Volleyball

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Der UVC Holding Graz hat seine Chance auf Platz drei im DenizBank AG Volley League-Grunddurchgang gewahrt. Die Murstädter setzten sich am Sonntag beim Schlusslicht UVC Weberzeile Ried im Innkreis 3:1 (25:18, 21:25, 25: 22, 25:21) durch und verkürzten den Rückstand auf Austrian Volley Cup-Champion SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys auf einen Punkt.

Am Mittwoch stehen die letzten drei GD-Begegnungen auf dem Programm. Erst danach werden die Halbfinalpaarungen feststehen. Amstetten kann mit einem Sieg über den VBK Klagenfurt aus eigener Kraft Rang drei fixieren. „Wir haben es selbst in der Hand und müssen nicht auf das Duell zwischen der Union Raiffeisen Waldviertel und Graz achten. Wir wollen das Match konzentriert angehen und Satz für Satz konsequent spielen. Die Kärntner sind stark in der Verteidigung. Da müssen die Angriffe wirklich sitzen“, blickt VCA-Sportdirektor Michael Henschke voraus.

Für Ried ist der Grunddurchgang bereits zu Ende. Als Tabellenletzte müssen die Oberösterreicher in die Relegation (8. u. 11. April). Der Gegner steht noch nicht fest.

DenizBank AG Volley League
11.03.: UVC Weberzeile Ried im Innkreis – UVC Holding Graz 1:3 (18:25, 25:21, 22:25, 21:25)
14.03., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
14.03., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – VBC TLC Weiz
14.03., 19:00: UVC Holding Graz – SG Union Raiffeisen Waldviertel

Wohlfahrtstätter nach Coupe de France-Triumph: „Haben bewiesen, was wir drauf haben!“ – ÖVV-Star holt Titel im Land des World League-Champions
ÖVV-Star Peter Wohlfahrtstätter war auch noch am Tag nach dem historischen Triumph im Coupe de France begeistert. Mit Tourcoing VB Lille Metropole hatte er Samstagabend das Finale in Paris gegen den amtierenden Meister Chaumont Volley-Ball 52 nach dramatischem Spielverlauf 3:2 (19:25, 24:26, 25:22, 25:20, 15:12) gewonnen. Für Tourcoing war es der erste Titel nach sechs Niederlagen in einem Cup-Endspiel!

„Dieser Erfolg – an meinem 29. Geburtstag – da hat alles zusammengepasst“, jubelte Wohlfahrtstätter. An eine Niederlage habe er nie gedacht. „Wir waren alle in jeder Phase des Spiels davon überzeugt, dass wir gewinnen werden. Selbst, als wir den zweiten Satz eigentlich zweimal verloren hatten….“ Wie das geht? Wohlfahrtstätter: „Es wurde mit einem Challenge-System (Videobeweis, Anm.) gespielt. Beim Stand von 24:23 gab es eine Entscheidung gegen uns, obwohl uns das Challenge-System bestätigt hatte. Als unser Verein deshalb schon abtreten wollte, wurde entschieden, das Ende zu wiederholen. Und das haben wir dann auf herkömmliche Weise verloren“, witzelte der gebürtige Wörgler, der sich von der Atmosphäre rund um das Finale angetan zeigte. „Die Lautstärke in der Halle war ein Wahnsinn. 4000 Fans – Fanblöcke von beiden Klubs – wir haben da unten unser eigenes Wort nicht mehr verstanden.“

Den Wechsel zu Tourcoing ins Land des regierenden World-League-Siegers hat er nie bereut, „obwohl ich dort erstmals wirklich um einen Fixplatz kämpfen musste. Aber das habe ich positiv genommen.“ Im Finale habe er auch durchgespielt: „Wir haben bewiesen, was wir drauf haben – auch den Medien. Die haben geschrieben, dass wir die Finalspiele ohnehin immer verlieren…!“ In der Meisterschaft hat man das Playoff-Ticket bereits in der Tasche. Wohlfahrtstätter: „Von den letzten beiden Spielen hängt es nun ab, wen wir als Gegner bekommen.“ Fest steht, dass man demnächst wieder in die französische Hauptstadt reist, „weil der nächste Gegner Paris ist“. Vielleicht ein gutes Omen…

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.

11.03.2018