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Das Rennen um die Playoffplätze geht in die finale Phase. 30 Runden der Basketball Bundesliga sind absolviert und drei Teams haben ihre Tickets bereits fix in den Händen. Die Flyers Wels könnten in der 31. Runde den vierten von sechs Startplätzen für die Playoffs belegen.

Dazu benötigen sie einen Sieg gegen den UBSC Graz und müssen gleichzeitig auf eine Niederlage der Oberwart Gunners gegen die Swans Gmunden hoffen. Der BC Vienna kann in der kommenden Runde zwar die Teilnahme in der Postseason noch nicht zu 100% fixieren, allerdings die „Playoff-Türe“ weit aufstoßen. Dazu benötigen sie allerdings einen Sieg gegen die bulls Kapfenberg. Dieses Kunststück gelang den Wienern in dieser Saison bereits einmal. Der größte Wackelkandidat unter den ersten sechs sind zurzeit die Klosterneuburg Dukes. Mit einem Sieg gegen die Fürstenfeld Panthers, können sie ihren Verfolger aus Oberwart weiter auf Distanz halten.

Viele Chancen gibt es für die Oberwart Gunners nicht mehr, um sich weiter im Rennen um die Playoffs zu halten. Gegen die Swans Gmunden ist verlieren beinahe schon verboten, wenn nicht schon die Saison bereits Ende April beendet werden soll. Mit den Swans gastiert allerdings ein richtig harter Brocken in der Sporthalle Oberwart. Zuletzt kämpften sich die Schwäne nach 19-Punkten Rückstand gegen Wien noch zum Sieg. Die Gunners hingegen verloren das wichtige Duell gegen die Flyers. Frühe Foulprobleme brachten die Südburgenländer ins Hintertreffen. Neo- Headcoach Horst Leitner will solche Fehler gegen die Swans vermeiden und die Oberösterreicher mit einer konsequenten Defensive unter Druck bringen. Druck machen sich auch die Swans Gmunden, wollen sie doch den zweiten Tabellenplatz im Grunddurchgang erobern. Mit einem Sieg können sie diesen nach der 31. Runde auch von den Lions zurückschnappen, da die Niederösterreicher an diesem Wochenende spielfrei bleiben.

Die Flyers Wels könnten am Sonntag den Einzug in die Playoffs endgültig fixieren. Neben einen Sieg gegen Tabellenschlusslicht UBSC Graz, müssen sie dazu allerdings auf eine Niederlage gegen die Gunners hoffen. Die Grazer beenden den Grunddurchgang aller Voraussicht nach mit der roten Laterne. Das Team von Headcoach Markus Galle nützt die verbleibenden fünf Spiel im Grunddurchgang bereits als optimale Vorbereitung für die Relegationsspiele. Auf den verletzten Anton Maresch müssen die Steirer allerdings weiterhin verzichten. In den bisherigen Saisonduellen dieser beiden Teams setzten sich Flyers deutlich durch.

Nach drei Niederlagen in Serie finden sich die Klosterneuburg Dukes zurzeit auf dem sechsten Platz wieder. Lediglich vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den gefährlichen siebenten Platz. Mit einem Sieg gegen die Fürstenfeld Panthers würde den Niederösterreichern ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs gelingen. Die ersten beiden Duelle gegen die Panthers konnten die Herzöge noch für sich entscheiden. Vor etwas mehr als zwei Monaten mussten sie allerdings eine schmerzhafte Niederlage gegen die Steirer hinnehmen. Vor allem Wesley Gordon konnte damals von den Dukes nicht unter Kontrolle gebracht werden. Mit 20 Punkten und 14 Rebounds verbuchte er ein Double-Double. Für die Panthers ist der „Playoff- Zug“ beinahe schon abgefahren. Lediglich mit einem Sieg um mindestens 26 Punkten könnten sich die Steirer zumindest rechnerisch noch im Rennen halten.

Abgeschlossen wird die 31. Runde der Basketball Bundesliga mit dem Sky-Live Spiel zwischen dem BC Vienna und den bulls Kapfenberg. Dabei wird es aller Voraussicht nach zum Saison-Debüt von Comebacker Ryan Richards kommen. Der Engländer ist zum bereits dritten Mal Bestandteil des Wiener Kaders. Bei seinem ersten Engagement in der Saison 2012/13 war Richards mitverantwortlich für den bislang einzigen Meistertitel der Bundeshauptstädter. Damals absolvierte der heute 26-Jährige 20 Spiele. In der Spielzeit 2014/15 lief Richards für fünf Spiele auf und brachte es auf 20,2 Punkte sowie 6,8 Rebounds. Gerade gegen das stärkste Rebound-Team der Liga (bulls: 39,3) könnte die Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt kommen. Einmal gelang den Wienern in dieser Saison bereits den Cup-Sieger zu bezwingen. Stjepan Stazic sorgte damals mit einem Dreier in den Schlusssekunden für den Erfolg. Die bulls könnten mit ihrem neunten Sieg in Serie einen großen Schritt in Richtung ersten Platz nach dem Grunddurchgang machen und damit nicht nur das Viertelfinale überspringen, sondern auch das Heimrecht für ein mögliches Finale sichern.

Die Spielpaarungen der 31. Runde im Überblick:
Oberwart Gunners – Swans Gmunden
Samstag, 19.00 Uhr, in der SPH Oberwart
UBSC Graz – Flyers Wels
Sonntag, 18.00 Uhr in der Unionhalle Graz A
Klosterneuburg Dukes – Fürstenfeld Panthers
Sonntag, 18.00 Uhr im FZZ Happy Land
BC Vienna – bulls Kapfenberg
Montag, 19:00 Uhr im Hallmann Dome Wien X

Die Spiele der 31. Runde im Detail:

Oberwart Gunners Swans Gmunden
Samstag, 19.00 Uhr, in der SPH Oberwart

Kommentare zur Begegnung:
Horst Leitner, Headcoach der Gunners: „Auf keinen Fall werden wir die gleichen Fehler wie in Wels machen. Wir müssen uns konsequent an unser taktisches Konzept halten, wenn wir eine Siegchance haben wollen. Denn unter Druck machen auch die Swans Fehler.“

Marcel White, Spieler der Gunners: „Gegen so starke Teams können wir nur als Kollektiv gewinnen. Wir müssen schnell spielen, aggressiv verteidigen und unsere Ballverluste minimieren. Das geht nur mit höchster Konzentration.“

Bernd Wimmer, Headcoach der Swans: „Da erwarten wir uns eine sicher sehr aggressive Mannschaft. Für uns gilt aber, den Platz zwei bis zum Ende des Grunddurchgangs zu halten und daher zählt für uns nur ein Sieg.“

Richard Poiger, Geschäftsführer der Swans:
„Auswärtsspiele in Oberwart sind nie leicht. Wir müssen von Anfang an bereit sein, den Kampf aufzunehmen. Wir haben in Wien gezeigt, dass wir auch auf eine sehr schlechte Phase passend reagieren können.“

UBSC Graz Flyers Wels
Sonntag, 18.00 Uhr in der Unionhalle Graz A

Kommentare zur Begegnung:
Markus Galle, Manager UBSC: „Gegen Wels müssen wir weiterhin auf Anton Maresch verzichten. Wir wollen dennoch versuchen, unsere Intensität zu steigern.“

Michael Fuchs, Manager UBSC: „Es geht für uns primär um die Vorbereitung auf Relegation – daher wird der Kader gefordert sein, ein intensiveres Spiel als am vergangenen Wochenende abzuliefern.“

Sebastian Waser, Headcoach Flyers: „Mit einem Sieg in Graz können wir die Play-off Qualifikation so gut wie fixieren. Somit werden wir uns gezielt und konzentriert auf diese Aufgabe vorbereiten.

Thomas Csebits, Spieler Flyers: „Wir reisen mit einem klaren Ziel nach Graz, wir wollen gewinnen um die Playoffs zu festigen.“

Klosterneuburg Dukes Fürstenfeld Panthers
Sonntag, 18.00 Uhr im FZZ Happy Land

Kommentare zur Begegnung:
Jurica Blazevic, Spieler der Dukes: „Wir müssen unser Spiel defensiv wie auch offensiv umsetzen und dann bin ich mir sicher, dass wir gewinnen werden.“

Christoph Greimeister, Spieler der Dukes „Das Spiel ist für die Playoffs sehr wichtig und wir müssen vollste Konzentration und Energie auf das Parkett bringen. Mit der Hilfe unserer Fans werden wir das auch schaffen.“

Karl Sommer, Sportlicher Leiter der Panthers: „Wir müssen auswärts einmal eine gute Leistung erbringen, dann können wir auch Klosterneuburg schlagen. Sie haben zuletzt auch nicht berauschend gespielt, das könnte unsere Chance sein. Wir versuchen das Unmögliche: in der Fremde gewinnen.“

BC Vienna bulls Kapfenberg
Montag, 19:00 Uhr im Hallmann Dome Wien X

Kommentare zur Begegnung:
Luigi Gresta, Headcoach BCV: „Ein sehr starker Gegner, den wir aber schon geschlagen haben. Wir müssen wieder als Team auftreten und unseren Game Plan durchziehen.“

Reger Dowell, Spieler BCV: „Mit einem Sieg gegen den Cupsieger rücken wir den Playoffs immer näher.“

Marck Coffin, Headcoach bulls: „In Wien ist es immer schwer zu spielen. Nichtsdestotrotz möchten möchten wir den nächsten Sieg holen. Damit uns das gelingt wird es entscheidend sein, dass wir uns auf unsere Spielweise konzentrieren und den Gameplan durchziehen.“

Jozo Rados, Spieler der bulls: „Ein weiteres schwieriges Auswärtsspiel. Wichtig wird sein, dass wir unsere Werfer richtig in Position bringen und uns am Rebound zweite Chancen erarbeiten.“

Siege für Timberwolves und Blackbirds im 2BL-Semifinale
Die Vienna D.C. Timberwolves (#1) und die Jennersdorf Blackbirds (#6) haben in den „best-of-3“-Semifinalserien der ZWEITEN Basketball Bundesliga auf 1:0 gestellt. Der Grunddurchgangssieger aus Wien musste für seinen schlussendlich klaren 93:80-Heimsieg über die Mattersburg Rocks (#5) einen frühen Rückstand von 15 Punkten wettmachen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der sieben Spieler zweistellig punkteten, machte den dritten Saisonsieg der Wolves über die Rocks perfekt. Mattersburg musste sich nach acht Siegen wieder geschlagen geben. Im zweiten Semifinale hat sich mit den Jennersdorf Blackbirds (#6) die Auswärtsmannschaft durchgesetzt. Die Burgenländer feierten bei den Mistelbach Mustangs (#2) einen souveränen 76:58-Erfolg. Am Ende war einmal mehr die defensive Stärke der Blackbirds ausschlaggebend, die nach dem ersten Viertel nur noch 34 Punkte zuließ. Die beiden erfolgreichen Mannschaften können bereits am Sonntag (17.00 Uhr) mit einem weiteren Sieg den Finaleinzug fixieren.

Die Vienna D.C. Timberwolves (#1) sind in den Playoffs der ZWEITEN Basketball Bundesliga weiterhin ungeschlagen geblieben. Der Sieger der „regular- season“ gewann das erste Semifinalspiel gegen die Mattersburg Rocks (#5) mit 93:80 und stellte in der „best-of-3“-Serie auf 1:0. Die Wiener konnten damit auch das dritte Saisonduell mit den Burgenländern für sich entscheiden. Die Rocks eröffneten das fünfte Playoff-Duell dieser beiden Mannschaften in Folge deutlich besser, führten nach sieben Minuten bereits um 15 Punkte (23:8). Die Timberwolves schlugen prompt zurück: In den letzten sieben Minuten vor der Pause ließen die Wiener mit einer starken Defense keine Punkte aus dem Feld zu und holten sich eine 43:39-Führung zur Pause und gaben diese im weiteren Verlauf nicht mehr ab. Nach einem zwischenzeitlichen +13 (68:55 / 27. Min), verkürzten die Rocks zwar noch auf 80:83 (36. Min), konnten aber die Auftaktniederlage nicht mehr abwenden. Am Ende imponierten die Timberwolves wieder mit ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit: Sieben Spieler scorten zweistellig, Marko Kolaric (19 PTS, 13 RB) legte ein „double- double“ auf. Für die Rocks, die nur 35% ihrer Würfe aus dem Feld trafen (Timberwolves 44%; Anm.), war Royce Woolridge mit 23 Punkten und 9 Assists die prägende Figur.

Das zweite Semifinale in der ZWEITEN Basketball Bundesliga haben die Jennersdorf Blackbirds (#6) für sich entschieden. Die Burgenländer setzten sich auswärts bei den Mistelbach Mustangs (#2) mit 76:58 souverän durch und entschieden damit ihr drittes Playoff-Spiel in Serie. Nach den beiden klaren Niederlagen im Grunddurchgang, war es der erste Erfolg der Blackbirds gegen die Mustangs überhaupt. Mistelbach verlor nach zuvor sieben Siegen in Serie wieder ein Heimspiel. Das Startviertel war von Runs geprägt: Nachdem Jennersdorf in der 5. Minute mit 19:8 vorauslag, drehte Mistelbach mit einem 16:1-Finish den Spielstand (24:20) und lag in der 13. Minute gar 32:23 voraus. In den restlichen sieben Minuten des zweiten Abschnitts ließen die Blackbirds aber nur noch zwei Punkte zu und verkürzten bis zur Pause auf 33:34. In der zweiten Halbzeit griff die starke Defensive der Blackbirds immer besser und die Burgenländer setzten sich zu einem souveränen Auswärtssieg ab. 17 Turnover erzwang Jennersdorf am Ende (dritthöchster Wert von Mistelbach in der laufenden Saison; Anm.). Außerdem erkämpften sich die Burgenländer 15 Offensivrebounds – und hatten so insgesamt 19 „possessions“ mehr als Mistelbach. Matthias Klepeisz war mit 21 Punkten Top-Scorer der Begegnung. Für Mistelbach machte Michal Semerad 12 Zähler.

Die Semifinalpaarungen im Überblick:
Vienna D.C. Timberwolves #1 – Mattersburg Rocks #5
93:80 (15:27, 43:39, 72:65) Stand in der „best-of-3“-Serie: 1:0

Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr in der SPH Mattersburg
Samstag, 14. April um 17.00 Uhr im T-Mobile Dome, Wien 22*

Mistelbach Mustangs #2 – Jennersdorf Blackbirds #6
58:76 (24:20, 34:33, 50:57) Stand in der „best-of-3“-Serie: 0:1

Sonntag, 8. April um 17.00 Uhr im Aktivpark Güssing
Samstag, 14. April um 16.00 Uhr in der SPH Mistelbach*

*) falls notwendig;

Vienna D.C. Timberwolves #1 Mattersburg Rocks #5
Stand in der „best-of-3“-Serie: 1:0
93:80 (15:27, 43:39, 72:65)

Beide Teams laufen in stärkster Besetzung auf, wobei der angeschlagene Claudio Vancura bei den Gästen nur kurz zum Einsatz kommt. Die Rocks starten mit drei schnellen Dreipunktern und vielen Penetrations von Royce Woolridge. Nach sieben Minuten führt Mattersburg bereits 23:8 und kurz darauf 25:10. Vince Polakovic und David Geisler sowie eine Zonendefense bringen die Wolves besser in Spiel, nach zehn Minuten heißt es 15:27. David Geisler bleibt weiter heiß, das Spiel muss jedoch wegen eines Problems mit einem Mattersburg-Fan unterbrochen werden. Die Pause bringt jedoch eher die Rocks aus dem Rhythmus, die Wölfe bringen an beiden Enden des Feldes viel Energie ins Spiel und kontrollieren den Rebound. Der Abstand wird kontinuierlich verkürzt, Jonas John und schließlich Marko Kolaric per Dreier bringt den 35:35-Ausgleich. Die Rocks kontern noch mit vier Freiwürfen, aber in einer tollen Schlussminute samt Buzzer-Beater-Dreier von Petar Cosic werfen die Hausherren einen 43:39-Vorsprung heraus.

Nach Seitenwechsel setzen die Timberwolves ihren Lauf mit Distanzwürfen von Nemanja Nikolic und vor allem Peter Hofbauer fort, die Differenz wächst auf 13 Zähler an. Doch auch die Mattersburger um Dragisa Najdanovic treffen nun gut und arbeiten sich auf 65:69 heran. Jonas John mit dem Buzzer aus der Distanz stellt auf 72:65. Im Schlussabschnitt erhöhen die Rocks den Druck weiter und nützen Ballgewinne, um auf 74:79 und bis zur 36. Minute auf 80:83 heranzukommen. In den letzten vier Minuten lassen die Wolves aber keinen Punkt mehr zu und unter der Regie von Petar Cosic und Marko Kolaric wird das Spiel souverän nach Hause gespielt.

Stimmen zum Spiel:
Hubert Schmidt, Headcoach der Wolves: „Kompliment an die Mannschaft, die sich nach einem ganz schlechten Start toll zurückgekämpft hat. Dennoch müssen wir am Sonntag einiges besser machen.“

Philipp D’Angelo, Kapitän der Wolves: „Nach einem katastrophalen Beginn haben wir sehr gut gespielt und dank guter Defense verdient gewonnen.“

Joey Vickery, Headcoach der Rocks: „Es war ein toughes Spiel, die Timberwolves sind zu Hause schwer zu schlagen. Wir müssen sie am Sonntag bezwingen.“

Marko Soldo, Spieler der Rocks: „Nach einem guten Start haben wir den Rhythmus verloren.“

Beste Werfer:
Kolaric 19, Hofbauer 14, Cosic 13 bzw. Woolridge 23, Fripp 19, Najdanovic 15;

Mistelbach Mustangs #2 Jennersdorf Blackbirds #6
Stand in der „best-of-3“-Serie: 0:1
58:76 (24:20, 34:33, 50:57)

Die Mistelbacher Sporthalle ist bis auf den letzten Platz gefüllt, der Lautstärke-Pegel bereits zu Beginn unglaublich. Die Gäste erwischen den besseren Start und liegen rasch 14:6 in Führung. Das Spiel ist schnell und fair. Nach einer Auszeit sind die Mustangs da – und nach 8 Minuten erstmals vorne. Die Führung hält bis zum Viertelende. Die Mustangs bleiben fokussiert und erhöhen den Vorsprung auf +9. Sebastian Koch hält von draußen und drinnen dagegen und verkürzt. Die Blackbirds erobern die Führung zurück – 32:33 nach acht Minuten. Thomas Morwitzer sorgt 30 Sekunden vor der Halbzeit für den Führungswechsel.

Viertel drei gehört den Gästen. Im Gegensatz zu den Mustangs treffen sie von draußen hochprozentig und liegen rasch mit +10 in Führung. Die Nervosität der Mustangs ist groß, ein And-One-Spiel von Dygryn knapp zwei Minuten vor Viertelende bringt den Endstand des Viertels (50:57). Im letzten Viertel sind wieder die Gäste am Drücker. Die mitgereisten Fans pushen lautstark und die Distanzwürfe fallen. Rasch ist der Vorsprung der Blackbirds wieder zweistellig. Die Zeit läuft, der Druck auf die Mustangs steigt. Sie können den von der Dreierlinie hochprozentig scorenden Blackbirds nichts entgegensetzen und erkennen 13 Sekunden vor Schluss die Niederlage an.

Stimmen zum Spiel:
Martin Weissenböck, Headcoach der Mustangs: „Man muss Jennersdorf zu dem Sieg gratulieren. Sie haben es mit ihrer starken Defensive geschafft, unsere Offense ins Stocken zu bringen. Letzten Endes war es die konsequente Defensive der Jennersdorfer, die sie während des gesamten Spieles durchgezogen haben, die entscheidend war. Sie waren heute das bessere Team. Dass die Qualität der Mannschaft hoch ist, wissen wir. Dass es unglaublich schwer ist, nur 48 Stunden später auswärts anzutreten ist klar.“

Michal Semerad, Spieler der Mustangs:
„Es ist noch nicht vorbei: voller Kampf am Sonntag! Wir müssen spielen, wie wir es während der Saison getan haben – ohne nachzudenken, ob und wie viele Fans der Gäste da sind. Dieses Spiel war ein Beispiel dafür, wie es nicht läuft: weder offensiv, noch defensiv. Wir sind in der Verteidigung nicht gut gestanden – haben zu viele freie Würfe und Offensiv-Rebounds zugelassen – und haben auch in der Offense nicht in unser Spiel gefunden. Wir können es besser und müssen darum kämpfen, die Serie nach Mistelbach zurück zu bringen.“

Daniel Müllner, Headcoach der Blackbirds: „Wir haben gewusst, dass es gegen die starke Mistelbacher Mannschaft ein harter Fight wird. Wir haben uns speziell in der zweiten Halbzeit mit starker Defense den Sieg erkämpft.“

Sebastian Koch, Spieler der Blackbirds: „Wir haben es geschafft, in der zweiten Halbzeit – wie auch im Spiel zuvor – in der Defense noch einen Zahn zuzulegen. Am Sonntag wird es zwei Halbzeiten brauchen, um in das Finale aufzusteigen. Vor solchen Fans macht es einfach unglaublich viel Spaß Basketball zu spielen.“

Beste Werfer: Semerad 12, Sismilich 11, Prachar 10 bzw. Klepeisz 21, Koch S. 17, Ulreich 12;

06.04.2018