Vienna Capitals, HC Innsbruck

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Der HC TWK Innsbruck holte sich am Freitag mit 4:3 den ersten Sieg gegen die Vienna Capitals. Damit musste der Meister nach 15 aufeinanderfolgenden Playoff-Siegen wieder einmal das Eis als Verlierer verlassen.

Die Innsbrucker Haie präsentierten sich mit dem ersten Bully hellwach und ungemein giftig. Spurgeon und Bishop hatten schon früh dicke Möglichkeiten auf die Führung. Wien tat sich hingegen zunächst schwer und fand erst mit Fortdauer in die Partie. In Minute acht machte sich die Überlegenheit der Innsbrucker dann auch auf dem Scoreboard bemerkbar, Yogan stocherte die Scheibe im zweiten Versuch über die Linie. Die 1:0-Führung war verdient und der zweite Treffer sollte dann nur wenige Minuten später folgen. Benedikt Schennach arbeitete im Powerplay vor dem Tor von J.P Lamoureux und fälschte die Scheibe mustergültig ab. Die erste Zwei-Tore-Führung für die Tiroler in dieser Playoff-Serie. Und es hätte in den ersten 20 Minuten aus Sicht der Gastgeber sogar noch besser kommen können, doch Wahl (Latte), Wehrs und Yogan ließen weitere „Sitzer“ auf das 3:0 aus. Die kalte Dusche ereilte die Haie dann 30 Sekunden vor dem Drittelende, Buck fälschte die Scheibe zum 1:2 ab.
Das Spiel war auch im Mitteldrittel enorm spannend und rassig. Die Capitals klopften zweimal lautstark an, doch Nechvatal im Tor der Gastgeber reagierte glänzend. Im Gegenzug sollten die Haie dann die passende Antwort geben und auf 3:1 erhöhen. Fabio Schramm war im Rebound erfolgreich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit tollen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Rotter, Pollastrone und Buck gaben mehrmals die Visitenkarte bei Patrik Nechvatal ab. Auf der Gegenseite scheiterten Sedivy, Spurgeon und Bishop nur hauchdünn. Das Spiel war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Als Rotter die Capitals in Minute (35.) auf 2:3 heranbrachte, lebte das Spiel einmal mehr richtig auf. Wien drückte, doch die Haie trafen. Sacha Guimond hämmerte die Scheibe sechs Sekunden vor dem Drittelende in die Maschen.

Im Schlussdrittel blieb das Spiel hochspannend, die Capitals versuchten noch einmal alles und wurden in der 46. Minute belohnt. Tessier nahm ein Geschenk der Haie dankend an und verkürzte auf 3:4. Die Gastgeber zeigten sich aber nicht geschockt und hatten ihrerseits durch Benedikt Schennach, John Lammers und Andrew Yogan tolle Einschussmöglichkeiten. So liefen die Minuten von der Uhr und der Meister war endgültig geschlagen. Die Innsbrucker Haie setzten der unheimlichen Siegesserie der Vienna Capitals (15 Playoff-Siege in Folge) ein Ende und schrieben damit auch selbst an.

Erste Bank Eishockey Liga, Viertelfinale 4:
Fr, 16.03.2018: HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (6) vs. Vienna Capitals (1) 4:3 (2:1, 2:1, 0:1)
Referees: GRUBER, PIRAGIC, Hribar, Verworner; 2.800 Zuschauer
Tore Innsbruck: Yogan (8.), Schennach (13./pp), Schramm (22.), Guimond (40./pp)
Tore Wien: Buck (20.), Rotter (35.), Tessier (46.)
Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, VIC – HCI: 3:1

16.03.2018