Eishockey, EBEL, Erste Bank Eishockey Liga, Black Wings Linz, Red Bull Salzburg

© Sportreport

In der Erste Bank Eishockey Liga stand im Play-off Halbfinale das Duell Red Bull Salzburg vs. Black Wings Linz auf dem Programm. Der EC Red Bull Salzburg bot eine der besten Saisonleistungen und ließ dem EHC Linz beim 4:2-Heimsieg keine Chance. Vor allem die Paradelinie um Brian Lebler konnte komplett neutralisiert werden. In der Halbfinalserie führen die Red Bulls nun mit 2:1.

Die Hausherren starteten mit neuen Linien und neuem Elan überfallsartig in dieses wichtige Spiel 3. Bereits nach eineinhalb Minuten musste Dorion in die Kühlbox und prompt besorgte Thomas Raffl die frühe 1:0-Führung. Die Red Bulls blieben weiter am Drücker und ließen keine gegnerischen Chancen zu. In der achten Minute scheiterten Rauchenwald und Duncan hintereinander vor dem halbleeren Tor. Danach folgte erst der erste Linzer Schuss auf Bernhard Starkbaum. Sechs Minuten später tankte sich Michael Schiechl bärenstark durch zwei Linzer Verteidiger durch in Richtung Tor und im folgenden Getümmel konnte Alexander Pallestrang das 2:0 bejubeln. Danach wurden die Black Wings das erste Mal durch einen Stangenschuss von Piche gefährlich.

In der 27. Minute kamen die Gäste aus Oberösterreich durch Kapitän Philipp Lukas auf 1:2 heran. Doch Salzburg hatte die passende Antwort parat und stellte nur zwei Minuten später durch Rob Schremp wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Die Black Wings ließen sich nicht abschütteln und kamen nur Minuten später abermals heran. Dan DaSilva scheiterte mit der ersten Chance noch, unmittelbar danach hämmerte er die Scheibe im Powerplay mit einem Onetimer ins Kreuzeck. Auch diesmal konnten die Gastgeber entsprechend antworten und trafen durch das Super-Duo Duncan/Hughes zum 4:2. Zuerst vergab Duncan noch nach Hughes-Zuspiel, Sekunden später folgte das Tor durch Hughes im Rebound nach einem Duncan-Schuss. Gegen Ende des Drittels wurde Linz etwas stärker, scheiterte jedoch durch Hofer und Kristler am Salzburger Keeper.

Im Schlussabschnitt hatten die Black Wings zwar mehr Spielanteile als zuvor, die Bullen kontrollierten jedoch das Spielgeschehen und ließen kaum gefährliche Chancen zu. Eine dieser seltenen Möglichkeiten vergab Jonathan D’Aversa in Unterzahl. Auf der Gegenseite verpasste Raffl zweimal das mögliche fünfte Tor. In den Schlussminuten konnten die Gäste zwar den Druck nochmals erhöhen, mehr als eine Chance von Joel Broda war jedoch nicht drinnen.

Erste Bank Eishockey Liga, 3. Halbfinale:
Do. 29.03.2018: EC Red Bull Salzburg vs. Black Wings Linz 4:2 (2:0,2:2,0:0)

Tore RBS: Raffl (4.), Pallestrang (16.), Schremp (29.), Hughes (35.) bzw. Lukas Ph. (27.), DaSilva (33./pp)

Strafminuten: 4 bzw. 8

Stand in der best-of-seven-Halbfinalserie, RBS – EHL: 2:1

Medieninfo: EBEL

29.03.2018