Eishockey, EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Vienna Capitals, HC Innsbruck

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Im zweiten Viertelfinal-Spiel der Erste Bank Eishockey Liga Playoffs kommt es zum Duell HC Innsbruck vs. Vienna Capitals. Nur 46 Stunden nach dem 4:1-Auftaktsieg in der Play-Off-Viertelfinalserie gegen den HC Innsbruck wollen die Vienna Capitals morgen auswärts nachlegen. Der Titelverteidiger der Erste Bank Eishockey machte sich heute mit einer 1:0-Serienführung und viel Selbstvertrauen im Gepäck auf Richtung Innsbruck. Spielbeginn ist morgen um 17:30 Uhr in der Tiroler Wasserkraft Arena

Den Moment genießen, schnell schlafen gehen und gut erholen. So lautete das Programm der Vienna Capitals nach dem gestrigen 4:1-Heimsieg in der Albert-Schultz-Eishalle gegen den HC Innsbruck. Denn schon heute um 09:00 Uhr brach das Team von Head-Coach Serge Aubin mit dem Caps-Bus Richtung Tiroler Landeshauptstadt auf. „Es ist immer wichtig gleich mit einem Sieg in die Serie zu starten. Wir müssen jetzt schauen, dass wir morgen Sonntag, auswärts in Innsbruck, noch einen Gang raufschalten. Die Haie werden noch härter an den Mann gehen, sie wissen, dass sie dieses Spiel gewinnen müssen. Es wird daher nötig sein, dass wir uns gut vorbereiten“, weiß Captain Andreas Nödl, der in Spiel 1 gegen den HCI mit einem Doppelpack glänzte.

Die Vienna Capitals werden am frühen Nachmittag in Innsbruck erwartet und absolvieren am Abend noch ein Eistraining in der Tiroler Wasserkraft Arena. Am Spieltag steht dann am Vormittag der traditionelle Pre-Game-Skate auf der Tagesordnung. Trotz des deutlichen 4:1-Siegs zum Auftakt war Head-Coach Serge Aubin mit der Leistung seines Teams nicht zu 100 Prozent zufrieden. „Wir haben im zweiten Drittel das Momentum aus der Hand gegeben. Die Haie zeigten in dieser Phase wie gefährlich sie sein können. So etwas darf uns morgen in Innsbruck nicht passieren. Es wird eine 60-Minuten-Vollgas-Leistung nötig sein, um in der Serie auf 2:0 zu stellen“, mahnt Aubin seine Cracks.

Das erste Duell zwischen Wien und Innsbruck in dieser Serie war von Strafen geprägt. Die Haie verbuchten insgesamt 55 Strafminuten, die Caps waren mit 29 Minuten in der Kühlbox halb so „schlimm“. „Game 2 wird hoffentlich nicht so zerfahren sein wie gestern. Wir wollen 5-gegen-5 spielen, da können wir als Mannschaft unsere Stärken noch besser ausspielen und die Tiefe unserer vier Linien perfekt ausnützen“, erklärt Nödl. „Wir haben jetzt auf 1:0 gesellt. Trotzdem liegt noch viel Arbeit vor uns. Wir rechnen mit einer langen Serie“, ergänzt Aubin.

Face-Off in Spiel 2 der Viertelfinalserie gegen Innsbruck ist morgen um 17:30 Uhr in der Tiroler Wasserkraft Arena

Medieninfo: Vienna Capitals

10.03.2018