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Nach vier Jahren bei Sparkasse Schwaz Handball Tirol wagt Rückraum-Shooter Anton Prakapenia im Sommer den Sprung nach Deutschland: Der 29-jährige Weißrusse wechselt in die 2. Handball-Bundesliga zum HSC 2000 Coburg.

Fast 470 Tore erzielte Anton Prakapenia bis dato in den vergangenen knapp vier Jahren im Trikot von Sparkasse Schwaz Handball Tirol – darunter waren Highlights wie 18 Treffer im Heimspiel gegen Bruck im Dezember 2015. Im Sommer zieht es den linken Rückraumspieler nach Deutschland, seine neue Handballheimat heißt dann HSC 2000 Coburg. Der Verein aus dem bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken liegt derzeit auf Rang fünf in der 2. Handball-Bundesliga und hat noch alle Chancen, den Aufstieg in die Eliteliga zu schaffen.

„Ich hatten eine sehr schöne Zeit in Tirol, habe mich hier immer wohlgefühlt. Ich konnte mich im Angriff sowie in der Abwehr weiterentwickeln und sehr viele Tore erzielen“, erzählt der Weißrusse. „Jetzt ist aber die Zeit gekommen, diesen Schritt zu wagen. Es war immer schon mein Traum, irgendwann in Deutschland zu spielen, nun kann ich mir diesen kurz vor meinem 30. Geburtstag erfüllen. Coburg hat eine sehr gute Struktur und peilt, sollte er nicht heuer noch gelingen, den Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga innerhalb der nächsten beiden Jahre an – dazu möchte ich gerne meinen Teil beitragen.“

500 Tore für HT als Ziel

Anton Prakapenja wurde am 26. September 1988 in Gomel, der zweitgrößten Stadt Weißrusslands, geboren. Mit Brest GK Meschkow wurde er weißrussischer Meister sowie Pokalsieger, spielte in der EHF Champions League und im EHF Cup. Mit dem HC Dinamo Minsk holte er das Double aus Liga- und Pokalsieg. 2013 wechselte Prakapenia zum polnischen Club SPR Chrobry Głogów, 2014 kam er schließlich zu Sparkasse Schwaz Handball Tirol.

Nun rückt sein Abschied näher. Davor hat sich Anton Prakapenia aber noch einiges vorgenommen: „Ich hätte gerne auch in Tirol einen Titel geholt, gerade in der letzten Saison waren wir knapp dran am Finaleinzug in der spusu HLA. Zuletzt lief es nicht immer rund, diese Saison ist geprägt von Höhen und Tiefen – aber wir wissen, dass wir mehr Potenzial haben und wollen das auch in den nächsten Wochen beweisen. Am besten untermauern wir das mit guten Leistungen und Siegen und starten damit am Mittwoch zuhause gegen Bruck. 500 Liga-Tore zu erreichen, wäre auch noch ein schönes Ziel.“

Medieninfo: Handball Tirol

11.03.2018