Fußball, Bundesliga, SCR Altach, Admira Wacker

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In der 29. Runde der Tipico Bundesliga kam es zum Duell SCR Altach vs. Admira Wacker. Die Südstädter feierten dabei einen 2:1 Auswärtssieg. Die Altacher bleiben 2018 damit weiterhin ohne einen Heimsieg.

Dabei begannen die Heimischen äußerst druckvoll. Die Admira präsentierte sich in den Anfangsminuten eher passiv. Mit Fortdauer der ersten Hälfte fand die Elf von Ernst Baumeister aber immer besser in dieses Spiel. Trotzdem jubelten die Heimischen zunächst über die Führung. In der 28. Minute erzielte Grbic per Kopf nach einer Freistoß-Flanke von Lienhart das 1:0 für die Altacher. Die Freude bei den Gastgebern hielt allerdings nicht lange an. Zwei Minuten später lupfte Sax den Ball zunächst an die Latte. Doch Jakolis war beim Abstauber zur Stelle und markierte das 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff zog Grozurek aus der Distanz ab. Kobras konnte den Ball erst spät sehen und lenkte die Kugel gerade noch aus der Gefahrenzone.

Obwohl beide Mannschaften sehr bemüht waren, gab es so gut wie kein Strafraumszenen. Der nächste Knackpunkt in diesem Spiel folgte in der 59. Minute. Nach einem Foul an Grozurek sah Zech die Gelb-Rote Karte. Folglich ließ Patrick Schmidt für die Niederösterreicher zwei Großchancen aus. Dafür konnte Admira Wacker das Spiel in der 76. Minute drehen. Grozurek setzte sich gegen Gouet durch und schlenzte anschließend den Ball genau ins Kreuzeck. In der 83. Minute ließ Grozurek alleine vor Kobras die nächste Chance liegen. Am Ende konnte die Admira gegen SCR Altach den knappen 2:1 Vorsprung verteidigen. Die Altacher bleiben damit im Jahr 2018 ohne Heimsieg.

SCR Altach vs. Admira Wacker 1:2 (1:1)
Cashpoint-Arena, 4.069 Zuschauer, SR Jäger

Tore: Grbic (28.) bzw. Jakolis (30.), Grozurek (76.)

Gelb-Rot: Zech (60.)

SCR Altach: Kobras – Zech, Netzer, Gouet – Lienhart (86./Janeczek), Salomon, Nutz (66./Aigner), Mahop, Schreiner – Gebauer (58./Otubanjo), Grbic
Admira Wacker: Leitner – Zwierschitz, Wostry, Strauss, Scherzer – Lackner – Sax (88./Hausjell), Malicsek (75./Merkel), Ebner, Grozurek – Jakolis (62./Schmidt)

07.04.2018