Volleyball

© Sportreport

Am Ostersonntag startet die AVL Women-Finalserie zwischen Austrian Volley Cup-Sieger UVC Holding Graz und der SG Kelag Klagenfurt. Die Murstädterinnen haben im ersten von maximal fünf Endspielen Heimvorteil. ORF Sport+ überträgt alle Begegnungen live. Spielbeginn am Ostersonntag in der Bluebox-Arena ist 20.15 Uhr. Es steht bereits fest, dass es einen neuen österreichischen Damen-Meister geben wird. Denn weder Graz noch Klagenfurt konnten sich bislang die AVL-Krone aufsetzen.

„Wir haben in den vergangenen Jahren so hart gearbeitet und es heuer endlich geschafft. Es dauerte etwas, bis wir komplett realisiert hatten, dass wir erstmals im Finale stehen und um den Titel spielen. Die Stimmung im Training und in der Mannschaft ist perfekt. Wir freuen uns schon auf das erste Duell mit den Wildcats“, berichtet Graz-Urgestein Eva Dumphart, die wie Libera Bettina Schröttner seit ihrer Kindheit beim Verein ist.

„Die beiden sind mit dem UVC durch dick und dünn gegangen, haben auf diesen Erfolg hingearbeitet und sich nicht nur selbst gepusht, sondern das gesamte Team geführt und motiviert. Solche Spielerinnen sind für einen Verein sehr wichtig“, weiß Graz-Manager Frederick Laure.

Nur Österreicherinnen im UVC-Kader
Nun wollen Schröttner, Dumphart und Co. eine bereits herausragende Saison krönen. „Wir haben es nur mit österreichischen Spielerinnen in das AVL-Finale geschafft. Unsere jahrelange Arbeit und das Vertrauen in österreichische Talente haben sich bezahlt gemacht. Ich bin gespannt, was die Damen jetzt noch aus der Schublade holen“, erklärt Graz-Obmann Andreas Artl.

Wildcats im Finale siebenmal an Sokol/Post gescheitert
Die Wildcats griffen siebenmal in den vergangenen 15 Jahren nach dem Meistertitel, kassierten allerdings gegen den von Graz entthronten Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post ebenso viele Finalniederlagen. „Diesmal wollen wir den Titel unbedingt. Nach zwei Cup-Siegen wäre das unser erster Meistertitel, der hätte freilich einen ganz großen Stellenwert für uns. Wir haben uns den Finaleinzug verdient, obwohl es zu Beginn nicht danach ausgesehen hat. Vor Graz sind wir jedenfalls gewarnt. Wir wissen, dass sie über großen Kampfgeist verfügen und nie aufgeben. Daheim sind wir noch unbesiegt, aber auswärts müssen wir natürlich auch gewinnen. Wir sind jedenfalls voll motiviert und zuversichtlich, dass es erstmals klappt“, so Klagenfurt-Obmann Josef Laibacher.

1:1 im Saison-Head-to-Head
Die Finalserie wird in einer „Best-of-5“-Serie entschieden, wobei die Grazerinnen als Grunddurchgangssieger im ersten Spiel das Heimrecht haben. In den bisherigen Saisonduellen gab es jeweils einen Sieg für das Heimteam.

AVL Women-Finalserie (best-of-5)
Sonntag, 1. April, 20.15 Uhr
Finale 1: UVC Holding Graz – SC Kelag Klagenfurt

Sonntag, 8. April, 17.30 Uhr
Finale 2: SC Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz

Mittwoch, 11. April, 20.15 Uhr
Finale 3: UVC Holding Graz – SC Kelag Klagenfurt

falls notwendig Samstag, 14. April, 20.15 Uhr
Finale 4: SC Kelag Klagenfurt – UVC Holding Graz

falls notwendig Dienstag, 17. April, 20.15 Uhr
Finale 5: UVC Holding Graz – SC Kelag Klagenfurt

Medieninfo ÖVV

30.03.2018