Rapid Wien, WAC, #SCRWAC

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Zum Auftakt der 27. Runde in der Tipico Bundesliga stand im Allianz-Stadion das Spiel Rapid Wien vs. WAC auf dem Programm. Die effektiven Hütteldorfer feierten dabei einen ungefährdeten 5:1 (3:0)-Heimsieg gegen einen harmlosen WAC. Nach einer erneut enttäuschten Vorstellung scheint die Zeit von Heimo Pfeifenberger als Trainer der „Wölfe“ sich nun endgültig dem Ende entgegenzuneigen.

Das Spiel begann wenig überraschend. Rapid Wien übernahm optisch das Kommando und hatte durch Murg die erste Torchance des Spiels (3.). Wenig später konnten die Hütteldorfer über den ersten Treffer im Spiel jubeln. Nach einer Flanke von Murg rempelt Sollbauer Kvilitaia. Schiedsrichter Gishammer entscheidet auf Elfmeter. Der Gefoulte selbst tritt an und verwandelt zur frühen 1:0-Führung für die Gastgeber. Wer nun in der Folge dachte, dass Rapid Wien das Spielgeschehen deutlich dominierte irrte gewaltig. Der WAC agierte keinesfalls strikt defensiv ausgerichtet und kam durch einen Schuss von Orgill zur nächsten erwähnenswerten Offensivaktion (19.). Rapid Wien hat sich trotz des Vorsprungs Schwer sich in der Offensive gezielt in Szene zu setzen. Mit dem nächsten gelungenen Angriff gelang den Hütteldorfern der zweite Treffer des Spiels. Galvao sieht den von der WAC-Verteidigung vernachlässigten V. Berisha. Der steht nach idealen Zuspiel völlig alleine vor dem Gäste-Torhüter behält die Nerven und netzt zum 2:0 ein. Damit war die Gegenwahr der Gäste gebrochen. Nur vier Minuten später legte Rapid Wien den dritten Treffer nach. Nach sehenswerter Kombination von Murg und Bolingoli kommt der Ball erneut zu V. Berisha den Ball zum 3:0 in den Maschen versenkt. Mit dem dritten Torschuss erzielten die Hütteldorfer auch den Treffer. In einem bestenfalls unterdurchschnittlichen Bundesliga-Spiel zeigten die Hütteldorfer keinesfalls eine berauschende aber äußerst effektive Leistung. Vor der Pause hatten beide Teams jeweils noch eine gute Möglichkeit. Zuerst ballert Flecker den Ball Strebinger an die Brust (35.) Murg einen Freistoß an die Stange setzt (39.). Pausenstand im nasskalten Allianz Stadion 3:0.

Nach der Pause gab es eine Situation die mustergültig für das Spiel war. Zunächst hatte Gschweidl die Chance auf den Anschlusstreffer für die Gäste. Thurnwald unterband diesen vielversprechenden Angriff der Wolfsberger. Wenig später zeigte sich Rapid Wien von der effektiveren Seite. Aus kurzer Distanz erzielte Kvilitaia das 4:0. Damit war die sprichwörtliche „Messe gelesen“. Rapid Wien kontrollierte das Spiel ohne einen nun ängstlich agierenden WAC zu erdrücken. So wurden auch die klaren, strukturierten Offensivaktionen wurden seltener. Die größte Möglichkeit in dieser Phase hatten erneut die Gastgeber. Ein Lupfer von Kvilitaia ging in der 60. Minute nur knapp am Tor vorbei. Der Georgier schnürte in der 79. Minute einen „unechten Tripple-Pack“. Nach einer Eckballflanke köpft der Georgier den Ball ins eigene Tor zum 4:1. Das letzte Wort vor 12.700 Zuschauern hatte erneut der Georgier. In der 89. Minute traf der Georgier zum dritten Mal ins richtige Tor und markierte den 5:1-Endstand.

Der SK Rapid Wien feierte dabei einen völlig verdienten und in Wahrheit völlig ungefährdeten 5:1-Heimsieg gegen den WAC. Den Hütteldorfern reichte phasenweise eine durchschnittliche Leistung um die harmlosen Gästen deutlich zu besiegen. Der WAC konnte zwar phasenweise dagegenhalten war aber in Wahrheit in der Offensive ohne der nötigen Schnelligkeit und Esprit zu Gange.

Rapid Wien vs. WAC 5:1 (3:0)
Allianz-Stadion, 12.700 Zuschauer, SR Gishammer

Tore: Kvilitaia (8./Elfmeter, 49., 89.), Berisha (25., 29.) bzw. Kvilitaia (79./Eigentor)

Rapid Wien: Strebinger – Thurnwald, Hofmann, Galvao, Bolingoli – Ljubicic (79./S. Hofmann), Petsos – Schaub, Murg (73./Szanto), Berisha (83./Schwab) – Kvilitaia
WAC: Kofler – Sollbauer (36./Jovanovic), Drescher, Igor – Frieser, Ashimeru, Offenbacher, Palla (83./Topcagic) – Flecker, Orgill (78./Ouedraogo), Gschweidl

17.03.2018