Claudia Riegler sorgt mit Rang vier in Scuol für das beste ÖSV-Resultat - Dujmovits und Karl landen im PGS-Weltcup auf Platz drei

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Claudia Riegler hat am Samstag mit Rang vier beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Scuol (SUI) für die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht gesorgt! Die 44-jährige Salzburgerin musste sich im kleinen Finale der Schweizerin Ladina Jenny um 0,49 Sekunden geschlagen geben. Die Kärntnerin Ina Meschik, die Bestzeit in der Qualifikation erzielt hatte, zog im Viertelfinale ebenfalls gegen Jenny den Kürzeren und wurde Fünfte.

Obwohl Julia Dujmovits im Achtelfinale ihrer ÖSV-Teamkollegin Riegler unterlag und sich mit Rang zehn zufrieden geben musste, landete die Burgenländerin in der Endabrechnung des PGS-Weltcups hinter Tagessiegerin Ester Ledecka (CZE), die das große Finale um den Hauch von zwei Hundertstel gegen die Russin Alena Zavarzina gewann und sich damit ihren sechsten Saisonsieg sicherte, und der Deutschen Selina Jörg auf Platz drei. Die Kärntnerin Daniela Ulbing belegte im letzten Weltcup-Parallelriesentorlauf dieser Saison nach dem Aus im Achtelfinale Rang zwölf.

Bei den Herren hatte der Qualifikations-Schnellste Sebastian Kislinger im Viertelfinale gegen den Polen Oskar Kwiatkowski das Nachsehen und wurde als bester Österreicher Fünfter. Für Benjamin Karl war ebenfalls in der Runde der letzten Acht beim Slowenen Tim Mastnak EndstaClaudia Riegler hat am Samstag mit Rang vier beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in Scuol (SUI) für die beste Platzierung aus rot-weiß-roter Sicht gesorgt!tion, womit sich der Niederösterreicher auf Platz sieben klassierte. Im PGS-Weltcup stieß Karl dennoch hinter dem Tagesdritten Nevin Galmarini (SUI) und Edwin Coratti (ITA) noch auf Rang drei vor. Mastnak besiegte in weiterer Folge im großen Finale Kwiatkowski und feierte damit seinen ersten Weltcuperfolg. Der Vorarlberger Lukas Mathies (20.) und der Kärntner Alexander Payer (33.) verpassten den Einzug in das Finale der Top 16.

Stimmen:
Claudia Riegler (Tagesvierte):
„Nach der großen Enttäuschung bei den Olympischen Spielen mit dem Ausscheiden schon im ersten Quali-Lauf tut mir dieser vierte Rang sehr gut. Ich bin noch nie mit so viel Risikobereitschaft gefahren wie in dieser Saison. Einerseits habe ich dadurch Super-Resultate erzielt, andererseits aber auch Ausfälle in Kauf nehmen müssen. Aber diese Strategie werde ich beibehalten, das bekomme ich auch noch hin.“

Julia Dujmovits (PGS-Weltcupdritte): „Ich bin froh, dass es sich noch für eine Top-3-Platzierung im PGS-Weltcup ausgegangen ist, obwohl der heutige zehnte Rang nicht das ist, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin im Riesentorlauf eine konstant gute Weltcupsaison gefahren, und darauf bin ich stolz.“

Benjamin Karl (PGS-Weltcupdritter):
„Ich bin fast ein wenig überrascht, dass es für mich noch der dritte Platz in der PGS-Wertung geworden ist. Man muss bedenken, dass ich aufgrund meiner Sprunggelenks-Verletzung die Dezember-Rennen auslassen musste und ich auch zu Jahresbeginn in Lackenhof noch nicht wirklich konkurrenzfähig gewesen bin. Deshalb ist die Freude über diesen Stockerlplatz sehr groß!“

Presseinfo ÖSV

10.03.2018