um das noch toppen zu können“, sagte Dujmovits, die nach dieser Saison ihre Karriere bekanntlich beenden wird.

Bei den Herren haben der drittplatzierte Alexander Payer und der auf Rang sechs liegende Benjamin Karl noch alle Chancen auf einen Stockerlplatz im PGS-Weltcup. Hingegen muss der Salzburger Andreas Prommegger, der aktuell auf Position vier rangiert, wie in der Vorwoche in Kayseri (TUR) wegen Problemen im Lendenwirbelbereich auch in Scuol auf einen Start verzichten. „Im Vergleich zurvergangenen Woche geht es mir zwar schon besser, aber das Hauptproblem ist im Moment, dass die von der Lendenwirbelsäule ausgehenden Beschwerden in das linke
Bein ausstrahlen. Vor allem im Oberschenkel habe ich einfach zu wenig Kraft, um konkurrenzfähig zu sein“, erklärte Prommegger, der sein Comeback beim Weltcupfinale am 17. und 18. März in Winterberg anpeilt, wo ein Einzel- und ein Team-Parallelslalom gefahren werden.

*** Snowboardcrosser „sprinten“ in Moskau um Spitzenplätze ***

Die Snowboardcrosser sind am Samstag und Sonntag bei zwei Sprintbewerben (Einzel und Team) in Moskau im Einsatz. Nach dem Doppelsieg am vergangenen Wochenende in La Molina (ESP) durch Alessandro Hämmerle und Hanno Douschan reiste das Team von ÖSV-SBX-Headcoach Tom Greil voll motiviert in die russische Hauptstadt. „Wir rechnen auf diesem Kurs mit einer Fahrzeit zwischen 20 und 25 Sekunden. Nach einer Startsektion gibt es zwei Kurven und danach geht es auch schon wieder rein ins Ziel. Wie immer kommt bei solch kurzen Strecken dem Start eine besonders große Bedeutung zu, aber da sind wir bestens gerüstet, wie das Rennen zuletzt in La Molina gezeigt hat“, so Alessandro Hämmerle, der sich mit dem Australier Alex Pullin im „Windschatten“ des führenden Franzosen Pierre Vaultier (6.520) ein Duell um Platz zwei im SBX-Weltcup liefert. Hämmerle hält bei 4.840 Punkten und geht mit 144 Zählern Vorsprung auf Pullin (4.696) in die letzten beiden Saisonrennen in Moskau und Veysonnaz (SUI), wo am 17. und 18. März das SBX-Weltcupfinale mit einem Einzel- und einem Teambewerb ausgetragen wird.

*** Raceboarder-Aufgebot für den PGS-Weltcup in Scuol (SUI): ***

Damen (4): Julia Dujmovits (B), Ina Meschik (K), Claudia Riegler (S), Daniela Ulbing (K).

Herren (4): Benjamin Karl (NÖ) Sebastian Kislinger (ST), Lukas Mathies (V), Alexander Payer (K).

*** Programm: ***

Samstag, 10. März 2018:
09.45 Uhr: Qualifikation
13.30 Uhr: Finale der Top 16 Damen und Top 16 Herren

*** Raceboarder-Aufgebot für den SBX-Weltcup in Moskau (RUS): ***

Herren (4): Hanno Douschan (K), Alessandro Hämmerle (V), Julian Lüftner (T/VSV), Lukas Pachner (W).

*** Programm: ***

Samstag, 10. März 2018:
12.30 Uhr MEZ: Qualifikation Damen und Herren
16.00 Uhr MEZ: Finale der Top 48 Herren und Top 24 Damen

Sonntag, 11. März 2018:
09.30 Uhr MEZ: Teambewerb (16 Herren- und 8 Damen-Teams)

Medieninfo: ÖSV

08.03.2018